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Linke SL · NEUSTART FÜRS SAARLAND. Sozial. Ökologisch. Sicher. Landtagswahlprogramm Die Linke Saar 2027

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum: was sich gegenüber 2022 geändert hat

Alle Änderungen im Entwurf des Wahlprogramms 2027 für das Saarland, Forderung für Forderung

Im Politikfeld Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 18 neu, 1 geändert, 26 entfallen. Die Forderungen 2027 im Vergleich mit 2022.

Neu ist im Entwurf die Nahversorgung auf dem Land: Öffentlich geförderte, kommunal oder genossenschaftlich organisierte Dorfläden sollen Lebensmittel bezahlbarer machen und zugleich Treffpunkte mit Post, Beratung oder Café sein. Hinzu kommen die Förderung solidarischer Landwirtschaft, ein pflanzenbasiertes Angebot in Kantinen von Schulen und Kitas sowie die Bindung von Subventionen und Aufträgen an Tierhaltungsbetriebe an strenge Tierschutz- und Umweltstandards. Holz aus dem Staatswald soll vorrangig regional statt für den Export genutzt werden. 2022 enthielt das Programm noch viele einzelne Tierschutzforderungen, etwa das Verbot von Wildtieren im Zirkus und von Tierversuchen sowie Hilfen für Tierheime; diese werden nicht mehr einzeln genannt, ebenso mehr Fachkräfte für den Wald und die Förderung des Ökolandbaus. KI-Zusammenfassung

NeuNeu im Programm (18)

Forderungen, die im Programm 2022 nicht standen.

  1. Im ländlichen Raum werden öffentlich unterstützte, kommunal oder genossenschaftlich organisierte und staatlich geförderte Dorfläden aufgebaut.
  2. Dorfläden dienen auch als soziale Treffpunkte, etwa mit Postdiensten, Beratung oder Cafébetrieb, insbesondere für ältere Menschen.
  3. Modelle gemeinschaftlich finanzierter Landwirtschaft werden durch Anschubfinanzierungen, Beratung und unbürokratische Bereitstellung öffentlicher Flächen gefördert.
  4. Nachbarschaftskantinen verwenden regionale und möglichst ökologische Produkte aus dem Saarland.
  5. Öffentliche Dorfläden machen Lebensmittel bezahlbarer.
  6. Regionale Kooperativen werden unterstützt, um Lebensmittel bezahlbarer zu machen.
  7. Solidarische Landwirtschaft wird aktiv gefördert und entbürokratisiert.
  8. In der Landwirtschaft werden geschlossene Kreisläufe wie Aquaponik gefördert.
  9. Die regionale Wertschöpfung aus dem Wald wird gestärkt.
  10. Holz aus dem Staatswald wird vorrangig für regionale Nutzung, bezahlbaren Wohnungsbau und klimafreundliche Infrastruktur im Saarland statt für den Export bereitgestellt.
  11. Das Saarland geht aktiver gegen industrielle Tierhaltung vor.
  12. Förderungen, Subventionen und öffentliche Aufträge an Tierhaltungsbetriebe werden an strenge Tierschutz- und Umweltstandards gebunden.
  13. Subventionen für ökologische, regionale Fleischproduktion bleiben erhalten.
  14. Bezahlbare vegetarische und vegane Ernährung wird im öffentlichen Raum stärker gefördert.
  15. Kantinen von Schulen, Kitas, Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen bieten ein vielfältiges pflanzenbasiertes Angebot.
  16. Nachhaltige Lebensmittel werden gekennzeichnet.
  17. Regionale, tierfreundliche Versorgungsstrukturen werden unterstützt.
  18. Landesförderung, Subventionen und öffentliche Aufträge an Landwirtschaftsbetriebe mit Tierhaltung werden an strengere Tierschutz- und Umweltstandards gekoppelt.

GeändertFortgeführt, aber geändert (1)

Forderungen aus 2022, die 2027 mit anderen Einzelheiten wiederkommen: andere Zahl, Frist, Reichweite oder Bedingung.

EntfallenNicht mehr im Programm (26)

Forderungen aus 2022, die 2027 nicht mehr vorkommen.

  1. Für den Wald werden mehr gut ausgebildete und bezahlte Fach- und Nachwuchskräfte benötigt.
  2. Ökolandbau und konventionelle Landwirtschaft sollen nebeneinander bestehen.
  3. Der Ökolandbau wird weiter intensiv gefördert.
  4. Kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe sowie Obstbauern werden unterstützt.
  5. Die regionale Kennzeichnung von Lebensmitteln wird gestärkt.
  6. Dem bestimmenden Einfluss von Supermarktketten und Schlachtkonzernen auf Tierhaltung und Ackerbau wird entgegengewirkt.
  7. Für den Staatswald werden mehr Fach- und Nachwuchskräfte eingesetzt.
  8. Für Weiter- und Fortbildung sowie Qualifizierung werden mehr Ressourcen bereitgestellt.
  9. Private Waldbesitzer erhalten für nachhaltige Waldbewirtschaftung eine Prämie.
  10. Ein Prüfsiegel für regionale Produktion nach Kriterien wie Biodiversität, Pestizidvermeidung und fairer Vermarktung wird eingeführt.
  11. Das Schulobstprogramm wird mit ELER-Mitteln ausgeweitet, um die Direktvermarktung regionaler Produkte zu unterstützen.
  12. Landwirtschaftliche Einkommen und fair bezahlte Arbeitsplätze in regionalen Betrieben werden gesichert.
  13. Qualzucht und Qualhaltung werden verboten.
  14. In den Ställen wird tierartgerechte Haltung vorgeschrieben.
  15. Tierrechte und Tierschutz werden auf allen Ebenen gestärkt.
  16. Tierversuche werden verboten.
  17. Eine tiergerechte Haltung von Wildtieren im Zirkus gilt als nicht möglich.
  18. Mobile Schausteller jeglicher Art dürfen keine Wildtiere halten.
  19. Der Neuerwerb von Wildtieren durch mobile Schausteller wird verboten.
  20. Für vorhandene Wildtiere gilt eine gesetzliche Übergangsfrist zur Abgabe an Zoos und Auffangstationen.
  21. Im Saarland werden Standplatzgenehmigungen für Zirkusse mit Wildtieren flächendeckend verboten.
  22. Import und Haltung giftiger und gefährlicher Tiere werden außer in anerkannten zoologischen Gärten verboten.
  23. An Privatpersonen dürfen nur ungiftige, mit heimischen Arten vergleichbare Tiere verkauft werden.
  24. Die private Tierhaltung wird an einen Sachkundenachweis gekoppelt.
  25. Das Land regelt die Finanzierung und personelle Ausstattung von Tierheimen und Gnadenhöfen gesetzlich.
  26. Tierheime und Gnadenhöfe erhalten zeitnah eine Zusatzunterstützung für pandemiebedingte Einnahmeausfälle.

Ob eine Forderung entfallen ist, heißt nur: Sie steht nicht mehr im Wahlprogramm. Wie das entsteht

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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