Bildung, Wissenschaft und Forschung: was sich gegenüber 2021 geändert hat
Alle Änderungen im Wahlprogramm 2026 für Rheinland-Pfalz, Forderung für Forderung
Im Politikfeld Bildung, Wissenschaft und Forschung 148 neu, 64 geändert, 29 unverändert, 92 entfallen. Die Forderungen 2026 im Vergleich mit 2021.
Neu ist die vollständige Lernmittelfreiheit: Das Land soll die Kosten für Schulbücher und Arbeitshefte übernehmen. Dazu kommen Informatik als Pflichtfach, eine kostenfreie KI-Plattform für Schulen, der Ausbau der Sprach-Kitas von 350 auf 1.000 und die Anhebung der Besoldung von Grundschullehrkräften auf A13. In der Weiterbildung setzt das Programm auf eine Weiterbildungsoffensive mit dem Ziel der Weiterbildungsmillion. Der 2021 noch garantierte gebührenfreie Ganztagsschulplatz in erreichbarer Nähe wird nicht mehr zugesagt, Gedenkarbeit an Schulen wird dagegen verpflichtend. Nicht mehr einzeln genannt sind etwa Laptops für alle Schülerinnen und Schüler, die Unterrichtsversorgung von 100 Prozent ab 2022 und die kostenfreie Schülerbeförderung bis zur 10. Klasse. KI-Zusammenfassung
NeuNeu im Programm (148)
Forderungen, die im Programm 2021 nicht standen.
- Die Bildungslandschaft wird auf moderne Schulen, starke Kitas und kostenfreie Bildung von Beginn an ausgerichtet.
- Informatik wird Pflichtfach.
- Schulen erhalten eine kostenfreie KI-Plattform.
- Schülerinnen und Schüler werden konsequent vor digitaler Gewalt geschützt.
- Kitas werden beitragsfrei gestellt.
- Schulbücher und Arbeitsmaterialien werden für alle Schülerinnen und Schüler kostenfrei.
- Ab Klasse 5 ergänzen digitale Schulbücher das Angebot.
- Hochschulgebäude werden modernisiert.
- Berufliche Aufstiege werden etwa mit einem Aufstiegsbonus für Meisterinnen und Meister gestärkt.
- Alle Schulbücher und Arbeitshefte werden kostenfrei.
- Ein digitales Bücherregal stellt digitale Bücher für alle bereit.
- Mit Kommunen und Trägern wird ein Pakt für mehr Verlässlichkeit in der frühkindlichen Bildung geschlossen.
- Die Sprachförderung wird von 350 geförderten Kitas auf ein Netzwerk von 1.000 Sprach-Kitas ausgebaut.
- Es wird massiv in Familien, Kitas und Schulen investiert.
- Über den Bildungserfolg sollen Fähigkeiten und Leistung des Kindes entscheiden, nicht Herkunft, Wohnort oder Geldbeutel der Eltern.
- Jedes Kind und jede Familie soll ein gutes und verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot erhalten.
- Junge Menschen sollen so gefördert werden, dass sie ihr individuelles Potenzial ausschöpfen können.
- Die Bildungspolitik soll transparent, datengestützt, kriteriengeleitet und von der Kita bis in den Beruf abgestimmt sein.
- Jedes Kind soll einen Kita-Platz erhalten, mit starken Kita-Leitungen, ausreichend gut ausgebildetem Personal und sicheren Öffnungszeiten.
- Das Land finanziert Vertretungspersonal vom ersten Tag an mit.
- Mit den Partnern der Kita-Landschaft wird ein Pakt für mehr Verlässlichkeit geschlossen.
- Die Trägervielfalt aus kommunalen, kirchlichen und freien Kita-Anbietern gilt als Stärke.
- Die Kommunen werden weiter beim Ausbau fehlender Kitaplätze für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr unterstützt.
- Die Einrichtung von Betriebskitas wird unterstützt.
- Kitas bleiben ab dem zweiten Lebensjahr beitragsfrei.
- Unnötige Bürokratie im Kita-Bereich wird abgebaut.
- Kita-Leitungen erhalten mehr Zeit für die Entwicklung und Umsetzung hochwertiger Bildungsangebote.
- Die Kommunen werden weiter bei der Gewinnung von Kita-Fachkräften unterstützt.
- Die Ausbildungsdauer für Erzieherinnen und Erzieher wird, wo möglich, ohne qualitative Abstriche verkürzt.
