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482 von 1.317 Forderungen aus diesem Programm finden sich im Koalitionsvertrag nicht wieder: Für sie gibt es im ganzen Vertrag keinen Punkt mit mindestens 30 Prozent Übereinstimmung. Bei jeder dieser Forderungen ist angegeben, welche anderen Parteien im Parlament sie teilen (Wahl- und Grundsatzprogramme, ab 30 Prozent Übereinstimmung).
Staat, Demokratie und Verwaltung26
- Der Staat soll neben der Freiheit des Einzelnen auch den demokratischen Mehrheitswillen durchsetzen.
- Kleine Gruppen sollen der Mehrheitsgesellschaft nicht mit radikalen Forderungen und Methoden ihren Willen aufzwingen dürfen.
- Der Schutz der Menschenwürde ist Aufgabe und Pflicht allen staatlichen Handelns.
- Politik soll für reale Probleme reale, erklärbare und lebensnah umsetzbare Lösungen finden.
- Der politische Gestaltungsauftrag ist begrenzt und endet beim Privaten.
- Politik und Staat sollen keine Lebensentwürfe verordnen, sondern Freiheit ermöglichen.
- Eine Bevormundung der Menschen nach Art sozialistischer Ideologien wird abgelehnt.
- Die repräsentative Demokratie mit den bestehenden direktdemokratischen Elementen wird befürwortet.
- Politische Ziele erfordern demokratische Mehrheiten.
- Das Allgemeinwohl soll auch die Interessen der Mehrheitsgesellschaft widerspiegeln.
- Eine Vereinnahmung des Gemeinwohlgedankens für Partikularinteressen wird abgelehnt.
- Die Meinungsvielfalt soll zur Stärkung der Demokratie gesichert werden.
- Die Parteiendemokratie mit direktdemokratischen Elementen und fairem Wettstreit der Parteien wird bejaht.
- Das Direktmandat gilt als wesentliche Säule bürgernaher Politik.
- Versuche, das Direktmandat zu schwächen, werden abgelehnt.
- Der Staat soll Regulierung auf das notwendige Maß begrenzen.
- Der Staat soll seine eigenen Vorgaben kontinuierlich überprüfen und wo möglich bereinigen.
- Der Staat soll sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren.
- Der Staat ist weltanschaulich neutral, aber nicht wertneutral.
- Am Berufsbeamtentum und seinen Grundsätzen wird festgehalten.
- Direktdemokratische Instrumente gelten als Ergänzung der parlamentarischen Demokratie.
- Politik soll ermöglichen und nicht erziehen.
- Politik und Staat sollen keine Lebensentwürfe vorschreiben und nicht ins Private eingreifen.
- Der Staat soll nicht bevormunden.
- Der Staat soll so viel wie nötig regeln und so viel Freiheit wie möglich lassen.
- Der Staat soll kein Vollversorgungsstaat sein, sondern Dienstleister für Bürger und Unternehmen.
Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte38
- Sicherheitspolitik soll dem Konzept Sicherheit durch Stärke folgen.
- Ein starker Rechtsstaat soll den Mehrheitswillen zur Geltung bringen und die Rechte von Minderheiten schützen.
- Der Strafrahmen für Kindesmissbrauch soll angehoben werden.
- Gerichte sollen den Strafrahmen bei Kindesmissbrauch ausschöpfen.
- Der Strafrahmen für die Herstellung und Verbreitung von Kinderpornographie soll angehoben und ausgeschöpft werden.
- Die Strafrahmen für Saboteure sollen deutlich verschärft werden.
- Die Polizei soll im öffentlichen Raum sichtbar sein, um reale und gefühlte Sicherheit zu erhöhen.
- Sicherheitsbehörden erhalten starken politischen Rückhalt.
- Eine Kennzeichnungspflicht für Polizistinnen und Polizisten wird abgelehnt.
- Eine Beweislastumkehr für Polizistinnen und Polizisten wird abgelehnt.
- Polizeiarbeit darf nicht behindert oder pauschal als Polizeigewalt verunglimpft werden.
- Polizistinnen und Polizisten sollen vor ideologisch motivierten Generalverdächtigungen geschützt werden.
- Der Bevölkerungsschutz soll von unten nach oben aufgebaut werden.
- Sicherheit wird auch grenzüberschreitend organisiert.
- Entschlossene Sicherheitspolitik hat besondere Priorität.
- Die Menschen haben ein Recht auf Sicherheit.
- Es gilt der Grundsatz Opferschutz vor Täterschutz.
- Der Staat soll die Rechtsordnung durchsetzen, damit die Bürger ihm vertrauen.
- Die Sicherheitsarchitektur soll weiter gestärkt und zukunftsfest aufgestellt werden.
- Die Bagatellisierung von Straftaten wird abgelehnt.
- Der Staat soll entschlossen gegen strafbares Handeln sogenannter Aktivisten vorgehen und es unterbinden.
- Gefährder sollen überwacht werden.
- Datenschutz darf nicht als Täterschutz missbraucht werden.
- Zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch soll eine Speicherpflicht für IP-Daten mit entsprechendem Zugriff der Ermittlungsbehörden eingeführt werden.
- Ermittlungsbehörden sollen mit Fachexperten und entsprechender Ausstattung versehen werden.
- Der digitale Raum darf kein rechtsfreier und rechtsverfolgungsfreier Raum sein.
- Für die Cyberabwehr sollen die besten Fachkräfte gewonnen werden.
- Recht darf nicht beliebig angewandt und Vorschriften dürfen nicht willkürlich ausgesetzt werden.
- Auf Straftaten soll rasch eine angemessene Strafe folgen.
- Der Rechtsstaat soll seinen Strafanspruch konsequent durchsetzen.
- Resozialisierung darf nicht zu falsch verstandener Milde führen.
- Der Staat soll sein Gewaltmonopol durchsetzen und keine rechtsfreien Räume zulassen.
- Parallelgesellschaften werden nicht geduldet.
- Gesetze sollen für alle Menschen in Deutschland gleichermaßen gelten.
