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SPD RP · Aus Liebe zum Land.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum: was sich gegenüber 2021 geändert hat

Alle Änderungen im Wahlprogramm 2026 für Rheinland-Pfalz, Forderung für Forderung

Im Politikfeld Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 54 neu, 6 geändert, 2 unverändert, 34 entfallen. Die Forderungen 2026 im Vergleich mit 2021.

Neu steht der Weinbau im Mittelpunkt: Das Programm will keine neuen Rebflächen ausweisen, auf Bundesebene Rotationsbrachen anstreben, robuste Rebsorten fördern und eine Modellregion Zukunftswein einrichten. Hinzu kommen das Ziel, Innovationsführer in der digitalen Landwirtschaft zu werden, ein ausdrückliches Bekenntnis zur Nutztierhaltung und eine unbürokratischere Agrarpolitik der EU ab 2028. Die Förderung des Steillagenweinbaus soll deutlich ausgeweitet werden, 2021 war dafür noch ein eigenes Programm vorgesehen. Nicht mehr genannt sind die Verringerung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes, ein verpflichtendes europäisches Tierwohlkennzeichen sowie Waldprämie und Waldklimafonds. In der Forstpolitik geht es nun eher um Modernisierung und Partnerschaft mit den Waldbesitzenden als um naturgemäße Waldwirtschaft. KI-Zusammenfassung

NeuNeu im Programm (54)

Forderungen, die im Programm 2021 nicht standen.