- Die Fachkräftekampagne für Erzieherinnen und Erzieher wird fortgesetzt.
- Das Sozialraumbudget für Kitas, Kinder und Familien mit besonderem Bedarf wird weiterentwickelt.
- Das Sprachnetzwerk Kita wird von 350 auf 1.000 Kitas ausgebaut.
- Die Sprachstandsentwicklung jedes Kindes wird wissenschaftlich fundiert beobachtet, um Sprachbildung individuell zu fördern.
- Alle Kinder im letzten Kita-Jahr sollen gut auf die Schule vorbereitet werden.
- Programme wie „First Class“ werden fortgesetzt.
- Das Startchancen-Programm wird stark unterstützt und in die Bildungslandschaft ausgeweitet.
- Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, Schwimmen zu lernen.
- Ganztagsschulen erhalten mehr Geld für vielfältige Bildungsangebote.
- Schulleitungen werden entlastet.
- An Ganztagsschulen soll ganztägig qualifiziertes pädagogisches Personal arbeiten.
- Schülerinnen und Schüler werden zur aktiven digitalen Teilhabe befähigt.
- Informatik wird als Pflichtfach an Schulen eingeführt.
- Künstliche Intelligenz wird genutzt, um Lernen individueller und selbstbestimmter zu gestalten.
- Allen Schulen wird weiterhin eine kostenfreie KI-Plattform zur Verfügung gestellt.
- Alle in der Bildungsgemeinschaft, besonders Kinder und Jugendliche, werden konsequent vor Gewalt geschützt.
- Aufklärung und Prävention zu Desinformation, Cybermobbing, Cybergrooming und Radikalisierung im Netz werden gestärkt.
- Schulen, Eltern und Fachkräfte erhalten klare Leitlinien und Unterstützungsangebote, auch im Sicherheitsbereich.
- Schulentwicklung wird als Prozess verstanden, den die gesamte Schulgemeinschaft gestaltet.
- Die Initiative „Schule der Zukunft“ unterstützt Schulen aller Schularten bei ihrer langfristigen Weiterentwicklung.
- Alle Schulen sollen Werkzeuge und Wissen erhalten, um eigenständig Lösungen vor Ort umzusetzen.
- Die Schulaufsicht wird gestärkt.
- Für innovative Schulentwicklung werden neue Handlungsspielräume eröffnet.
- Mit Schulfamilien-Netzwerken entstehen regionale Kooperationen, in denen kleine Grundschulen Verwaltungskräfte, Sozialarbeit und pädagogische Ressourcen teilen.
- Ganztagsschulen sollen mehr Unterstützung in der Verwaltung erhalten.
- Bildungsgerechtigkeit, modernes Lernen und Leistung gelten nicht als Gegensätze; Lernen im eigenen Tempo soll mit klaren Lernzielen und hohen Bildungsstandards verbunden sein.
- Spitzenleistungen werden gezielt durch Spitzenförderung gefördert.
- Unterrichts- und Schulentwicklung soll datengestützt erfolgen.
- Erfasste Daten sollen systematischer und verbindlicher für Entwicklungsmaßnahmen genutzt werden.
- Die zeitgemäße Ausstattung der Schulen wird gefördert.
- Lehrkräfte sollen durch weniger Bürokratie, Digitalisierung und künstliche Intelligenz von anderen Aufgaben entlastet werden.
- MINT-Förderung setzt künftig stärker in Kita und Grundschule an.
- Fach- und Lehrkräfte erhalten passgenaue MINT-Fortbildungen.
- Geschlechterunterschiede und -stereotype werden weiter abgebaut.
- Lehrkräfte sollen konsequent geschützt und nachhaltig gestärkt werden.
- Fort-, Weiterbildungs- und Unterstützungsangebote werden bedarfsorientiert ausgeweitet.
- Schulen sollen stärker mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld vernetzt werden, etwa mit Breitensport sowie Nachmittags- und Ferienangeboten.
- Schulentwicklung wird als Bestandteil der Sozialraumplanung verstanden.
- Jedes Kind soll den passenden Förderort vorfinden.
- Multiprofessionelle Teams werden ausgebaut.
- Schulen und Kitas sollen Schutzräume für die gesamte Bildungsgemeinschaft sein.
- Schulen und Kitas erhalten Bildungs- und Beratungsangebote zu Aufklärung und Prävention gegen Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt.
- Schulen und Kitas werden bei der Erstellung von Schutzkonzepten unterstützt.
- An Schulen finden jährliche Demokratietage statt.
