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577 von 1.317 Forderungen aus diesem Programm finden sich im Koalitionsvertrag nicht wieder: Für sie gibt es im ganzen Vertrag keinen Punkt mit mindestens 30 Prozent Übereinstimmung. Bei jeder dieser Forderungen ist angegeben, welche anderen Parteien im Parlament sie teilen (Wahl- und Grundsatzprogramme, ab 30 Prozent Übereinstimmung).
Staat, Demokratie und Verwaltung25
- Der Staat soll neben der Freiheit des Einzelnen auch den demokratischen Mehrheitswillen durchsetzen.
- Kleine Gruppen sollen der Mehrheitsgesellschaft nicht mit radikalen Forderungen und Methoden ihren Willen aufzwingen dürfen.
- Der Staat soll Frieden, Freiheit und Gemeinwohl sichern, sein Schutzversprechen erfüllen und Teilhabe ermöglichen.
- Politik soll auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden.
- Politik soll für reale Probleme reale, erklärbare und lebensnah umsetzbare Lösungen finden.
- Der politische Gestaltungsauftrag ist begrenzt und endet beim Privaten.
- Eine Bevormundung der Menschen nach Art sozialistischer Ideologien wird abgelehnt.
- Die repräsentative Demokratie mit den bestehenden direktdemokratischen Elementen wird befürwortet.
- Politische Ziele erfordern demokratische Mehrheiten.
- Das Allgemeinwohl soll auch die Interessen der Mehrheitsgesellschaft widerspiegeln.
- Eine Vereinnahmung des Gemeinwohlgedankens für Partikularinteressen wird abgelehnt.
- Pluralismus statt Konformismus gilt als Grundlage des demokratischen Diskurses.
- Die Parteiendemokratie mit direktdemokratischen Elementen und fairem Wettstreit der Parteien wird bejaht.
- Das Direktmandat gilt als wesentliche Säule bürgernaher Politik.
- Versuche, das Direktmandat zu schwächen, werden abgelehnt.
- Vor dem Erlass neuen Rechts soll bestehendes Recht angewandt werden.
- Nicht jedes Problem soll mit einer Gesetzesänderung gelöst werden.
- Der Staat ist weltanschaulich neutral, aber nicht wertneutral.
- Förderprogramme sollen schlank und nicht konkurrierend gestaltet werden.
- Die Vermischung von Zuständigkeiten zwischen den Ebenen wird abgelehnt.
- Das Wahlrecht soll gewährleisten, dass Gewinner eines Direktmandats in den Bundestag einziehen.
- Der Sachverstand der Bürgerschaft soll frühestmöglich in politische Entscheidungen eingebunden werden.
- Direktdemokratische Instrumente gelten als Ergänzung der parlamentarischen Demokratie.
- Politik soll ermöglichen und nicht erziehen.
- Politik soll mit den Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe gestaltet werden.
Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte38
- Sicherheitspolitik soll dem Konzept Sicherheit durch Stärke folgen.
- Ermittlungsbehörden sollen gegen Kindesmissbrauch stärker handlungsfähig werden.
- Die Vorratsdatenspeicherung soll verstärkt genutzt werden.
- Die Speicherung von IP-Adressen zu Ermittlungszwecken soll zulässig sein.
- Niedrigschwellige außergerichtliche Streitschlichtungsstellen sollen wesentlicher Bestandteil des Verbraucherschutzes sein.
- Unsicherheit von Frauen etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln wird nicht hingenommen.
- Eine Kennzeichnungspflicht für Polizistinnen und Polizisten wird abgelehnt.
- Eine Beweislastumkehr für Polizistinnen und Polizisten wird abgelehnt.
- Polizeiarbeit darf nicht behindert oder pauschal als Polizeigewalt verunglimpft werden.
- Polizistinnen und Polizisten sollen vor ideologisch motivierten Generalverdächtigungen geschützt werden.
- Die Sicherheit von Polizei- und Rettungskräften soll stärker geschützt werden.