  1. Landwirtschaft und Weinbau sollen stark, wettbewerbsfähig und zukunftsfest bleiben.
  2. Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU ab 2028 soll effizienter, praxisnäher und zielgerichteter ausgestaltet werden.
  3. Die Gemeinsame Agrarpolitik soll den Betrieben direkt, unbürokratisch und verlässlich zugutekommen.
  4. Die Landwirtschaft soll wirtschaftlich tragfähig sein und jungen Menschen eine Zukunft bieten.
  5. Die betriebswirtschaftliche Beratung für Junglandwirte und Jungwinzer wird ausgebaut.
  6. Junge Landwirte und Winzer mit innovativen Geschäftsmodellen und neuen Vertriebswegen werden besonders unterstützt.
  7. Rheinland-Pfalz soll Innovationsführer in der digitalen Landwirtschaft werden.
  8. Modernste Anbaumethoden und digitale Technologien sollen zuerst in Rheinland-Pfalz erprobt und angewendet werden.
  9. Der Transfer von Forschung in die landwirtschaftliche Praxis wird gestärkt.
  10. Ausbildung, Wissenstransfer und Versuchswesen in den Dienstleistungszentren Ländlicher Raum werden gestärkt.
  11. Auch künftig sollen Tiere auf den landwirtschaftlichen Höfen leben.
  12. Zur Nutztierhaltung in Rheinland-Pfalz wird sich ausdrücklich bekannt.
  13. Die Vermarktung hochwertiger regionaler Produkte mit hohen Qualitäts- und Tierwohlstandards wird gezielt gefördert.
  14. Der bewusste Umgang mit Lebensmitteln wird gestärkt.
  15. Erzeuger und Verbraucher werden näher zusammengebracht.
  16. Für den rheinland-pfälzischen Wein als Genuss- und Kulturgut und für die Winzerinnen und Winzer wird geworben.
  17. Weinbaubetriebe werden im Strukturwandel mit Maßnahmen zur Stärkung von Absatzkraft und Wettbewerbsfähigkeit unterstützt.
  18. Neue Absatzmärkte für Wein im Ausland werden erschlossen.
  19. Das Weinmarketing wird weiter ausgebaut.
  20. Die Direktvermarktung von Wein wird gestärkt.
  21. Durch engere Verbindung von Wein, Gastronomie und Tourismus werden neue Absatzchancen geschaffen.
  22. Nebenerwerbswinzer sollen Straußwirtschaften betreiben dürfen.
  23. Im Weinbau hat Qualität Vorrang vor Flächenwachstum.
  24. Neue Rebflächen werden nicht ausgewiesen.
  25. Die bestehenden Rebflächen werden qualitativ weiterentwickelt und nachhaltig genutzt.
  26. Auf Bundesebene wird die Einführung von Rotationsbrachen im Weinbau angestrebt.
  27. Beratungs- und Unterstützungsangebote für Weinbaubetriebe im Wandel werden ausgebaut.
  28. Betriebsnachfolgen im Weinbau werden begleitet und gefördert.
  29. Bei Betriebsaufgaben wird für sozialverträgliche Lösungen gesorgt.
  30. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Weinbau wird gestärkt.
  31. Mehr Winzerinnen sollen für die Betriebsübernahme gewonnen werden.
  32. Die Rolle von Frauen in der Weinbranche wird gefördert.
  33. Die Bedeutung des Steillagenweinbaus soll dauerhaft gesichert werden.
  34. Für den Steillagenweinbau wird ein nachhaltiges Flächenmanagement etabliert.
  35. Die Mittel für Flurbereinigungsmaßnahmen werden spürbar erhöht.
  36. Die Förderung des Versicherungsschutzes von Landwirten und Winzern gegen Ernteausfälle wird ausgeweitet.
  37. Robuste, klimaangepasste Rebsorten (PIWIs) werden gefördert.
  38. Die Umstellung auf resiliente, nachhaltige Anbaumethoden im Weinbau wird unterstützt.
  39. Forschung, Beratung und Digitalisierung im Weinbau werden durch Investitionen gestärkt.
  40. Eine Modellregion „Zukunftswein“ für ökologischen, klimaangepassten Weinbau und nachhaltigen Tourismus wird eingerichtet.
  41. Die Transformation der Forstwirtschaft wird in Partnerschaft mit den Waldbesitzenden gestaltet.
  42. Das Gemeinschaftsforstamt bleibt Grundlage der Forstwirtschaft in allen Besitzarten.
  43. Digitale Arbeitsprozesse und moderne Technik im Waldmanagement werden gefördert.
  44. Die Waldwirtschaft soll durch Wissenschaft, Forschung und praktische Expertise leistungsfähiger werden.
  45. Der maßvolle Zugang zur energetischen Nutzung von Waldrestholz wird im Einklang mit Biotop- und Totholzkonzepten gesichert.
  46. Das Landeswaldgesetz wird auf wissenschaftlicher Grundlage modernisiert.
  47. Betroffene werden an der Erarbeitung der Landesjagdverordnung beteiligt.
  48. Die Jägerschaft wird aktiv eingebunden, um Belange von Hege, Waldbau und Landwirtschaft zu verwirklichen.
  49. Praktischer Anpassungsbedarf nach Inkrafttreten des Landesjagdgesetzes wird geprüft und das Gesetz weiterentwickelt.
  50. Mit Land- und Forstwirtschaft wird über eine angemessene Honorierung zusätzlicher Biodiversitäts- und Klimaschutzmaßnahmen beraten.
  51. Auf Bundesebene werden strengere Kontrollen bei Lebensmittelbetrug gefordert.
  52. Auf Bundesebene werden deutlich höhere Strafen bei Lebensmittelbetrug gefordert, besonders bei falsch deklarierten Bio-Produkten und irreführenden Herkunftsangaben.
  53. Das Konzept der hybriden Dorfläden wird auf Grundlage des Modellprojekts weiterentwickelt.
  54. Ein neues Kneipenprogramm fördert den Erhalt ländlicher Gastronomie als sozialer Treffpunkt.

GeändertFortgeführt, aber geändert (6)

Forderungen aus 2021, die 2026 mit anderen Einzelheiten wiederkommen: andere Zahl, Frist, Reichweite oder Bedingung.

GleichUnverändert fortgeführt (2)

Dieselbe Forderung wie 2021, der Wortlaut darf abweichen.

EntfallenNicht mehr im Programm (34)

Forderungen aus 2021, die 2026 nicht mehr vorkommen.