- Das Netzwerk der Europaschulen wird weiterentwickelt.
- Ein Demokratiepakt für Kitas und Schulen stärkt Medienbildung, Demokratiebildung und Partizipation.
- Alle Bildungswege gelten als gleichwertig; der beste ist der, der zum Kind oder Jugendlichen passt.
- Integrierte Gesamtschulen sollen bei dauerhaftem Bedarf sechszügig werden können.
- Der Übergangscoach wird ausgebaut.
- Politische und ökonomische Bildung gelten als wichtige Bausteine für den Übergang in das Berufsleben.
- Die berufsbildenden Schulen werden gemeinsam mit den Partnern des berufsbildenden Systems weiter gestärkt.
- Die Ausbildung und Einstellung von jährlich mehr als 1.000 neuen Lehrkräften wird fortgesetzt.
- Die Ausbildungskapazitäten für Lehrkräfte werden bedarfsgerecht ausgebaut.
- Wechselmöglichkeiten von Lehrkräften zwischen den Schularten werden vereinfacht.
- Lehrkräfte erhalten digitale Vertretungsmodule mit fertigen Unterrichtsentwürfen.
- Lehrkräfte erhalten Blended-Learning-Angebote für die individuelle Förderung.
- Die Fachkräftekampagne für Lehrkräfte wird fortgesetzt.
- Die Besoldung von Grundschullehrkräften wird auf A13 angehoben.
- Bildungsgänge von der frühkindlichen Bildung bis zum Abschluss werden aufeinander abgestimmt und qualitativ begleitet.
- Die Schulaufsicht soll enger und direkter an das Bildungsministerium angebunden werden.
- Die Unterstützung der Schulen soll stärker regional und schulortnah organisiert werden.
- Die Beschäftigten der Schulbehörde arbeiten künftig in verbindlichen regionalen Netzwerken mit klaren Zuständigkeiten.
- Die MINT-Bildung wird von der Kita bis zur Hochschule gefördert.
- Die Übergänge von der Schule in den Beruf werden gestärkt.
- Die Modernisierung der dualen Ausbildung wird fortgesetzt.
- Frühe berufliche Orientierung wird in allen Schularten gestärkt.
- Arbeiten, Lernen und Leben für Auszubildende soll attraktiver werden.
- Auszubildende brauchen bezahlbaren Wohnraum, verlässliche Mobilität und ein unterstützendes Umfeld.
- Junge Menschen mit Unterstützungsbedarf in der Ausbildung werden mit Schulsozialarbeit, Beratung und Coaching begleitet.
- Mehr begleitete Ausbildungen werden ermöglicht.
- Ausbildungen in individuellem Tempo werden ermöglicht.
- Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung bleibt zentraler Bestandteil der dualen Ausbildung.
- Die berufliche Weiterbildung wird gefördert.
- Gemeinsam mit Unternehmen, Gewerkschaften und Weiterbildungsorganisationen wird eine Weiterbildungsoffensive gestartet.
- Die Förderinstrumente für Weiterbildung werden gezielt weiterentwickelt.
- Alle sollen die Möglichkeit erhalten, auch später im Leben einen Berufsabschluss nachzuholen.
- In den kommenden fünf Jahren soll die Weiterbildungsmillion erreicht werden.
- Die Bildungszeit wird bekannter gemacht.
- Die Digitalisierung der Weiterbildung wird vorangetrieben.
- Volkshochschulen und anerkannte Weiterbildungseinrichtungen werden beim Ausbau digitaler Lernformate unterstützt.
- Wohnortnahe Weiterbildungsangebote sollen bestehen bleiben.
- Die Rolle der Volkshochschulen als Orte des Miteinanders wird gestärkt, um Einsamkeit entgegenzuwirken und Zusammenhalt zu fördern.
- Eine Kultur der zweiten und dritten Chance wird befürwortet.
- Jeder Mensch soll sich weiterentwickeln, neue Perspektiven gewinnen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
- Angebote der Grundbildung werden gezielt ausgebaut.
- Angebote zum Nachholen von Schulabschlüssen werden gezielt ausgebaut.
- Angebote zum Spracherwerb werden gezielt ausgebaut.
- Angebote zum Aufbau digitaler Kompetenzen werden gezielt ausgebaut.
- Verlässliche Kitas für alle Familien werden gesichert.
- Die Ganztagsschule wird konsequent ausgebaut.
