Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Brandenburg 1999 · Original
Das Programm enthält 42 von 711 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 108Seiten im Original
- 1999Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 42
Alle Bemühungen zur Umsetzung der Ziele der Agenda 21 werden unterstützt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Deshalb unterstützen und fördern wir alle Bemühungen, die die Ziele der Agenda 21 umsetzen. Link zum Original
Bei der touristischen Entwicklung werden die Erfordernisse des Naturschutzes berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Bei allen unsere Bemühungen um eine „Erholungs- und Freizeitlandschaft“ werden wir den Erfordernissen des Naturschutzes Rechnung tragen, denn wir wissen, daß der Erhalt der Natur- und Kulturlandschaften Brandenburgs mit ihrer reichen Naturausstattung die Voraussetzung für den Erfolg unserer Anstrengungen um den Tourismus ist. Link zum Original
Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen für heutige und künftige Generationen gilt als wichtigste Aufgabe.
Wortlaut im Programm
Unsere wichtigste Aufgabe ist der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen für uns und alle nachfolgenden Generationen. Link zum Original
Wasser, Boden und Luft sollen für künftige Generationen bewahrt werden.
Wortlaut im Programm
Wir gestalten unser Land, um die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Dabei geht es uns nicht nur um die heutigen, sondern auch um zukünftigen Generationen, für die wir Wasser, Boden und Luft bewahren wollen. Link zum Original
Die Landespolitik soll sich an einer nachhaltigen Entwicklung nach den Grundsätzen der Agenda 21 orientieren.
Wortlaut im Programm
Wir fühlen uns einer nachhaltige Entwicklung entsprechend den Grundsätzen des Aktionsprogrammes „Agenda 21” der UN-Konferenz von Rio 1992 über Umwelt und Entwicklung verpflichtet. Link zum Original
Die kommunalen Ansätze der Agenda 21 sollen fortgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, daß die ersten Ansätze des „global Denken - lokal Handeln” der Agenda 21 in den Kommunen fortgeführt werden. Link zum Original
Konzepte für naturverträgliches Wirtschaften in naturnahen Landschaften sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Neue Konzepte für naturverträgliches Wirtschaften im Einklang mit Schutz, Nutzung und Entwicklung unserer naturnahen Landschaften werden wir fördern und unterstützen. Link zum Original
Die Akzeptanz der Umweltpolitik in der Bevölkerung soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Umweltpolitik weiter erhöhen. Link zum Original
Die umweltpolitische Öffentlichkeitsarbeit soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Öffentlichkeitsarbeit ausbauen und den Dialog mit Gruppen und Verbänden intensivieren. Link zum Original
Der umweltpolitische Dialog mit Gruppen und Verbänden soll intensiviert werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Öffentlichkeitsarbeit ausbauen und den Dialog mit Gruppen und Verbänden intensivieren. Link zum Original
Ein naturnahes Fließgewässersystem soll bewahrt und gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Die Bewahrung und Gestaltung eines naturnahen Fließgewässersystems und der Schutz und die weitere Sanierung der Standgewässer bleiben eine wichtige Aufgabe brandenburgischer Politik. Link zum Original
Standgewässer sollen geschützt und weiter saniert werden.
Wortlaut im Programm
Die Bewahrung und Gestaltung eines naturnahen Fließgewässersystems und der Schutz und die weitere Sanierung der Standgewässer bleiben eine wichtige Aufgabe brandenburgischer Politik. Link zum Original
Den Flüssen soll mehr Raum gegeben werden.