- Die föderalen Strukturen im Katastrophenschutz sollen erhalten bleiben.
- Europol soll zu einem europäischen FBI weiterentwickelt werden, um Bedrohungen sowie Terror- und Cyberangriffe abzuwehren.
- Der Schutz der Menschenwürde ist Aufgabe und Pflicht allen staatlichen Handelns.
- Sicherheit soll durch Stärke und Sichtbarkeit der Sicherheitskräfte erhöht werden.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit41
- Bei der Auswahl von Einwanderern soll neben Qualifikation und Bedarf künftig die Nähe des Kulturkreises stärker beachtet werden.
- Asyl und Flüchtlingsschutz sollen Schutz auf Zeit und keine dauerhafte Zuwanderung oder Ersatz für Fachkräftemigration sein.
- Schutz durch Asyl und Genfer Flüchtlingskonvention soll keine freie Wahl des Asyllandes umfassen.
- Die Integrationsfähigkeit eines Landes für Menschen anderer kultureller Prägung ist begrenzt.
- Registrierung bei der Einreise, klare Zuständigkeiten für Asylverfahren und die Begrenzung der Sekundärmigration sollen Grundlage des EU-Asylsystems sein.
- Asylmigration und Fachkräftezuwanderung sollen klar getrennt werden.
- Humanitäre Aufnahme soll wegen begrenzter Aufnahmekapazitäten kein Ersatz für qualifizierte Arbeitsmigration sein.
- Arbeits- und Fachkräftezuwanderung sollen klar vom Schutz auf Zeit durch Asyl getrennt werden.
- Der Schengener Grenzkodex soll angepasst werden, damit die Schengen-Staaten koordiniert auf die Instrumentalisierung von Migration durch autoritäre Regime reagieren können.
- Europa soll seine Außengrenzen wirksam sichern, idealerweise gemeinsam mit außereuropäischen Anrainerstaaten.
- Deutschland soll seine Grenzen vorübergehend selbst sichern können, wenn Europa dies nicht leistet oder die Sicherheitslage es erfordert.
- Von Zuwanderern wird Verbundenheit mit dem Staat und seinen Institutionen erwartet.
- Parallelgesellschaften und Paralleljustiz werden nicht toleriert.
- Ethnische, religiöse oder politische Konflikte fremder Volksgruppen sollen nicht in Deutschland ausgetragen werden dürfen.
- Das Konzept Multikulti wird als gescheitert abgelehnt.
- In Deutschland gelten die hiesigen Regeln, nicht die des Herkunftslandes.
- Die Vollverschleierung im öffentlichen Raum wird abgelehnt.
- Das Ergebnis des rechtsstaatlichen Asylverfahrens ist zu achten und umzusetzen.
- Täuschung über die Identität oder deren Verschleierung soll stärker bestraft werden.
- Amnestieregelungen für Identitätstäuscher werden abgelehnt.
- Fehlanreize wie die Kettenduldung ohne Aufenthaltsrecht sollen beseitigt werden.
- Ehrenamtliches Engagement gilt als wichtiger Motor für gelingende Integration.
- Die Einbürgerung soll Abschluss und nicht Anfang einer erfolgreichen Integration sein.
- Doppelte Staatsbürgerschaften sollen die Ausnahme und nicht die Regel sein.
- Für die Einbürgerung wird ein Bekenntnis zum Land, zu seinen Werten und seiner Sprache verlangt.
- Wer eingebürgert werden will, muss Deutsch sprechen können.
- Freizügigkeit im Inneren Europas setzt einen effektiven Schutz der Außengrenzen voraus.
- Das Asylrecht soll gegen Missbrauch verteidigt werden.
- Flüchtlinge sollen über gemeinschaftliche Kontingente der Staatengemeinschaft fair verteilt werden.
- Die Migrations- und Asylpolitik soll europäisch gelöst werden.
- In der EU sollen einheitliche Asylleistungsstandards gelten.
- Für Migration soll ein funktionierendes europäisches Regelsystem geschaffen werden.
- Es sollen zentrale europäische Asyleinrichtungen, möglichst an der EU-Außengrenze, eingerichtet werden.
- Europa soll seine Außengrenzen wirksam sichern, möglichst gemeinsam mit den außereuropäischen Anrainerstaaten.
- Ein wirksamer europäischer Grenzschutz soll aufgebaut werden.
- Asyl- und Flüchtlingsschutz wird bejaht.
- Einwanderung gilt nicht als Recht, sondern als Privileg.
- Die Einbürgerung soll erst am Ende einer erfolgreichen Integration stehen.
- Für die Einbürgerung soll ein Bekenntnis zum Land, seinen Werten und seiner Sprache verlangt werden.
- Einbürgerung soll Deutschkenntnisse voraussetzen.
- Die doppelte Staatsbürgerschaft soll die Ausnahme und nicht die Regel sein.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie41
- Das Aufstiegsversprechen der Sozialen Marktwirtschaft soll erneuert werden.
- Die Soziale Marktwirtschaft soll zu einer nachhaltigen Sozialen Marktwirtschaft weiterentwickelt werden.
- Privates Eigentum gilt als Grundrecht und Grundlage der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.
- Eigentum verpflichtet gegenüber der Gemeinschaft.
- Die Vermögensbildung möglichst breiter Bevölkerungsschichten soll gestärkt werden.
- Eigentum soll vor übermäßigem staatlichem Zugriff geschützt werden.
- Eigentümer tragen eine besondere soziale Verantwortung.
- An der Sozialen Marktwirtschaft wird festgehalten.
- Der Missbrauch marktbeherrschender Stellungen einzelner Unternehmen soll begrenzt werden.
- Die Soziale Marktwirtschaft soll zu einer nachhaltigen Sozialen Marktwirtschaft weiterentwickelt werden.
- Die Soziale Marktwirtschaft soll wieder gestärkt werden.
- Kompetenzen der Luft- und Raumfahrt werden an einem Technologiestandort gebündelt.