- Die vollständige Lernmittelfreiheit für alle Kinder wird umgesetzt; das Land übernimmt die Kosten für Schulbücher und Arbeitshefte.
- Für faire Bildungschancen wird in gute Kitas und Schulen investiert.
- Das Land wird durch gezielte Investitionen als Innovationsstandort gestärkt.
- Wissenschaftliche Exzellenz wird gefördert.
- Angriffe auf die Wissenschaft werden entschieden abgelehnt.
- Die demokratischen Strukturen an den Hochschulen werden gestärkt.
- Moderne Finanzierungsstrukturen, Globalhaushalte und größere Eigenverantwortung der Hochschulen werden eingeführt.
- Gelder des Sondervermögens werden in moderne, klimagerechte Hochschulgebäude investiert.
- Der Hochschulzugang bleibt gebührenfrei, chancengerecht und flexibel.
- Bildung gilt als Recht und nicht als Ware.
- Das BAföG wird bedarfsgerecht weiterentwickelt.
- Lernräume der Zukunft werden geschaffen.
- In den wissenschaftlichen Nachwuchs wird investiert.
- Mit Geldern des Sondervermögens werden modellhaft Lehrräume mit moderner technischer Infrastruktur ausgestattet.
- Die Hochschulen werden bei der Weiterentwicklung der Lehre durch moderne Didaktik, innovative Studiengänge und Qualitätssicherung unterstützt.
- Studium und Lehre werden durch Qualitätsprogramme, Lehrpreise und Austauschplattformen gefördert.
- Mit Geldern des Sondervermögens wird in Rechenzentren und digitale Infrastruktur der Hochschulen investiert.
- Differenzierte Dauerstellen neben der Professur werden geschaffen.
- Die Belange studentischer und wissenschaftlicher Hilfskräfte werden unterstützt.
- Forschungsverbünde von Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen werden gestärkt.
- Die Ansiedlung eines Großforschungszentrums für Alterns- und Gesundheitsforschung wird unterstützt.
- Die Gesellschafts- und Sozialwissenschaften an den Hochschulen werden weiterhin unterstützt.
- Die Biotechnologie-Akademie wird zur Ausbildung und Gewinnung von Fachkräften fortentwickelt.
- Internationale Kooperationen und Leuchtturmprojekte an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Biotechnologie werden gestärkt.
- Wissenschaftliche Weiterbildung für lebenslanges Lernen wird gefördert.
- Weiterbildungsangebote werden praxisnah, digital und offen für alle Altersgruppen gestaltet.
- Universitäre Angebote für ältere Menschen werden unterstützt.
- Die Berufsorientierung wird in allen Schularten gestärkt.
- Mehrsprachigkeit an Schulen wird gestärkt.
GeändertFortgeführt, aber geändert (64)
Forderungen aus 2021, die 2026 mit anderen Einzelheiten wiederkommen: andere Zahl, Frist, Reichweite oder Bedingung.
- Das Bildungssystem erhält mehr Personal und verbesserte Arbeitsbedingungen.
- Die Sprachförderung in Kitas und Schulen wird gezielter ausgebaut.
- Schulen in herausfordernden Lagen erhalten Sozialraumbudgets, und die Kita-Sozialarbeit wird gestärkt.
- Schulen werden saniert, barrierefrei gestaltet und mit digitalen Lernumgebungen ausgestattet.
- Neue Kitas und flächendeckende Ganztagsangebote werden geschaffen.
- Das Land investiert gezielt in eine starke Wissenschafts- und Forschungslandschaft.
- Das Kita-Zukunftsgesetz wird gemeinsam mit der Kita-Familie weiterentwickelt.
- Die bezahlte Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher wird zur Regel.
- Die Kita-Sozialarbeit wird ausgebaut.
- Lesen, Schreiben, Rechnen und gezielte Sprachförderung stehen von Anfang an im Fokus.
- Mehr Familiengrundschulzentren sollen Familien Beratung, Förderung und Unterstützung aus einer Hand bieten.
- Mehr innovative Schulschwimm-Netzwerke sollen entstehen.
- Qualitativ hochwertige Bildungsangebote an Ganztagsschulen sollen landesweit Standard sein.
- Es soll mehr rhythmisierte Ganztagsschulen geben.
- Digitale Möglichkeiten sollen in der Bildung stärker genutzt und ihren Herausforderungen begegnet werden.
- Lehrkräfte werden für den sicheren und kreativen Einsatz von KI-Tools im Unterricht qualifiziert.