- Sicherheit wird auch grenzüberschreitend organisiert.
- Gegen Terrorismus, organisierte Kriminalität und Cyberkriminalität sollen alle Sicherheitsbehörden über föderale und nationale Grenzen hinweg intensiv zusammenarbeiten.
- Entschlossene Sicherheitspolitik hat besondere Priorität.
- Die Menschen haben ein Recht auf Sicherheit.
- Gegenüber Rechtsverstößen und Gewalt soll null Toleranz gelten.
- Der Staat soll die Rechtsordnung durchsetzen, damit die Bürger ihm vertrauen.
- Der Staat soll entschlossen gegen strafbares Handeln sogenannter Aktivisten vorgehen und es unterbinden.
- Gefährder sollen an der Einreise gehindert werden.
- Gefährder sollen überwacht werden.
- Gefährder sollen wenn möglich außer Landes gebracht werden.
- Datenschutz darf nicht als Täterschutz missbraucht werden.
- Für die Cyberabwehr sollen die besten Fachkräfte gewonnen werden.
- Recht darf nicht beliebig angewandt und Vorschriften dürfen nicht willkürlich ausgesetzt werden.
- Gemeinsame Anti-Terror-Übungen von Bundeswehr und Polizei sollen fortgeführt werden.
- Gemeinsame Ausbildungskonzepte von Bundeswehr und Polizei sollen gestärkt werden.
- Der Staat soll geltendes Recht konsequent anwenden und die rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen.
- Der Rechtsstaat soll seinen Strafanspruch konsequent durchsetzen.
- Strafen sollen spürbar, aber maßvoll und dem Einzelfall gerecht sein.
- Resozialisierung darf nicht zu falsch verstandener Milde führen.
- Clankriminalität und organisierte Kriminalität sollen entschieden bekämpft werden.
- Gesetze sollen für alle Menschen in Deutschland gleichermaßen gelten.
- Die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft soll im Rahmen der wehrhaften Demokratie gestärkt werden.
- Die föderalen Strukturen im Katastrophenschutz sollen erhalten bleiben.
- Die Kooperation von Bund und Ländern im Gemeinsamen Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz wird unterstützt.
- Die Nachrichtendienste sollen gestärkt werden.
- Europol soll zu einem europäischen FBI weiterentwickelt werden, um Bedrohungen sowie Terror- und Cyberangriffe abzuwehren.
- Sicherheit soll durch Stärke und Sichtbarkeit der Sicherheitskräfte erhöht werden.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit32
- Bei der Auswahl von Einwanderern soll neben Qualifikation und Bedarf künftig die Nähe des Kulturkreises stärker beachtet werden.
- Einwanderung soll helfen und weder überfordern noch die Sozialsysteme belasten.
- Schutz durch Asyl und Genfer Flüchtlingskonvention soll keine freie Wahl des Asyllandes umfassen.
- Asylmigration und Fachkräftezuwanderung sollen klar getrennt werden.
- Einwanderung ist kein Recht, und ein Menschenrecht auf freie Einreise besteht nicht.
- Arbeits- und Fachkräftezuwanderung sollen klar vom Schutz auf Zeit durch Asyl getrennt werden.
- Der Schengener Grenzkodex soll angepasst werden, damit die Schengen-Staaten koordiniert auf die Instrumentalisierung von Migration durch autoritäre Regime reagieren können.
- FRONTEX soll zu einer vollwertigen Grenzpolizei und Küstenwache mit hoheitlichen Befugnissen werden.
- Personelle und finanzielle Kapazitäten sowie rechtliche Befugnisse von FRONTEX sollen ausgebaut werden.
- Integrationsfreie Räume darf es nicht geben.
- Integration umfasst Loyalität zur deutschen Nation.
- Von Zuwanderern wird Verbundenheit mit dem Staat und seinen Institutionen erwartet.
- Ethnische, religiöse oder politische Konflikte fremder Volksgruppen sollen nicht in Deutschland ausgetragen werden dürfen.