  1. Artgerechte Transportbedingungen und Haltungssysteme für Nutztiere sollen zum allgemeinen Standard werden.
  2. Zuchtvereine, die seltene Rassen erhalten, werden weiterhin unterstützt.
  3. Der Wald soll die Funktionen Nutzung, Schutz und Erholung erfüllen.
  4. Der Staatsforst wird weiterhin nach hohen Standards bewirtschaftet.
  5. Angepasste Schalenwildbestände sollen als Voraussetzung für gesunde und artenreiche Wälder erreicht werden.
  6. Eine naturgemäße Waldwirtschaft wird weiter gefördert.
  7. In der Waldbewirtschaftung soll die natürliche Verjüngung Vorrang vor Pflanzungen haben.
  8. Waldbesitzer mit zertifizierter Waldbewirtschaftung sollen für ihre gesamtgesellschaftlichen Leistungen gefördert werden.
  9. Eine Waldprämie und ein Waldklimafonds sollen den Wandel zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft einleiten.
  10. Für die Betreuung des Privatwaldes wird ein erhöhter Personalbedarf gesehen.
  11. Die Vermarktung von Wildbret wird mit konkreten Hilfen unterstützt.
  12. Am Gesamtkonzept zur Neuausrichtung der Holzvermarktung wird festgehalten und seine Umsetzung unterstützt.
  13. Waldbesitzende Kommunen erhalten weiterhin Fördermittel für die eigenständige Holzvermarktung.
  14. Der Einsatz von Laubholz im Holzbau und in der Holzverarbeitung soll gestärkt werden.
  15. Die Forschung zu klimastabilen Baumarten und geeignetem Vermehrungsgut für den Wald soll vorangetrieben werden.
  16. Forschung zu effizienterer Holznutzung bei Erhalt der Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes wird angestrebt.
  17. Eine flächendeckende Landwirtschaft wird ausdrücklich befürwortet.
  18. Landwirtinnen und Landwirte sollen faire Preise und Anerkennung erhalten.
  19. Für Umstrukturierungen in Landwirtschaft und Weinbau werden gute Rahmenbedingungen geschaffen.
  20. Die Rahmenbedingungen sollen so gestaltet werden, dass landwirtschaftliche Betriebe erhalten und fortgeführt werden können.
  21. Bäuerliche landwirtschaftliche Betriebe sollen Planungssicherheit erhalten.
  22. Die regionale, nachhaltige Erzeugung vor Ort steht im Mittelpunkt der Agrarpolitik.
  23. Die Qualitätsstandards im rheinland-pfälzischen Weinbau sollen auf hohem Niveau gehalten werden.
  24. Ein Expertenkreis zu Landwirtschaft und Klimaschutz mit Fokus auf Dialog und Praxis soll eingerichtet werden.
  25. Ein verpflichtendes europäisches Tierwohlkennzeichen wird befürwortet.
  26. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Landwirtschaft und Weinbau soll verringert werden.
  27. Der nachhaltige Anbau für vegetarische und vegane Produkte soll gestärkt werden.
  28. Landwirtschaftliche Betriebe sollen beim Einsatz digitaler Technologien durch Beratungsangebote unterstützt werden.
  29. Mit Partnern wie der TU Kaiserslautern, dem DFKI und dem Umweltcampus Birkenfeld soll ein praxisorientiertes Netzwerk zur Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe errichtet werden.
  30. ELER-Mittel sollen für Smart Farming nutzbar gemacht werden.
  31. Das Herkunftsmodell im Weinbau mit höheren Qualitätsanforderungen für kleinere geografische Einheiten wird weiter unterstützt.
  32. Das Weinrecht soll gemeinsam mit der Weinwirtschaft modernisiert und an international geltende Kriterien angepasst werden.
  33. Das qualitätsorientierte Herkunftsversprechen im Weinbau soll in Forschung, Lehre und Beratung weiterverfolgt werden.
  34. Der Einsatz von Drohnen zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln im Steillagenweinbau soll gefördert werden.

Ob eine Forderung entfallen ist, heißt nur: Sie steht nicht mehr im Wahlprogramm. Wie das entsteht

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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