- Die Gebühren- und Honorarordnungen der freien Berufe sollen erhalten werden.
- Die Gebühren- und Honorarordnungen der freien Berufe sollen modernisiert werden.
- Der Meistertitel bleibt im Handwerk eine wichtige Voraussetzung.
- Die Kammern als Träger der Selbstverwaltung der Wirtschaft werden in allen Bereichen unterstützt.
- Das Erwirtschaften soll wieder vor dem Verteilen stehen.
- Das Aufstiegs- und Wohlstandsversprechen der Sozialen Marktwirtschaft soll angesichts von Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung und geopolitischen Veränderungen erneuert werden.
- Der Staat soll Eigentum schützen und schleichende Enteignung verhindern.
- Der Staat soll nur dort tätig werden, wo Selbstregulierung und Eigenverantwortung nicht greifen.
- Staatliche Eingriffe in unternehmerische Entscheidungen und Preisbildungsprozesse werden abgelehnt.
- Was die Wirtschaft leisten kann, soll der Staat nicht an sich ziehen.
- Verzicht und Verbote als Lösung werden abgelehnt.
- Eine Wirtschaftsordnung, die Gewinne privatisiert und Risiken sozialisiert, wird abgelehnt.
- Eine dirigistische, intervenierende und zentralistische Wirtschaftspolitik wird abgelehnt.
- Die Globalisierung soll als führende Exportnation mitgestaltet werden.
- Deutschland soll auf europäischer Ebene auf eine klare Strategie für Rohstoffsicherheit hinwirken.
- Der Staat soll die Versorgungssicherheit mit essenziellen Rohstoffen und Medikamenten in Deutschland gewährleisten.
- Die EU soll Gegebenheiten vor Ort respektieren und Unternehmen keine unnötigen Hürden in den Weg legen.
- Der Staat soll die positiven Seiten der Globalisierung allen Bürgern zugänglich machen.
- Der freie Welthandel soll an neue Realitäten angepasst werden.
- Eine Verselbstständigung der Finanzmärkte wird abgelehnt.
- Die Finanzwirtschaft soll eine dienende und stabilisierende Rolle für die Realwirtschaft einnehmen.
- Der Staat soll Unternehmen keine Technologien vorschreiben.
- Für den Mittelstand sollen Anreizsysteme geschaffen werden.
- Das Freihandelsabkommen CETA soll zu CETA+ weiterentwickelt werden und auch Energieressourcen, Schlüssel- und Rüstungstechnologien umfassen.
- Die globale Marktführerschaft der Wirtschaft soll erhalten und ausgebaut werden.
- Die EU soll eine gemeinsame Rohstoffstrategie entwickeln.
- Vor dem Verteilen soll das Erwirtschaften kommen.
- Die Wirtschaft soll für den Menschen da sein und nicht umgekehrt.
- Die EU soll eine gemeinsame Rohstoffstrategie erhalten.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung27
- Keine Solidargemeinschaft soll genötigt werden, mehr zu tragen, als sie tragen kann.
- Was der Einzelne selbst leisten kann, soll er nicht auf die Gemeinschaft abwälzen.
- Hilfe soll vorrangig als Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden.
- Eigenverantwortung wird durch Hilfe zur Selbsthilfe gefördert.
- Die Tarifautonomie der Tarifpartner wird beibehalten.
- Staatliche Eingriffe in die Tarifautonomie werden abgelehnt.
- Sozialpolitik soll aktivieren statt alimentieren.
- Ein überbordender Sozialstaat wird abgelehnt.
- Sozialleistungen dürfen nicht so hoch sein, dass sich Arbeit nicht mehr lohnt.
- Es soll keine Modernisierungsverlierer geben.
- Die Arbeitswelt soll familienfreundlich gestaltet werden.
- Berufe mit Einstiegsqualifikation werden als gesellschaftlich bedeutsam anerkannt.
- Integrationsämter, Integrationsfachdienste und begleitende Hilfen im Arbeitsleben werden gestärkt.
- Das Aufstiegsversprechen soll durch mehr Eigenverantwortung, Eigeninitiative und Leistungswettbewerb statt durch mehr Sozialstaat erneuert werden.
- Ein allumfassender Versorgungsstaat mit Vollkasko-Mentalität wird abgelehnt.
- Sozialpolitik soll sich am Grundsatz ausrichten, dass sozial ist, was Arbeit schafft.
- Unbefristete, sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeitsverhältnisse sollen die Regel bleiben.
- Die Entlohnung soll sich nach der Qualifizierung richten.
- Der Wiedereinstieg in den Beruf nach einer Familienpause soll erleichtert werden.
- Die Aufstiegs- und Qualifizierungschancen für Mütter und Väter sollen verbessert werden.
- Präsenzarbeit und mobiles Arbeiten sollen sich flexibel ergänzen.
- Leitbild des Sozialstaats ist die solidarische Leistungsgesellschaft.
- Die Ausbildungskompetenz kleiner und mittlerer Unternehmen soll gestärkt werden.
- Leitbild ist eine solidarische Leistungsgesellschaft, die Eigenverantwortung und Solidarität verbindet.
- Wer sich nicht selbst helfen kann, soll sich auf die Solidargemeinschaft des Sozialstaats verlassen können.
- Sozialpolitik soll aktivieren statt alimentieren.
- Sozialpolitik soll auf die Schaffung von Arbeit ausgerichtet sein.
Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen38
- Staatsschulden sollen dauerhaft getilgt und die Zinslast gesenkt werden.
- Investitionen in die Zukunft sollen im Haushalt Vorrang haben.
- Angestrebt werden solide Staatsfinanzen.
- Jede Form der Substanzbesteuerung wird abgelehnt.
- Die Erbschaftsteuer soll die regional unterschiedliche Wertentwicklung berücksichtigen.
- Die Weiterführung von Betrieben im Erbfall soll möglich bleiben.
- Das Vererben von Wohneigentum soll möglich bleiben.
- Für den Erhalt von Familienvermögen sollen Freiräume gewährt werden.