- Das Konzept Multikulti wird als gescheitert abgelehnt.
- Wer in Deutschland leben will, muss mit der hiesigen Gesellschaft zusammenleben wollen.
- Die Vollverschleierung im öffentlichen Raum wird abgelehnt.
- Amnestieregelungen für Identitätstäuscher werden abgelehnt.
- Abschiebehindernisse sollen praxisnah überprüft und verringert werden.
- Fehlanreize wie die Kettenduldung ohne Aufenthaltsrecht sollen beseitigt werden.
- Migrationspolitische Interessen sollen in einer ressortübergreifenden Strategie auch in Außen-, Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik verankert werden.
- Integration soll die Bleibeperspektive verbessern.
- Ehrenamtliches Engagement gilt als wichtiger Motor für gelingende Integration.
- Doppelte Staatsbürgerschaften sollen die Ausnahme und nicht die Regel sein.
- Das Asylrecht soll hochgehalten und für diejenigen durchgesetzt werden, für die es gedacht ist.
- Das Asylrecht soll gegen Missbrauch verteidigt werden.
- Das nationale Asylrecht soll zu einem europäischen Asylrecht weiterentwickelt werden.
- Alle EU-Staaten sollen sich auf Basis der Schengen- und Dublin-Abkommen und gemäß ihrer Leistungsfähigkeit an der Asylaufnahme beteiligen.
- In der EU sollen einheitliche Asylleistungsstandards gelten.
- Es sollen zentrale europäische Asyleinrichtungen, möglichst an der EU-Außengrenze, eingerichtet werden.
- Der Staat soll wissen, wer sich im Land aufhält.
- Einwanderung gilt nicht als Recht, sondern als Privileg.
- Die doppelte Staatsbürgerschaft soll die Ausnahme und nicht die Regel sein.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie74
- Wirtschaftliche Abhängigkeiten Deutschlands sollen reduziert und eigene Fähigkeiten ausgebaut werden.
- Das Aufstiegsversprechen der Sozialen Marktwirtschaft soll erneuert werden.
- Die Soziale Marktwirtschaft soll zu einer nachhaltigen Sozialen Marktwirtschaft weiterentwickelt werden.
- Zur Wohlstandssicherung wird nachhaltiges Wachstum angestrebt.
- Eigentum verpflichtet gegenüber der Gemeinschaft.
- Die Vermögensbildung möglichst breiter Bevölkerungsschichten soll gestärkt werden.
- Eigentümer tragen eine besondere soziale Verantwortung.
- An der Sozialen Marktwirtschaft wird festgehalten.
- Die Soziale Marktwirtschaft soll zu einer nachhaltigen Sozialen Marktwirtschaft weiterentwickelt werden.
- Die Soziale Marktwirtschaft soll wieder gestärkt werden.
- Die Kooperation zwischen Großindustrie und Startups wird gestärkt.
- Kompetenzen der Luft- und Raumfahrt werden an einem Technologiestandort gebündelt.
- Die Gebühren- und Honorarordnungen der freien Berufe sollen erhalten werden.
- Die Gebühren- und Honorarordnungen der freien Berufe sollen modernisiert werden.
- Der Meistertitel bleibt im Handwerk eine wichtige Voraussetzung.
- Die Kammern als Träger der Selbstverwaltung der Wirtschaft werden in allen Bereichen unterstützt.
- Das Erwirtschaften soll wieder vor dem Verteilen stehen.
- Das Aufstiegs- und Wohlstandsversprechen der Sozialen Marktwirtschaft soll angesichts von Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung und geopolitischen Veränderungen erneuert werden.
- Der Staat soll Leistung honorieren und Vermögensaufbau ermöglichen.
- Der Staat soll Eigentum schützen und schleichende Enteignung verhindern.
- Die Politik soll einen festen Rahmen mit klaren Regeln setzen, aber nicht die Mittel zur Zielerreichung vorgeben.
- Eine aktive Struktur- und Wirtschaftspolitik soll Planungssicherheit geben.