Wortlaut im Programm
Spätestens seit dem Oder-Hochwasser ist deutlich, daß zukünftig den Flüssen mehr Raum gegeben und die natürlichen Überschwemmungsflächen erhalten und wiederhergestellt werden müssen. Link zum Original
Natürliche Überschwemmungsflächen sollen erhalten und wiederhergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Spätestens seit dem Oder-Hochwasser ist deutlich, daß zukünftig den Flüssen mehr Raum gegeben und die natürlichen Überschwemmungsflächen erhalten und wiederhergestellt werden müssen. Link zum Original
Hochwasserschutzanlagen sollen zügig instand gesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die zügige Instandsetzung von Hochwasserschutzanlagen. Link zum Original
Die Sanierung der Oderdeiche soll fortgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden in den nächsten Jahren die Sanierung der Oderdeiche und den Ausbau der Infrastruktur mit großer Kraft fortsetzen. Link zum Original
Geschädigte Moore sollen renaturiert werden.
Wortlaut im Programm
Geschädigte Moore werden wir renaturieren, intakte langfristig sichern. Link zum Original
Intakte Moore sollen langfristig gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Geschädigte Moore werden wir renaturieren, intakte langfristig sichern. Link zum Original
Bodenschätze sollen bedarfsgerecht sowie umwelt- und regionalverträglich abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Der Abbau von Bodenschätzen muß bedarfsgerecht sowie umwelt- und regionalverträglich erfolgen. Link zum Original
Für die Sanierung der Braunkohlelandschaft in der Lausitz soll auch nach 2002 ein Finanzierungsabkommen zwischen Bund und Braunkohleländern geschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Die Sanierung und Rekultivierung der seit über 100 Jahren vom Braunkohlebergbau in der Lausitz in Anspruch genommenen Landschaft stellt eines der größten Umweltprojekte in Europa und ein für die Begleitung des Strukturwandels unverzichtbares Beschäftigungsprogramm dar. Wir werden uns deshalb in enger Abstimmung mit den anderen ostdeutschen Braunkohleländern dafür einsetzen, daß auch nach dem Jahre 2002 ein Finanzierungsabkommen zwischen dem Bund und den betreffenden Ländern abgeschlossen wird. Link zum Original
Die Kyritz-Ruppiner Heide soll friedlich und zivil genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns weiterhin für eine friedliche und zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide einsetzen. Link zum Original
Bürger sollen an Naturparkkonzeptionen von Anfang an umfassend beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Ausarbeitung und Durchsetzung von Naturparkkonzeptionen setzen wir uns für die umfassende Beteiligung der Bürger von Anfang an ein. Link zum Original
Der Naturschutz soll auf den Auf- und Ausbau großräumiger, naturnaher Landschaften ausgerichtet sein.
Wortlaut im Programm
Unser Naturschutzprogramm legt seinen Schwerpunkt auf den Auf- und Ausbau von großräumigen, naturnahen Landschaften. Link zum Original
Ein Prozent der Landesfläche soll als Totalreservat ausgewiesen werden.
Wortlaut im Programm
Ein Prozent der Landesfläche soll als TTotalreservat und zehn Prozent als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden. Link zum Original
Zehn Prozent der Landesfläche sollen als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden.
Wortlaut im Programm
Ein Prozent der Landesfläche soll als TTotalreservat und zehn Prozent als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden. Link zum Original
Oberflächen- und Grundwasser sollen flächendeckend und wirksam geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns wie bisher für einen flächendeckenden und wirksamen Oberflächen- und Grundwasserschutz einsetzen. Link zum Original
Die Grundwasserbildung soll erhalten und gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Insbesondere die Grundwasserbildung wollen wir erhalten und fördern. Link zum Original
Trink- und Abwasserpreise sollen sozialverträglich gestaltet und Fehlentwicklungen korrigiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden alle notwendigen und möglichen Schritte unternehmen, um Fehlentwicklungen zu korrigieren und die 'Irink- und Abwasserpreise sozialverträglich zu gestalten. Link zum Original
Der Trink- und Abwasserbereich soll vorrangig gefördert werden, auch mit EU-Mitteln.
