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Grüne · Grundkonsens von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen

Forderungen zu Staat, Demokratie und Verwaltung

Grundsatzprogramm · Landesverband Thüringen · Original

Das Programm enthält 19 von 70 Forderungen zu „Staat, Demokratie und Verwaltung“.

Staat, Demokratie und Verwaltung 19
  1. Ökodiktatorische Visionen werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten für Realisierung einer dauerhaft existenzfähigen Gesellschaft in demokratischen Strukturen ein und lehnen ökodiktatorische Visionen ab. Link zum Original
  2. Demokratie setzt den Schutz der Menschenwürde, Diskriminierungsverbote und freie Meinungsäußerung voraus.

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    Wortlaut im Programm
    Menschenrechte und Demokratie sind untrennbar miteinander verknüpft ohne Schutz der Menschenwürde, Diskriminierungsverbote und das Recht, jederzeit seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern, kann Demokratie nicht funktionieren. Link zum Original
  3. Staat und Gesellschaft werden in offener Auseinandersetzung umfassend neu gestaltet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen eine umfassende Neugestaltung von Staat und Gesellschaft in einer offenen und ehrlichen Auseinandersetzung über die Probleme und Vorgänge in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Link zum Original
  4. Menschen erhalten das Recht, ihre Lebensbedingungen in Staat, Wirtschaft und Kultur unmittelbar mitzugestalten und selbst zu entscheiden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass die Menschen in immer größerem Maße von bloßen Objekten zu Subjekten gesellschaftlichen Handelns werden, dass sie das Recht erhalten, in Staat, Wirtschaft und Kultur die eigenen Lebensbedingungen unmittelbar mit zu gestalten und selbst zu entscheiden. Link zum Original
  5. Der politische Gestaltungsauftrag der Parteien wird befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir befürworten den politischen Gestaltungsauftrag der Parteien, aber wir wollen das verfassungswidrig angeeignete Monopol der Parteien auf politische Willensbildung zugunsten des Rechtes der Bürgerinnen und Bürger, politische Sachentscheidungen auch selbst zu treffen, überwinden. Link zum Original
  6. Das Monopol der Parteien auf politische Willensbildung wird zugunsten des Rechts der Bürgerinnen und Bürger auf eigene Sachentscheidungen überwunden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir befürworten den politischen Gestaltungsauftrag der Parteien, aber wir wollen das verfassungswidrig angeeignete Monopol der Parteien auf politische Willensbildung zugunsten des Rechtes der Bürgerinnen und Bürger, politische Sachentscheidungen auch selbst zu treffen, überwinden. Link zum Original
  7. Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid werden auf allen Ebenen eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns deshalb für die Einführung von Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid auf allen Ebenen ein. Link zum Original
  8. Macht bedarf der Legitimation und ist an die Verhältnismäßigkeit der Mittel gebunden.

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    Wortlaut im Programm
    Macht bedarf der Legitimation und ist an den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel gebunden. Link zum Original
  9. Macht wird nur zur Erfüllung ihres gesellschaftlichen Auftrags und nicht als Selbstzweck ausgeübt.

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    Wortlaut im Programm
    Macht darf nur zur Erfüllung ihres gesellschaftlichen Auftrages angewandt, aber nicht zum Selbstzweck werden. Link zum Original
  10. Macht über Menschen, nichtmenschliches Leben und natürliche Ressourcen bedarf eines gesellschaftlichen Auftrags und ist rechenschaftspflichtig.

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    Wortlaut im Programm
    Macht über Menschen sowie Macht über nichtmenschliches Leben und natürliche Ressourcen bedarf eines gesellschaftlichen Auftrages und ist rechenschaftspflichtig. Link zum Original
  11. Die Gewaltenteilung einschließlich des staatlichen Monopols polizeilicher Macht wird bejaht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bejahen die Dreiteilung der Macht im demokratischen Rechtsstaat (Gewaltenteilung) einschließlich des Monopols polizeilicher Macht in der Hand des Staates, fordern aber eine Stärkung ihrer demokratischen Legitimation durch mehr Partizipation, mehr Kontrolle und mehr direkte Demokratie. Link zum Original
  12. Die demokratische Legitimation der Staatsgewalten wird durch mehr Partizipation, Kontrolle und direkte Demokratie gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bejahen die Dreiteilung der Macht im demokratischen Rechtsstaat (Gewaltenteilung) einschließlich des Monopols polizeilicher Macht in der Hand des Staates, fordern aber eine Stärkung ihrer demokratischen Legitimation durch mehr Partizipation, mehr Kontrolle und mehr direkte Demokratie. Link zum Original
  13. Die politische Kultur geht von faktischen Problem- und Interessenlagen aus statt von Vorurteilen und Dogmen.

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    Wortlaut im Programm
    - die von den faktischen Problem- und Interessenlagen ausgeht, ohne sich von Vorurteilen und Dogmen beirren zu lassen, Link zum Original
  14. Die politische Kultur tritt jeder faktischen und rechtlichen Ausgrenzung von Menschen aus politischen Prozessen entgegen.

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    Wortlaut im Programm
    - die jeder faktischen und rechtlichen Ausgrenzung von Menschen aus den politischen Prozessen wirksam entgegentritt, Link zum Original
  15. Die politische Kultur baut Ängste ab und weckt Bereitschaft für notwendige Veränderungen.

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    Wortlaut im Programm
    - die in der Lage ist, Ängste abzubauen und Bereitschaft für die notwendigen Veränderungen zu wecken, Link zum Original
  16. Die politische Kultur stärkt die Bereitschaft, auch gegen herrschende Auffassungen für eigene Überzeugungen einzustehen.

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    Wortlaut im Programm
    - die die Bereitschaft stärkt, für die eigenen Einsichten und Überzeugung auch dann einzustehen, wenn sie nicht mit herrschenden Auffassungen konform gehen, Link zum Original
  17. Die politische Kultur sucht Dialog, Konsens und Kompromiss, ohne Konflikten auszuweichen.

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    Wortlaut im Programm
    - die den Dialog und den Konsens sucht und fähig ist, Kompromisse zu schließen, ohne Konflikten auszuweichen und gegensätzliche Interessenlagen zu verdecken, Link zum Original
  18. Die politische Kultur ist von der Solidarität aller Menschen in Gegenwart und Zukunft bestimmt.

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    Wortlaut im Programm
    - die von einer gemeinsam getragenen Solidarität aller Menschen in Gegenwart und Zukunft bestimmt ist, Link zum Original
  19. Die politische Kultur begreift gegensätzliche Interessen und Sichtweisen als aufeinander bezogen.

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    Wortlaut im Programm
    - die in der Lage ist, die in der Wirklichkeit vorhandenen unterschiedlichen, ja gegensätzlichen Interessen und Sichtweisen als aufeinander bezogen und sich gegenseitig bedingend zu begreifen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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