- Mehr Wirtschaftswachstum wird als Voraussetzung für Transformation und globale Wettbewerbsfähigkeit angesehen.
- Wirtschaftswachstum und Klimaschutz sollen vereint werden.
- Wachstum soll mit Innovation und Fortschritt nachhaltiger gestaltet werden.
- Die Soziale Marktwirtschaft soll mit Anreizen zu einer nachhaltigen Sozialen Marktwirtschaft weiterentwickelt werden.
- Der gemeinsame europäische Kapitalmarkt soll weiterentwickelt werden.
- Durch Planungsbeschleunigung, Planungssicherheit und steuerliche Anreize soll Deutschland wieder vorrangiger Investitionsstandort unter den Industrieländern werden.
- Die umfassenden Regulierungen durch das EU-Lieferkettengesetz und die Sustainable-Finance-Taxonomie werden abgelehnt.
- Die EU-Taxonomie soll grundsätzlich überprüft werden.
- Eine Wirtschaftsordnung, die Gewinne privatisiert und Risiken sozialisiert, wird abgelehnt.
- Staatliche Unterstützung für Haushalte und Unternehmen soll auf Notlagen, den Erhalt wettbewerbsfähiger Substanz nach strengen Kriterien und strategische Zukunftsinvestitionen beschränkt sein.
- Die Rahmenbedingungen für die Finanzierung des Mittelstandes auf dem Kapitalmarkt sollen verbessert werden.
- Ein gründerfreundliches Klima soll geschaffen und der Gründergeist gefördert werden.
- Eine dirigistische, intervenierende und zentralistische Wirtschaftspolitik wird abgelehnt.
- Ein neues industriepolitisches Handlungsprinzip soll entwickelt werden, nach dem Deutschland und Europa klare Interessen formulieren und durchsetzen.
- Der Verkauf strategisch bedeutsamer Unternehmen und Infrastruktur soll unterbunden werden.
- Deutschland soll eine strategische Außen- und Wirtschaftspolitik verfolgen, die wirtschaftliche Interessen mit sicherheitspolitischen und normativen Zielen verbindet.
- Die Globalisierung soll als führende Exportnation mitgestaltet werden.
- Lieferketten sollen neu ausgerichtet und diversifiziert werden.
- Eine proaktive, interessengeleitete Rohstoffpolitik soll Lieferengpässe verringern.
- Der Staat soll Unternehmen bei der weltweiten Sicherung wichtiger Rohstoffe unterstützen.
- Unternehmen sollen bei der Rohstoffsicherung nicht durch Regularien gehemmt werden, die anderswo nicht gelten.
- Deutschland soll auf europäischer Ebene auf eine klare Strategie für Rohstoffsicherheit hinwirken.
- Die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft sollen international etabliert und internationale Standards gesetzt werden.
- Die EU soll Gegebenheiten vor Ort respektieren und Unternehmen keine unnötigen Hürden in den Weg legen.
- Ein „Binnenmarkt der Freiheit“ als Freihandelszone zwischen EU, USA, weiteren NATO-Staaten sowie Kanada, Australien, Japan, Südkorea und Israel wird angestrebt.
- Freier und fairer Handel auf breiter Basis wird befürwortet.
- Der europäische Binnenmarkt soll weiterentwickelt werden.
- Der freie Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr soll gestärkt werden.
- Bestehende Hindernisse im europäischen Binnenmarkt sollen beseitigt werden.
- Der Staat soll die positiven Seiten der Globalisierung allen Bürgern zugänglich machen.
- Der freie Welthandel soll an neue Realitäten angepasst werden.
- Ein neues Freihandelsabkommen mit den USA soll rasch geschlossen werden.
- EU-Kommission und Bundeskartellamt sollen auch die Entwicklungen der digitalen Welt berücksichtigen.
- In der Fusionskontrolle soll die Lage europäischer Unternehmen im internationalen Wettbewerb stärker berücksichtigt werden.
- Eine Verselbstständigung der Finanzmärkte wird abgelehnt.