- Schülerinnen und Schüler werden zum kompetenten, sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Geräten und Smartphones befähigt.
- Individuelle Kompetenzentwicklung und selbstbestimmtes Lernen werden zum Kern der Bildungspolitik.
- Jedes Kind wird unabhängig vom Leistungsstand individuell bestmöglich gefördert.
- Moderne und innovative Lernräume werden gefördert.
- Schulen sollen fachliche und soziale Kompetenzen ausbilden und die Selbstregulation stärken.
- Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sollen in der Bildung berücksichtigt werden.
- MINT-Förderung bleibt ein zentraler Baustein der Bildungspolitik.
- Gesundheitsförderprogramme für Lehrkräfte werden ausgebaut.
- Regel-, Schwerpunkt- und Förderschulen bleiben die drei Säulen des inklusiven Bildungsangebots.
- Die Förder- und Beratungszentren werden gestärkt.
- Strukturelle, pädagogische und bauliche Barrierefreiheit sollen bereits ab der Kita zusammenwirken.
- Gedenkarbeit wird an Schulen verpflichtend.
- Die Mitwirkungsrechte von Schülerinnen und Schülern werden weiter ausgebaut.
- Für Maßnahmen der politischen Bildung werden mehr Mittel bereitgestellt.
- Der Austausch mit europäischen Nachbarn wird durch Begegnungen gestärkt.
- An weiterführenden Schulen wird eine Demokratiezeit eingeführt.
- Das Programm „Keiner ohne Abschluss“ wird ausgebaut.
- Die Lehramtsausbildung wird weiterentwickelt.
- Die berufliche Weiterbildung wird gefördert.
- Flexible und durchlässige Bildungswege zwischen Ausbildung, Beruf und Studium werden geschaffen.
- In moderne, digital ausgestattete Lernorte an berufsbildenden Schulen wird investiert.
- Die Gleichwertigkeit aller Bildungswege soll gemeinsam mit dem Handwerk sichtbarer gemacht werden.
- Die beruflichen Schulen werden gestärkt.
- Der Aufstiegsbonus für die berufliche Fortbildung wird weiter gestärkt.
- Meistertitel und akademische Abschlüsse gelten als gleichwertig.
- Lebenslanges Lernen soll selbstverständlicher Teil des Arbeits- und Alltagslebens werden.
- Auf Bundesebene wird ein Recht auf Weiterbildung angestrebt.
- Angebote der Alphabetisierung werden gezielt ausgebaut.
- Hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote werden in allen Regionen auch am Nachmittag und in den Ferien geschaffen.
- Volkshochschulen und Bibliotheken werden als Orte der Gemeinschaft gestärkt.
- Der Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft wird beschleunigt.
- Vertrauen in die Wissenschaft wird gefördert.
- Eine starke Wissenschaftskommunikation im Dialog mit der Öffentlichkeit wird gefördert.
- Unterstützungsangebote für angefeindete und bedrohte Forschende werden ausgebaut.
- Der Weg zu mehr Hochschulautonomie auf Grundlage einer verlässlichen Grundfinanzierung wird fortgesetzt.
- Duale, berufsbegleitende und digitale Studienangebote werden ausgebaut.
- Der Ausbau digitaler Lehr- und Lernformate wird gefördert.
- Die Studierendenwerke werden finanziell und organisatorisch gestärkt.
- Karrierewege in der Wissenschaft werden transparenter, planbarer und fairer gestaltet.
- Die Zielvereinbarungen für Gute Arbeit in der Wissenschaft werden vereinheitlicht.
- Die Förderung von Frauen in der Wissenschaft bleibt ein zentraler Schwerpunkt.
- Gleichstellungsprogramme, familienfreundliche Strukturen und moderne Arbeitsmodelle in der Wissenschaft werden gefördert.
- Forschungsschwerpunkte in Biotechnologie, Lebenswissenschaften, Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing werden gezielt gefördert.
- Aus dem Sondervermögen werden Förderprogramme für diese Zukunftsbereiche der Forschung aufgelegt.
- Regionale Innovationsplattformen werden geschaffen.
- Forschung, Gründung und Transfer in der Biotechnologie werden mit Investitionen aus der Biotechnologie-Roadmap gefördert.
- Der Herkunftssprachenunterricht in 20 Sprachen wird gesichert.
- Der europäische Gedanke wird in allen Schularten fest verankert.
GleichUnverändert fortgeführt (29)
Dieselbe Forderung wie 2021, der Wortlaut darf abweichen.