- Die Erbschaftsteuer darf die Weitergabe des Familieneigenheims nicht gefährden.
- Das Ehegattensplitting soll erhalten bleiben.
- Das Ehegattensplitting soll durch höhere Kinderfreibeträge zu einem Kindersplitting erweitert werden.
- Politisch motivierte Gewinnabschöpfungen werden abgelehnt.
- Die Staatsquote soll dauerhaft unter 50 Prozent liegen.
- Höhere Steuersätze, Über- oder Zufallsgewinnsteuern und Substanzbesteuerung werden als investitionshemmend abgelehnt.
- Eine Finanzierung solcher Unterstützungsprogramme über Staatsschulden wird abgelehnt.
- Die Schuldenbremse soll ohne Einschränkung eingehalten werden.
- Umgehungstatbestände zur Schuldenbremse werden abgelehnt.
- Der Grundsatz der Haushaltsklarheit gilt, eine Umetikettierung schuldenfinanzierter Ausgabenprogramme wird abgelehnt.
- Schattenhaushalte werden als verschleiernd und verfassungsrechtlich fragwürdig abgelehnt.
- Der Staat soll mit seinen Steuer- und Abgabeneinnahmen auskommen.
- Investitionsausgaben sollen Vorrang vor Konsumausgaben haben.
- Eine ungezügelte Verschuldung wird abgelehnt.
- Besteuerung soll am Gewinn und nicht an der Substanz ansetzen.
- Wer mehr verdient, soll einen höheren Beitrag für die Gemeinschaft leisten.
- Der Staat soll grundsätzlich mit seinen Einnahmen auskommen.
- Reichen die Steuereinnahmen nicht aus, soll der Staat seine Ausgaben priorisieren, bevor er Steuern erhöht, neue Steuern einführt oder Schulden aufnimmt.
- Vermögens- und Substanzsteuern jeglicher Art werden abgelehnt.
- Das Vererben von Vermögen soll nicht dazu führen, dass Erspartes durch Besteuerung vernichtet wird.
- Inflationsbedingte Mehreinnahmen des Staates sollen an die Steuerzahler zurückgegeben werden.
- Es soll einen Steuertarif auf Rädern mit gesetzlich festgeschriebenem automatischem Inflationsausgleich geben.
- Das Lebenswerk der Elterngeneration soll in Familienbesitz bleiben und nicht an den Staat fallen.
- Offene und verdeckte Steuererhöhungen für Erben werden abgelehnt.
- Die Bundesländer sollen Gesetzgebungskompetenz und Gestaltungsspielräume bei der Erbschaftsteuer erhalten.
- Die Freibeträge bei der Erbschaftsteuer sollen erhöht werden.
- Die Erbschaftsteuersätze sollen nach Bundesländern regionalisiert werden.
- Erb- und schenkungsrechtliche Sachverhalte innerhalb der Familie sollen erleichtert werden.
- Den nachfolgenden Generationen soll ein Land mit intakter Umwelt, guten Lebens- und Arbeitsbedingungen und soliden Staatsfinanzen übergeben werden.
- Jede Form der Substanzbesteuerung wird abgelehnt.
Rente und Alterssicherung4
- Weitere Formen kapitalgedeckter Altersvorsorge sollen etabliert werden.
- Wer mehr eingezahlt hat, soll im Alter mehr erhalten.
- Altersarmut, von der insbesondere Frauen betroffen sind, soll aktiv bekämpft werden.
- Generationenvertrag und umlagefinanzierte Rente werden bejaht.
Gesundheit und Pflege25
- Jede Form der organisierten und geschäftsmäßigen Sterbehilfe wird abgelehnt.
- Biotechnologie soll der Heilung von Menschen verpflichtet sein.
- Genom-Editing im menschlichen Erbgut wird abgelehnt.
- Eine Legalisierung von Cannabis wird abgelehnt.
- Die Bagatellisierung und Legalisierung von Drogen wird abgelehnt.
- In der Gesundheitsversorgung soll der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gelten.
- Bestrebungen, das Gesundheitsangebot auf dem Land zu schwächen, werden abgelehnt.
- Das Landarztprogramm soll ausgebaut werden.
- Das Gesundheitssystem soll widerstandsfähig sein und über Notfallkonzepte für seltene Ereignisse und Katastrophen verfügen.
- Europa soll sich mit lebenswichtigen Medikamenten und Schutzausrüstung selbst versorgen können.
- Eine Reserve für Kinder-Medikamente soll aufgebaut werden.
- Eine staatliche Datenbank soll Engpässe bei Medikamenten frühzeitig erkennbar machen.
- Eine Kommerzialisierung im Gesundheitswesen wird abgelehnt.
- Eine Akademisierungsquote von 20 Prozent in den nichtärztlichen Heil- und Gesundheitsberufen wird unterstützt.
- Eine Zwei- oder Mehrklassenmedizin wird abgelehnt.
- Das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung soll erhalten bleiben.
- Eine Einheitsversicherung wird abgelehnt.
- Die Einführung einer Kopfpauschale wird abgelehnt.
- Die Stigmatisierung psychisch Erkrankter wird abgelehnt; sie sollen gleiche Hilfe wie somatisch Erkrankte erhalten.
- Tagespflege soll so selbstverständlich verfügbar sein wie eine Kindertagesstätte.
- Pflegeleistungen sollen flexibilisiert und Pflegestrukturen regionalisiert werden.
- Es soll eine europäische Gesundheitsunion für Forschung und Innovation geschaffen werden.
- Eine Harmonisierung der Gesundheitssysteme in der EU wird abgelehnt.
- Europa soll sich im Kampf gegen schwere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer zusammenschließen.
- Europa soll seine Führungsrolle bei der Impfstoffentwicklung ausbauen, um auf künftige Pandemien vorbereitet zu sein.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft49
- Identitätspolitik, Cancel Culture und Wokeness sollen keine kulturelle Vorherrschaft erlangen.
- Gendersprache und Wokeness werden als illiberal abgelehnt.
- Die Paragraphen 218 und 218a des Strafgesetzbuchs sollen erhalten bleiben.