- Der Staat soll Voraussetzungen schaffen, damit Innovationen der Mobilität wie das autonome Fahren aus Deutschland kommen.
- Die Technologie des Verbrennungsmotors soll in Deutschland gehalten werden.
- Die Wirtschaftsordnung soll durch einen vitalen Binnenmarkt, zukunftsfähige Innovationspolitik, wettbewerbsfähige Steuerpolitik und ambitionierte Handelspolitik gestärkt werden.
- Für den Mittelstand sollen Anreizsysteme geschaffen werden.
- Ein globaler Freihandelsraum soll als Grundlage des Wirtschaftens entwickelt werden.
- Es sollen moderne, strategisch ausgerichtete Handelsabkommen geschlossen werden, die Marktzugang, Versorgungssicherheit und weniger Abhängigkeiten sichern.
- Ein neues Handelsabkommen mit den USA soll auf den Weg gebracht werden.
- Das Freihandelsabkommen CETA soll zu CETA+ weiterentwickelt werden und auch Energieressourcen, Schlüssel- und Rüstungstechnologien umfassen.
- Die EU soll eine gemeinsame Rohstoffstrategie entwickeln.
- Abhängigkeiten von mineralischen Rohstoffen wie seltenen Erden und Metallen sollen reduziert werden.
- Es soll eine strategische Reserve für mineralische Rohstoffe nach dem Bedarf der europäischen Industrie aufgebaut werden.
- Vor dem Verteilen soll das Erwirtschaften kommen.
- Die Wirtschaft soll für den Menschen da sein und nicht umgekehrt.
- Deutschland soll wieder zum vorrangigen Investitionsstandort unter den Industrieländern werden.
- Die Soziale Marktwirtschaft soll zu einer nachhaltigen Sozialen Marktwirtschaft mit ressourcenschonendem Wachstum weiterentwickelt werden.
- Die EU soll eine gemeinsame Rohstoffstrategie erhalten.
- Alle liberalen Demokratien sollen in einer Freihandelszone, einem Binnenmarkt der Freiheit, zusammengeführt werden.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung38
- Keine Solidargemeinschaft soll genötigt werden, mehr zu tragen, als sie tragen kann.
- Was der Einzelne selbst leisten kann, soll er nicht auf die Gemeinschaft abwälzen.
- Hilfe soll vorrangig als Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden.
- Eigenverantwortung wird durch Hilfe zur Selbsthilfe gefördert.
- Die Tarifautonomie der Tarifpartner wird beibehalten.
- Staatliche Eingriffe in die Tarifautonomie werden abgelehnt.
- Wer nicht arbeiten will, hat keinen Anspruch auf bedingungslose staatliche Versorgung.
- Sozialleistungen dürfen nicht so hoch sein, dass sich Arbeit nicht mehr lohnt.
- Familien sollen gestärkt werden, indem Eltern in Arbeit gebracht und ihre Erwerbsmotivation gefördert wird.
- Berufe mit Einstiegsqualifikation werden als gesellschaftlich bedeutsam anerkannt.
- Eine Behinderung darf kein Armutsrisiko sein.
- Integrationsämter, Integrationsfachdienste und begleitende Hilfen im Arbeitsleben werden gestärkt.
- Ein allumfassender Versorgungsstaat mit Vollkasko-Mentalität wird abgelehnt.
- Berufliche Weiterbildung zum Kompetenzaufbau für neue Energietechnologien soll verstärkt werden.
- Die Tarifautonomie von Gewerkschaften und Arbeitgebern wird bejaht.
- Mitbestimmung und Sozialpartnerschaft werden als bewährte Prinzipien bejaht.
- Das Arbeitszeitrecht soll nicht entkernt werden, sondern Verlässlichkeit und partnerschaftliche Flexibilität verbinden.
- Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen sich gemeinsam auf flexible Arbeitszeitmodelle verständigen können.
- Statt einer täglichen soll eine wöchentliche Höchstarbeitszeit gelten.