- Bildungserfolg darf nicht von Herkunft oder Einkommen der Eltern abhängen.
- Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben, ihr Potenzial voll zu entfalten.
- Bildung soll gebührenfrei sein als Grundlage gleicher Teilhabe.
- Mittel für zusätzliches Kita-Personal werden bereitgestellt.
- Kitas und Grundschulen sollen noch enger zusammenarbeiten.
- Multiprofessionelle Teams aus Lehrkräften, Schulsozialarbeit, Schulpsychologie und Förderkräften an Schulen werden gestärkt.
- Die digitale Infrastruktur für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte wird konsequent weiter ausgebaut.
- Schulleitungen werden gestärkt.
- Das vorbehaltlose Elternwahlrecht bei der Wahl des Förderorts bleibt erhalten.
- Demokratische Werte, politische Bildung und nachhaltiges Handeln werden von der Kita bis zur Oberstufe gefördert.
- Niemand soll nach der Schule ohne Anschlussperspektive bleiben.
- Frühzeitige und individuelle Berufsorientierung wird in allen Schularten gestärkt.
- Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte werden gezielt und praxisnah gestärkt.
- Die Angebote der Berufsorientierung an allen Schulen werden weiter ausgebaut.
- Lebenslanges Lernen wird gestärkt.
- Die überbetrieblichen Ausbildungszentren der Handwerkskammern werden gestärkt.
- Die Verbundausbildung wird gezielt gefördert.
- Die Handwerkskammern werden bei ihren Angeboten und der Infrastruktur der überbetrieblichen Lehrlingswerkstätten weiterhin unterstützt.
- Handwerkliche Berufe werden in allen Schulformen stärker in den Fokus gerückt.
- Langfristiges Ziel ist eine gebührenfreie Meisterausbildung.
- Die Möglichkeiten des Qualifizierungschancengesetzes werden genutzt.
- Die Weiterbildungslandschaft in Rheinland-Pfalz wird weiter gestärkt.
- Die Träger der allgemeinen Weiterbildung erhalten auch künftig eine verlässliche finanzielle Ausstattung.
- Politische Erwachsenenbildung und Demokratiebildung werden gestärkt.
- Die Wissenschaftsfreiheit wird gesichert.
- Die Barrierefreiheit an Hochschulen für Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit wird ausgebaut.
- Der Ausbau von Kitas und Ganztagsschulen wird vorangetrieben.
- Bekenntnisorientierter Islamischer Religionsunterricht wird als reguläres Schulfach mit beim Land angestellten Lehrkräften unter staatlicher Schulaufsicht eingeführt.
- Das Netzwerk der Europaschulen wird weiter ausgebaut.
EntfallenNicht mehr im Programm (92)
Forderungen aus 2021, die 2026 nicht mehr vorkommen.
- Bildung soll Kinder technisch befähigen und zugleich sozial verbinden.
- Das Land soll auch künftig die beste Bildung für alle Kinder bieten.
- Allen Kindern und Jugendlichen soll der Weg in eine erfolgreiche persönliche und berufliche Zukunft bereitet werden.
- Die Schülerbeförderung bleibt bis zur 10. Klasse kostenfrei.
- Zur Lernmittelfreiheit gehört künftig auch die Ausleihe digitaler Endgeräte.
- Alle Grundschulen werden bis 2023 vollständig in das Programm „Medienkompetenz macht Schule“ aufgenommen.
- Die individuelle Förderung jedes Kindes in der Kita wird gestärkt.
- Die gemeinsame Bildung, Betreuung und Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder in einer Einrichtung wird ausgebaut.
- Eltern, Kinder und Kita sollen partnerschaftlich zusammenarbeiten.
- Es wird weiter in die Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildung des Kitapersonals investiert.
- In der schulischen Berufs- und Studienorientierung wird gezielt für Berufe in der Kita geworben.
- Tradierte Rollenbilder sollen aufgebrochen werden, um mehr Männer für Berufe in der frühkindlichen Bildung zu gewinnen.
- Die Schullandschaft wird stetig an die Anforderungen moderner Bildung angepasst.
- Schulen mit besonderen Herausforderungen erhalten mehr Lehrkräfte für zusätzliche Unterstützung im Unterricht.
- Schulen mit besonderen Herausforderungen erhalten kleinere Klassen.
- Schulen mit besonderen Herausforderungen erhalten feste Schulsozialarbeiter als Schulcoaches vor Ort.