- Gleichmacherei, Fremdbestimmung und Entmündigung des Menschen werden abgelehnt.
- Junge Menschen sollen während der Schulzeit im Rahmen eines kurzen Praktikums einen Dienst für die Allgemeinheit leisten können.
- Ehe und Familie bleiben Leitbild, unter Einbeziehung der Vielfalt der Lebensformen.
- Das Modell der klassischen Familie mit Mutter, Vater und Kindern soll weiterhin vermittelt werden, ohne andere Familienformen zu diskriminieren.
- Der Staat soll allen familiären Situationen gerecht werden.
- Familie umfasst alle Konstellationen, in denen Menschen dauerhaft füreinander, für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige Verantwortung übernehmen.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit soll gefördert werden.
- Vereinsamung soll als gesellschaftliches Problem mehr Beachtung finden.
- Politik und Staat sollen Lebensentwürfe nicht bewerten, sondern ermöglichen.
- Leitbild der Gesellschaft ist die solidarische Leistungsgesellschaft.
- Die Erziehung zur Selbstständigkeit soll durch gesellschaftliche Wertschätzung von Leistung und durch Leistungsanreize gefördert werden.
- Angestrebt wird eine leistungsfreundliche Gesellschaft.
- Eine Entscheidung über einen aktiven Bürgerdienst setzt einen breitestmöglichen gesellschaftlichen Konsens voraus.
- Ein aktiver Bürgerdienst darf nur letztes Mittel sein.
- Gleichmacherei wird abgelehnt.
- Lasten sollen gerecht zwischen Jüngeren und Älteren sowie zwischen Kinderlosen und Familien verteilt werden.
- Gesellschaftlicher Aufstieg soll für alle möglich sein.
- Das bayerische Familiengeld unterstützt Eltern darin, ihre Kinder in Wahlfreiheit selbst zu erziehen.
- Leitbild ist eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft.
- Die traditionelle Ehe von Mann und Frau wird bejaht.
- Elternrechte und -pflichten haben Vorrang vor staatlichem Handeln.
- Familienpolitik soll allen Familienformen gerecht werden, auch Eineltern-, Patchwork- und gleichgeschlechtlichen Familien.
- Mehr Menschen sollen sich für Kinder und eine Familiengründung entscheiden.
- Kindererziehung und Pflege von Angehörigen sollen stärker gesellschaftlich anerkannt werden.
- Die Ehe soll unter dem besonderen Schutz des Staates bleiben.
- Versuche, den besonderen Schutz der Ehe zu relativieren, werden abgelehnt.
- Ältere Menschen sollen an der Gestaltung seniorengerechter Wohn- und Lebensbedingungen beteiligt werden.
- Die Seniorenmitwirkung wird gestärkt.
- Die Nachbarschaftshilfe wird gestärkt.
- Eine an Gender-Ideologie und Frühsexualisierung orientierte Gesellschafts- und Bildungspolitik wird abgelehnt.
- Kommunale Jugendparlamente sollen gestärkt werden.
- Die außerschulische Jugendarbeit soll inklusiv und barrierefrei werden.
- Die Jugendsozialarbeit soll gestärkt werden.
- Vielehen werden abgelehnt.
- Kinderehen werden abgelehnt.
- Heimatverbundenheit und Weltoffenheit werden gleichermaßen bejaht.
- Der Mensch soll nie Objekt einer Ideologie werden, sondern Subjekt seines Lebens bleiben.
- Identitätspolitik, Cancel-Culture, Gendersprache und Wokeness werden als antiliberale Ideologien abgelehnt.
- Ein ideologischer Umbau der Gesellschaft wird abgelehnt.
- Leitbild ist eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft.
- Die Familiensorgearbeit soll gestärkt werden.
- Der Staat soll Familienentwürfe nicht bewerten, sondern ermöglichen.
- Eltern soll Wahlfreiheit in Erziehungsfragen und Betreuungsformen garantiert werden.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit steht im Mittelpunkt der Familienpolitik.
- Die traditionelle Ehe von Mann und Frau wird bejaht; Verantwortungsübernahme in anderen lebenslangen Partnerschaften wird begrüßt.
- Gesellschaft und Staat sollen privates Glück nicht bewerten.
Bildung, Wissenschaft und Forschung36
- Christlicher Religionsunterricht soll erhalten bleiben.
- Christliche Werte sollen in Erziehung und Bildung vermittelt werden.
- Am Grundsatz „Deutsch vor der Einschulung“ wird festgehalten.
- Bildungsabschlüsse sollen vergleichbarer werden.
- Bundesweite Bildungsstandards sollen auf bayerisches Niveau angehoben statt nivelliert werden.
- Am gegliederten Schulsystem mit eigenständigen Schularten wird festgehalten.
- Bildung soll ganzheitlich als Bildung von Kopf, Herz und Hand verstanden werden.
- Eine Einheitsschule wird abgelehnt.
- Ein Einheitslehrer wird abgelehnt.
- Das Bildungssystem soll hoch durchlässig sein.
- Für alle Ausbildungszweige wird geworben.
- Alle Schulformen werden gestärkt.
- Die Lernpartnerschaft von Schule, Eltern und Schülern wird unterstützt.
- Die Schulsozialarbeit soll gestärkt werden.
- Schule soll ein attraktiver Arbeitgeber bleiben.
- Die Zahl der Lehrkräfte soll deutlich erhöht werden.
- An Schulen sollen mehr Sozialpädagogen und Schulpsychologen eingesetzt werden.
- Das schulische Verwaltungspersonal soll gestärkt werden, um Lehrkräfte zu entlasten.
- Das differenzierte Lehramtsstudium soll beibehalten werden.
- Wissen über Herkunft und Umgang mit Nahrungsmitteln soll an Schulen von Fachleuten aus Landwirtschaft und Ernährungshandwerk vermittelt werden.
- In allen Schularten sollen grundlegende Informatikkompetenzen wie Programmieren vermittelt werden.