Wortlaut im Programm
Wie bisher werden wir uns für eine prioritäre Förderung des Trink- und Abwasserbereiches, auch aus Mitteln der Europäischen Union, einsetzen. Link zum Original
Dezentrale Lösungen der Abwasserentsorgung sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die finanzielle Förderung von Trink- und Abwasserprojekten ist weiter notwendig und wird kontinuierlich erfolgen. Dazu gehören dezentrale Lösungen genauso wie Abrundungsinvestitionen zur Erhöhung des Anschlußgrades aber auch der Zusammenschluß von Abwasserzweckverbänden, wo dieses strukturell und ökonomisch sinnvoll ist. Link zum Original
Abrundungsinvestitionen zur Erhöhung des Anschlussgrades sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die finanzielle Förderung von Trink- und Abwasserprojekten ist weiter notwendig und wird kontinuierlich erfolgen. Dazu gehören dezentrale Lösungen genauso wie Abrundungsinvestitionen zur Erhöhung des Anschlußgrades aber auch der Zusammenschluß von Abwasserzweckverbänden, wo dieses strukturell und ökonomisch sinnvoll ist. Link zum Original
Kleinkläranlagen im ländlichen Raum sollen gezielt gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Der ländliche Raum wird durch gezielte Förderung von Kleinkläranlagen unterstützt. Link zum Original
Geschlossene Stoffkreisläufe sollen durch den Auf- und Ausbau einer Recyclingwirtschaft erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns in Zukunft weiter für geschlossene Stoffkreisläufe einsetzen, indem wir eine sinnvolle Recyclingwirtschaft auf- und ausbauen. Link zum Original
Umweltschonende Ressourcennutzung soll durch Förderung innovativer Verfahren und Veränderungen in Produktion und Konsum erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Eine umweltschonende Ressourcennutzung soll durch die Förderung neuer innovativer Verfahren und Veränderung in der Produktion und im Konsumverhalten erreicht werden. Link zum Original
Die öffentliche Hand soll weitgehend umweltfreundliche Produkte aus Sekundärrohstoffen oder Mehrwegsystemen verwenden.
Wortlaut im Programm
Die öffentliche Hand sehen wir dabei in einer Vorbildfunktion, die wir weiter ausbauen wollen: Wie im brandenburgischen Abfallwirtschaftsgesetz vorgesehen, sollen weitgehend umweltfreundliche Produkte aus Sekundärrohstoffen oder Mehrwegsystemen benutzt werden. Link zum Original
Gefährlicher Abfall soll vermieden oder durch sichere Verfahren zurückgewonnen werden.
Wortlaut im Programm
Gefährlicher Abfall soll vermieden oder durch sichere Verfahren zurückgewonnen und zurückgeführt werden. Link zum Original
Für eine gemeinwohlverträgliche Abfallentsorgung soll die nötige Infrastruktur geschaffen und überwacht werden.
Wortlaut im Programm
Eine Entsorgung, die mit dem Gemeinwohl vereinbar ist, braucht eine entsprechende Infrastruktur, die geschaffen und überwacht werden muß. Link zum Original
Siedlungsabfälle sollen sortiert und in wiederverwertbare und verbrennbare Teile getrennt werden.
Wortlaut im Programm
Siedlungsabfälle sollen sortiert, wiederverwertbare und verbrennbare "Teile getrennt werden. Link zum Original
Abfälle sollen vor der Deponierung mechanisch-biologisch vorbehandelt werden.
Wortlaut im Programm
Vor der Deponierung soll eine mechanisch-biologische Vorbehandlung erfolgen. Link zum Original
Pilotanlagen zur Abfallbehandlung wie in Lübben-Ratsvorwerk sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Pilotanlagen wie in Lübben-Ratsvorwerk werden gefördert. Link zum Original
Abfalltransporte sollen auf das unbedingt Notwendige beschränkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen vermeiden, daß Abfall weiter als unbedingt notwendig transportiert werden muß. Link zum Original
Öffentliche Entsorgungspläne sollen flexibel gehalten werden, um auf geringere Abfallmengen reagieren zu können.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Entsorgungspläne wollen wir flexibel halten, damit wir auf geringere Abfallmengen besser reagieren können. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.