- Schulleitungen an Schulen mit besonderen Herausforderungen erhalten zusätzliche Leitungsstunden.
- Der Regelbetrieb der Schulen soll während der Corona-Pandemie möglichst fortgesetzt werden.
- Mit einem Qualitätspaket Bildung wird eine Unterrichtsversorgung von 100 Prozent ab 2022 die Regel.
- Der Vertretungspool für Lehrkräfte wird weiter ausgebaut.
- Die Vermeidung von kurzfristigem Unterrichtsausfall wird weiterentwickelt.
- Die Sommerschule wird dauerhaft eingerichtet.
- Die Zuweisung von Lehrerstunden wird stärker an sozialen Indikatoren ausgerichtet, sodass Schulen in besonderen sozialen Lagen zusätzliche Stunden erhalten.
- Schulen erhalten mehr Selbständigkeit mit eigenem Budget zur Personalauswahl.
- Wohnortnahe Schulen werden gesichert.
- Die Schülerverkehre werden auch nach der Corona-Pandemie verstärkt.
- Es gibt eine neue Bildungsoffensive für Kinder aus benachteiligten Familien.
- Lehrkräfte an Schulen in herausfordernden Lagen sollen entlastet werden.
- An den Grundschulen werden intensivere Netzwerke zwischen Kitas, Schulen, Familien, Vereinen, Beratungsangeboten, Schulsozialarbeit und Jugendhilfe geknüpft.
- Es soll ein flächendeckendes Netz an Schulsozialarbeit für alle Schularten entstehen.
- Das Programm „Medienkompetenz macht Schule“ wird zu einem Landesprogramm „Digitale Schule“ weiterentwickelt.
- Mit der digitalen Lernmittelfreiheit „digiPLUS“ erhält jede Schülerin und jeder Schüler einen Laptop.
- Mit dem Schulcampus Rheinland-Pfalz erhalten die Schulen eine zentrale Plattform für alle digitalen Bildungsaktivitäten.
- Die kommunalen Medienzentren werden zu regionalen Kompetenzzentren für digitale Bildung ausgebaut.
- Der Bund soll sich nach Auslaufen des Digitalpakts weiter an der digitalen Infrastruktur der Schulen beteiligen.
- Die Vermittlung digitaler Kompetenzen im Vorbereitungsdienst wird für alle Lehrämter ausgeweitet.
- Zur Beratung von Lehrkräften bei der pädagogischen Umsetzung digitaler Bildung werden Digitalscouts eingeführt.
- Lehrkräfte werden mit digitalen Endgeräten ausgestattet.
- Lehrkräfte werden in die Landeskampagne „Miteinander Gut Leben – Rheinland-Pfalz gegen Hass und Hetze“ aufgenommen, um an Schulen für mehr Respekt zu werben.
- Der Nachwuchs im Berufsschullehramt wird gesichert.
- Schulentwicklung wird als Baustein der Arbeit der Schulleitungen kontinuierlich vorangetrieben.
- Alle an Schulen Beschäftigten sollen mehr Zeit für individuelle Förderung erhalten.
- Die gesunde Kita- und Schulverpflegung im Ganztag wird weiter ausgebaut.
- Die Kommune gilt als zentraler Ort für die Gewährleistung bester Bildungschancen.
- Gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung wird befürwortet.
- Das System der Schwerpunktschulen wird weiter ausgebaut und qualitativ gestärkt.
- Für inklusive Bildung werden weiterhin finanzielle und personelle Mittel bereitgestellt.
- Aus-, Fort- und Weiterbildungskapazitäten für Lehrkräfte in inklusiver Bildung werden bereitgestellt.
- Die Gebühren für ein Zweitstudium werden abgeschafft.
- Ein Prozess zur gemeinsamen Erarbeitung eines „Studiwerks von morgen“ wird begonnen.
- Die Vereinbarkeit von Lehre und Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften wird von der Nachwuchsförderung bis zur Professur gestärkt und ausgebaut.
- Die Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung in der digitalen Lehre werden ausgebaut.
- Der Hochschulzugang für Studieninteressierte ohne Abitur und beruflich Qualifizierte wird ausgebaut.
- Die Hochschulen werden weiter dabei unterstützt, die Offene Hochschule zu verwirklichen.
- Zur Unterstützung der Hochschulen beim Transfer wird eine zentrale Koordinationsstelle für Wissenschaftskommunikation eingerichtet.
- Die Koordinationsstelle für Wissenschaftskommunikation steht allen Fächerkulturen gleichrangig zur Verfügung.