- Individuelle, miteinander verzahnbare Bildungswege werden befürwortet.
- Die Meisterausbildung in Bayern bleibt kostenfrei.
- Der duale Ansatz an Hochschulen für angewandte Wissenschaften wird gestärkt.
- Die duale Ausbildung soll neue Berufsbilder und digitale Kompetenzen abbilden.
- Das Humboldtsche Bildungsideal wird bejaht.
- In Bayern soll Europas größte Fakultät für Luft- und Raumfahrt und Geodäsie entstehen.
- Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen schneller praktischen Nutzen bringen.
- Duale Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften sollen gestärkt werden.
- Hochschulen sollen ein familienfreundliches Umfeld bieten.
- Die Integration in den Schulalltag soll verbessert werden.
- Die Förderschulen werden als Beitrag zur Inklusion weiterentwickelt.
- Gendersprache als Bewertungskriterium in wissenschaftlichen Arbeiten wird abgelehnt.
- „Study and Stay“-Programme für hochqualifizierte junge Menschen aus dem Ausland werden ausgebaut.
- Die Hightech Agenda und die Hightech Agenda Plus gelten als Schlüssel für Entwicklung und Ansiedlung neuer Technologien in Bayern.
- Ein Bundes-Energieforschungs-Campus für Leuchtturm-Forschung soll gemeinsam mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen gegründet werden.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung12
- Eine hohe Eigentumsquote wird als Gewinn für Lebensqualität und Sicherheit in Wohnvierteln angesehen.
- Das seniorengerechte Quartiersmanagement wird gestärkt.
- Zwischen Eigentümern und Mietern soll ein fairer Interessenausgleich gefördert und einseitige Verschiebungen sollen vermieden werden.
- Staatliche Wohnungsbaugesellschaften sollen nach dem Subsidiaritätsprinzip einspringen, wo kommunale und genossenschaftliche Akteure an finanzielle oder personelle Grenzen stoßen.
- Wohnraum in Bestlagen soll genutzt und nicht als ungenutzte Immobilie der Spekulation überlassen werden.
- Ortskerne und Innenstädte sollen durch mehr Begegnungs- und Freizeitangebote stärker zu Zentren der Bürgergesellschaft werden.
- Eine Verstaatlichung von Wohneigentum wird abgelehnt.
- Die Einführung von Mietendeckeln wird abgelehnt.
- Bauland soll schonend genutzt werden, weil Flächen endlich sind.
- Vorhandene Flächenpotenziale sollen ausgeschöpft werden, bevor neue Flächen erschlossen werden.
- Innerörtliche Brachflächen sollen reaktiviert und insbesondere für den Wohnungsbau genutzt werden.
- Die kommunale Planungshoheit soll gestärkt werden.
Verkehr und Infrastruktur10
- Eine EU-Regelung soll die Zulassung von Neufahrzeugen mit CO2-neutralem Kraftstoff auch nach 2035 ermöglichen.
- Pauschale Verbrennerverbote der EU werden abgelehnt.
- Bayerns Status als internationales Drehkreuz des Luftverkehrs soll erhalten bleiben.
- Das Engagement Bayerns für die Schiene soll fortgesetzt und erhöht werden.
- Das Ausspielen von Verkehrsmitteln gegeneinander und eine Anti-Auto-Haltung werden abgelehnt.
- Fahrverbote für Innenstädte werden abgelehnt.
- Die Umwidmung von Parkplätzen wird abgelehnt.
- Ein Tempolimit auf Autobahnen wird abgelehnt.
- Verbote im Autoverkehr werden abgelehnt.
- Das Ausspielen verschiedener Verkehrsmittel gegeneinander wird abgelehnt.
Energie10
- Kommunen sollen zu Projektentwicklern für erneuerbare Energien werden.
- Investitionen in den Bau von Wasserstoffkraftwerken (Elektrolyseuren) sollen angereizt werden.
- Für die Nutzung bestehender Transportpipelines für Wasserstoff soll ein Konzept erstellt werden.
- Deutschland soll bei Energieinnovationen von erneuerbaren Energien bis zu Wasserstoff, CCS/CCU und Kernfusion an der Spitze stehen.
- Der beschlossene Ausstieg aus der Kernkraft wird mitgetragen.
- Die bestehenden Kernkraftwerke sollen für einen Übergangszeitraum als Brückentechnologie weiter genutzt werden.
- Deutschland soll in seiner Energieversorgung nicht einseitig von anderen Ländern abhängig sein.
- Ein neues Strommarktdesign mit einem Kapazitätsmarkt, der gesicherter Leistung einen Preis gibt, soll eingeführt werden.
- Europa soll im Energiesektor unabhängiger werden.
- Europa soll neue strategische Partnerschaften und Energie-Handelsverträge schließen.
Klima, Umwelt und Naturschutz10
- Künftige Generationen sollen in einem Bayern mit intakter Natur leben können.
- Kommunen sollen bei der Entsiegelung von Flächen unterstützt und dafür mit Anreizen ausgestattet werden.
- Künftige Produkte sollen langlebiger gestaltet werden.
- Produkte sollen so gestaltet werden, dass ihre Komponenten und Wertstoffe am Ende der Lebensdauer getrennt, recycelt und wiederverwendet werden können.
- Wiedervernässung und Schutz von Mooren sollen im Einklang mit den Betroffenen und unter Berücksichtigung nachhaltiger Nutzungskonzepte ausgebaut werden.
- Naturschutz, Landschaftspflege und die Schutzgebiete des Bundes- und Landesrechts werden unterstützt, damit Bayern sein Landschaftsbild behält.
- Klimaschutz durch einseitige Verbots- und Verzichtspolitik auf Kosten von Wachstum und industrieller Stärke wird abgelehnt.
- Entwicklungs- und Schwellenländer sollen ihre wachsende Wirtschaft von Beginn an klimafreundlich aufbauen, damit die Klimaziele erreichbar sind.
- Ökologische, soziale, wirtschaftliche und fiskalische Nachhaltigkeit soll Maßstab politischen Handelns sein.
- Die Bewahrung der Schöpfung ist Auftrag und Verpflichtung.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum17
- Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Verbraucherschutz sollen im Welthandel Raum für Regionalität und Vielfalt behalten.
- Für die gesamte Landwirtschaft soll auf allen Ebenen ein Auflagenmoratorium gelten.
- Regionalvermarktungsinitiativen und Bauernmärkte sollen gefördert werden.
- Regional produzierte Lebensmittel sollen steuerlich begünstigt werden.
- Die Landwirtschaft gilt als Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel.
- Großflächige Stilllegungen im Wald werden abgelehnt.
- Das gesellschaftliche Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes soll gestärkt werden.
- Die Waldpädagogik wird weiter ausgebaut.
- Leitbild der Agrarpolitik ist der familiengeführte landwirtschaftliche Betrieb.
- Pauschale Flächenstilllegungen in landwirtschaftlichen Gunstlagen werden abgelehnt.
- Beim Ausbau erneuerbarer Energien soll möglichst auf Ausgleichsflächen verzichtet werden, um der Landwirtschaft keine weiteren Flächen zu entziehen.
- Der Humusaufbau soll gefördert werden.
- Vor der Umsetzung weitreichender EU-Maßnahmen wie Green Deal und Farm-to-Fork-Strategie soll eine umfassende Folgenabschätzung erfolgen.
- Bei Lebensmitteln sollen Transparenz und Klarheit verbessert werden, etwa bei der Haltungs- und Herkunftskennzeichnung.
- Die Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln soll sichergestellt werden.
- Die EU soll eine wirksame Ernährungsunion erhalten.
- Der ländliche Raum soll als Zukunftsraum gelten.
Digitalisierung, Daten und Technologie2
- Jeder Haushalt soll leistungsfähig mit Breitband und Mobilfunk versorgt sein.
- In Europa soll eine vernetzte, regelbasierte Datenwirtschaft aufgebaut werden.
Europa, Euro und europäische Institutionen29
- Europa soll Stabilitätsunion bleiben und keine Schuldenunion werden.
- Auch auf europäischer Ebene soll verantwortungsvolle Haushaltspolitik betrieben werden.
- Eine Vergemeinschaftung von Schulden und weitere Haftungsverpflichtungen in der EU werden abgelehnt.
- Die Maastricht-Kriterien sollen europaweit effektiv durchgesetzt werden.
- Neue EU-Regeln soll es nur geben, wo Harmonisierung einen klaren Mehrwert bringt.
- Schrankenlose Geldschöpfung und monetäre Staatsfinanzierung werden abgelehnt.
- Die EU-Mitgliedstaaten, vor allem die Euro-Länder, sollen Strukturreformen angehen.
- Die EU-Mitgliedstaaten, vor allem die Euro-Länder, sollen sich über Steuereinnahmen statt über Kredite finanzieren.
- Die geplante EU-Erweiterung soll zum Anlass genommen werden, die Stimmverteilung im EZB-Rat zu ändern.
- Die EU soll mehr im Großen und weniger im Kleinen regeln.
- Das Europäische Parlament soll ein Initiativrecht erhalten.
- Europa soll eine Heimat der Heimaten sein, in der Verankerung, Geborgenheit und Sicherheit gewährleistet sind.
- Die europäische Idee der Einheit in Vielfalt wird bejaht.
- Es soll starke europäische Parteien geben, die den Wählern Alternativen bei Kandidaten und Programmen bieten.
- Der Präsident der EU-Kommission soll im Lichte des Europawahlergebnisses vom Europäischen Parlament gewählt werden, das auch die Kommissare bestätigt.
- Transparenz soll auch auf europäischer Ebene gefördert werden.
- Beschneidungen von Minderheitenrechten, Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit und Verstöße gegen rechtsstaatliche Prinzipien sollen auf EU-Ebene wirksam sanktioniert werden.
- Europa soll die kleinen Mitgliedsländer genauso achten wie die großen.
- Die Vielfalt Europas wird vor allem als Vorteil gesehen.
- Regeln zu Rechtsstaatlichkeit und Maastricht-Kriterien sollen für alle Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten gleichermaßen gelten.
- Die Kopenhagener Kriterien sollen für den EU-Beitritt verbindlich sein.
- Beitrittsverhandlungen zur EU sollen von beiden Seiten mit Ehrlichkeit und sachlicher Konsequenz geführt werden.
- Für Länder mit nicht- oder nur teileuropäischem Charakter sollen besondere Formen der Zusammenarbeit statt einer Mitgliedschaft geschaffen werden.
- Eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei wird abgelehnt.
- Die EU soll eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik betreiben.
- Eine Schuldenunion und gemeinschaftliche Schuldenaufnahme in der EU werden abgelehnt.
- Die EU soll keine Transferunion werden.
- Die EU soll eine Union der Regeln sein, die Grenzen setzt und Partnerschaft pflegt.
- Die EU soll keine Schulden- und Transferunion werden.
Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit21
- Staaten, die ihre Staatsbürger zurücknehmen, sollen im Fokus der deutschen Politik stehen.
- Die Bundeswehr soll gegen terroristische Bedrohungen, zur Grenzsicherung und bei Angriffen auf kritische Infrastruktur auch außerhalb der Katastrophenhilfe im Innern eingesetzt werden können.
- Das Konzept „Wandel durch Handel“ wird nicht als Garantie für Frieden angesehen.
- Europäische Einigung und Westbindung werden bejaht.
- Bei der Bundeswehr erworbene Fähigkeiten sollen im zivilen Leben anerkannt werden.
- Der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie soll die Nachhaltigkeit nicht abgesprochen werden.
- Lehre und Forschung an den Universitäten der Bundeswehr sollen erhalten und ausgebaut werden.
- Für Rüstungsexporte in NATO-Länder, EU-Mitgliedstaaten und gleichgestellte Länder sollen erleichterte Regeln gelten.
- Am Leitbild des Staatsbürgers in Uniform wird festgehalten.