- Die Verselbständigung des Hochschulstandorts Koblenz und der Aufbau der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität in Kaiserslautern und Landau werden weiter eng begleitet.
- Die Überführung von Forschungsschwerpunkten in die außeruniversitäre Forschung wird fortgesetzt, um Zukunftsthemen zu besetzen und Forschungsmittel im Land zu bündeln.
- Die biomedizinische Spitzenforschung an der Mainzer Universität wird auch künftig unterstützt.
- Die Forschung im Land soll Vorbild und Exportschlager bleiben.
- Die Hochschulen werden als Impulsgeber für Innovationen und als Anziehungspunkt für kluge Köpfe aus dem In- und Ausland unterstützt.
- Ein Campus für Biotechnologie wird geschaffen.
- Das Landesinstitut TRON mit seinen Forschungspartnern wird weiter ausgebaut.
- Aus der Forschung im Land sollen künftig mehr Lösungen für schwere Krankheiten und Probleme einer alternden Gesellschaft hervorgehen.
- Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden dabei unterstützt, sich mit Unternehmen zu vernetzen und früh praxisnahe Erfahrungen zu sammeln.
- Das Konzept der Innovativen Promotionen als Kooperation von Unternehmen und Hochschulen wird fortgesetzt.
- Die Forschungsinitiative des Landes wird auch künftig laufend an aktuelle Bedarfe angepasst, um zukunftsweisende Forschungsfelder an den Hochschulen zu profilieren.
- Für die Universitätsmedizin werden Rahmenbedingungen geschaffen, um wissenschaftliche Exzellenz und internationale Wettbewerbsfähigkeit auszubauen.
- Psychische Erkrankungen werden in die schulischen Lehrpläne aufgenommen.
- Angebote wie das Netzwerk Demokratie und Courage werden erweitert und unterstützt.
- Die Anerkennung der Herkunftssprache als erste oder zweite Fremdsprache in der Sekundarstufe soll gestärkt und gefördert werden.
- Verpflichtende Module zum Themenfeld LSBTIQ in der Aus- und Weiterbildung werden angestrebt.
- Inklusive Bildung wird entlang der gesamten Bildungskette unterstützt.
- Gemeinsames Aufwachsen, Spielen und Lernen sowie individuelle Förderung in Kitas und Schulen werden vorangetrieben.
- Das Programm „Generation K – Kulturelle Bildung in der Schule“ wird verstetigt.
- Weiterbildungsangebote für das Ehrenamt sollen in die Bildungsfreistellung aufgenommen werden.
- Der Modellversuch zum Islamischen Religionsunterricht wird ausgebaut, bis islamische Religionsgemeinschaften die Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit erfüllen.
- Zur Ausbildung islamischer Religionslehrkräfte werden Professuren für Islamische Theologie eingerichtet.
- Die Grundlagenforschung wird gestärkt.
- Wissenstransfer in Forschungskooperationen soll auch für kleine Betriebe niedrigschwellig ermöglicht werden.
- Die hohe Qualität der Ausbildung im Handwerk wird erhalten und fortentwickelt.
- Der Ausbau von Career Centern an Musik-, Kunst- und Kreativhochschulen wird unterstützt.
- Eine Ausbildungsinitiative fängt negative Folgen der Pandemie auf und unterstützt Auszubildende bei der Digitalisierung.
- Auf Bundesebene wird eine finanzielle Förderung der Ausbildung angestrebt.
- Die Kampagnen für die duale Ausbildung werden gemeinsam mit den Partnern der beruflichen Bildung fortgesetzt.
- Das Modellprojekt „BS20 – Berufsschule 2020“ wird zu einer Initiative Berufsausbildung weiterentwickelt.
- Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen passgenaue Weiterbildungsangebote erhalten.
- Die Akteure und Angebote der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung werden stärker vernetzt.
- Die Weiterentwicklung des Umweltcampus Birkenfeld als international renommierter Nachhaltigkeitscampus wird unterstützt.
- Die Verbraucherbildung an allgemeinbildenden Schulen soll gestärkt und weiterentwickelt werden.
- Verbraucherbildung soll stärker als Bestandteil des Fachunterrichts über alle Klassenstufen verankert werden.
- Auslandsaustausche im Rahmen der dualen Ausbildung sollen verstärkt gefördert werden.
Ob eine Forderung entfallen ist, heißt nur: Sie steht nicht mehr im Wahlprogramm. Wie das entsteht