- Die Bundeswehr soll ihren Nachwuchs aus der Mitte der Gesellschaft gewinnen.
- Auslandseinsätze zur Krisenbewältigung sollen auf den Kern des Problems wie Terrorismusbekämpfung beschränkt bleiben und Vorrang vor Nation Building haben.
- Länder mit guter Regierungsführung sollen bei Unterstützungsmaßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit Vorrang bekommen.
- Die Entwicklungszusammenarbeit soll zielgerichtete Programme zur Stärkung von Familienplanung und Gleichberechtigung umfassen.
- Energiepartnerschaften und Clean-Tech-Initiativen, insbesondere mit nordafrikanischen Ländern, sollen als Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung gefördert werden.
- Die EU soll eine wirksame Verteidigungsunion mit gemeinsamer Außenpolitik erhalten.
- Die europäische Außenpolitik soll nach Dominanz strebende Staaten dazu bewegen, die Prinzipien der internationalen Ordnung einzuhalten.
- Europa soll eine europäische Eingreiftruppe aufbauen.
- Europa soll einen gemeinsamen Raketenabwehrschirm aufbauen.
- Die Außenpolitik soll den Zugang zu Rohstoffen sowie die Sicherung von Energieversorgung, Handelswegen und Lieferketten verfolgen.
- Die Außenpolitik soll den strategischen Abschluss neuer EU-Handelsabkommen mit anderen Weltregionen verfolgen.
- Die Außenpolitik soll zur Eindämmung illegaler Migration nach Europa beitragen.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung25
- Die christlichen Wurzeln der Gesellschaftsordnung werden als Grundlage anerkannt.
- Religionsfreiheit endet dort, wo sie der verfassungsmäßigen Ordnung widerspricht.
- Die Trennung von Staat und Kirche soll mit einer rechtlich geregelten Kooperation verbunden bleiben.
- Die öffentlichen Wirkungsmöglichkeiten von Religionsgemeinschaften und Kirchen sollen gewahrt werden.
- Ein laizistisches Öffentlichkeits- und Staatsverständnis wird abgelehnt.
- Sonn- und Feiertage sollen geschützt werden.
- Die Identität der Nation soll erhalten werden.
- Nationalismus als Abwertung anderer Nationen wird abgelehnt.
- Mit der eigenen Kultur soll selbstbewusst umgegangen werden.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich auf seine Kernaufgaben beschränken.
- Der öffentliche Rundfunk soll die Menschen sachlich und gut informieren.
- Für große Plattformanbieter im Internet soll es vielfaltssichernde Vorgaben geben.
- Globale Medienanbieter im Netz sollen den Zugang zu europäischen, nationalen und regionalen Inhalten bereitstellen.
- Der internationale Medienstandort Bayern soll durch das beste Umfeld für kreatives und wirtschaftliches Schaffen gestärkt werden.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll anspruchsvolle und objektive Berichterstattung und nachprüfbare Information bereitstellen.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren.
- Die klare Trennung von Kommentar und Bericht soll wieder Markenzeichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden.
- Über Strukturreformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Erfüllung seiner Kernaufgaben im Sinne der Beitragszahler soll offen diskutiert werden.
- Bayern soll Vorreiter bei der regionalen Medienvielfalt bleiben.
- Das Sprechen und Fördern von Dialekten auch in Schulen wird begrüßt.
- Die Freiheit der Kunst wird bejaht.
- Kulturelle Spitzentalente sollen gefördert werden.
- Die freien Kulturszenen sollen nachhaltig gefördert werden.
- Das bauliche Erbe wie Kirchen, Klöster, Mühlen, Schlösser und Höfe soll bewahrt werden und eine Zukunft erhalten.
- Denkmalschutz und zeitgemäße Nutzung sollen klug miteinander kombiniert werden.
Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung21
- Bayern soll eine starke Rolle im bundesdeutschen Föderalismus behalten.
- Zentralisierungsbestrebungen werden abgelehnt.
- Die Eigenständigkeit Bayerns und seiner Regionen soll gestärkt werden.
- Übergeordnete Einheiten sollen keine Aufgaben übernehmen, die kleinere Einheiten gleich gut oder besser erfüllen.
- Die Länder sollen ihre Aufgaben stärker wahrnehmen und den Wettbewerb untereinander annehmen.
- Steuern sollen regionalisiert werden können.
- Im Wettbewerbsföderalismus soll Haushaltsdisziplin der Länder belohnt und Leistung nicht bestraft werden.
- Die Heimatstrategie mit Stärkung von Infrastruktur, Bildung und Forschung sowie Behördenverlagerung in die Fläche gilt als Vorbild.
- Die Rahmenbedingungen sollen so gestaltet werden, dass sich mehr Menschen für ihr Lebensumfeld und die Entwicklung ihrer Heimat einsetzen.
- Die Vielfalt der bayerischen Kommunen soll erhalten werden.
- Kommunale Besonderheiten in allen Regierungsbezirken werden gefördert.
- Die föderale Selbstständigkeit der Länder gegenüber Bund und Europa soll verteidigt und gestärkt werden.
- Versuche, die Eigenstaatlichkeit der Länder zu untergraben oder ihre Kompetenzen auszuhöhlen, werden zurückgewiesen.
- Eine aktive Bürgerbeteiligung vor Ort wird angestrebt.
- Die Organisation der öffentlichen Daseinsvorsorge soll Sache der Kommunen sein.
- Steuern sollen regionalisiert werden können.
- Im Finanzausgleich soll Leistung nicht bestraft und Haushaltsdisziplin belohnt werden.
- Die Eigenständigkeit Bayerns soll gesichert werden.
- Bayern soll eine starke Rolle im bundesdeutschen Föderalismus haben.
- Bayern soll stark und eigenständig in Deutschland und Europa sein.
- Stadt und Land sollen Partner auf Augenhöhe sein.
„Nicht gefunden“ heißt nicht, dass es zu dem Thema keine Forderung gibt. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der Reihenfolge unseres Katalogs; „Ohne Politikfeld“ steht hier am Anfang.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.