- Den Rahmen für eine flexiblere Arbeitszeit sollen vorrangig die Tarifpartner setzen.
- Es soll mehr Freiheit für individuelle Arbeitszeitvereinbarungen geben, die sich an den Lebensrealitäten der Beschäftigten orientieren.
- Die Flexibilisierung der Arbeitswelt soll nicht zur Entgrenzung von Arbeitszeit und Arbeitsort führen.
- Arbeitsschutz und Arbeitszeitrecht sollen weder Arbeitnehmer noch Arbeitgeber einseitig belasten.
- Sozialpolitik soll sich am Grundsatz ausrichten, dass sozial ist, was Arbeit schafft.
- Die Höhe des Mindestlohns soll weiterhin von einer unabhängigen Kommission der Tarifpartner überprüft und angepasst werden.
- Politisch festgesetzte Mindestlöhne ohne Beteiligung der Tarifpartner werden abgelehnt.
- Frauen und Männer sollen bei gleicher Leistung gleich bezahlt werden.
- Die Entlohnung soll sich nach der Qualifizierung richten.
- Für eine familienfreundliche Arbeitswelt sollen flexible Beschäftigungsmodelle geschaffen werden.
- Der Wiedereinstieg in den Beruf nach einer Familienpause soll erleichtert werden.
- Die Aufstiegs- und Qualifizierungschancen für Mütter und Väter sollen verbessert werden.
- Der Wechsel zwischen Teilzeit und Vollzeit soll einfacher möglich sein.
- Präsenzarbeit und mobiles Arbeiten sollen sich flexibel ergänzen.
- Leitbild des Sozialstaats ist die solidarische Leistungsgesellschaft.
- Der Sozialstaat soll nach den Prinzipien des Förderns und Forderns funktionieren.
- Die soziale Sicherung soll zukunftsfest und wirtschaftlich verantwortungsvoll finanziert werden.
- Sozialpolitik soll aktivieren statt alimentieren.
- Sozialpolitik soll auf die Schaffung von Arbeit ausgerichtet sein.
Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen9
- Politisch motivierte Gewinnabschöpfungen werden abgelehnt.
- Die Finanzpolitik folgt dem Dreiklang aus Investieren, Tilgen und Entlasten.
- Besteuerung soll am Gewinn und nicht an der Substanz ansetzen.
- Wer mehr verdient, soll einen höheren Beitrag für die Gemeinschaft leisten.
- Es soll einen Steuertarif auf Rädern mit gesetzlich festgeschriebenem automatischem Inflationsausgleich geben.
- Einem unfairen und ruinösen Steuerwettbewerb sollen Grenzen gesetzt werden.
- Steueroasen sollen durch faire Steuern ausgetrocknet werden.
- Maßnahmen für internationale Steuerfairness sollen international abgestimmt werden.
- Die gemeinsamen Standards für eine faire Steuererhebung im Binnenmarkt sollen weiterentwickelt werden.
Rente und Alterssicherung6
- Ein Teil der Arbeitnehmer soll früher in Rente gehen können, ein anderer Teil länger arbeiten dürfen.
- Eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters wird abgelehnt.
- Gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorge sollen als drei Säulen der Rente erhalten bleiben.
- Der Staat soll von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr für jedes Kind monatlich 100 Euro in einen privatwirtschaftlich organisierten, kapitalgedeckten Generationen-Pensionsfonds einzahlen.
- Weitere Formen kapitalgedeckter Altersvorsorge sollen etabliert werden.
- Generationenvertrag und umlagefinanzierte Rente werden bejaht.
Gesundheit und Pflege22
- Biotechnologie soll der Heilung von Menschen verpflichtet sein.
- Genom-Editing im menschlichen Erbgut wird abgelehnt.
- Zur Organspende soll aktiv ermutigt werden.
- In der Gesundheitsversorgung soll der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gelten.
- Bestrebungen, das Gesundheitsangebot auf dem Land zu schwächen, werden abgelehnt.
- Das Gesundheitssystem soll widerstandsfähig sein und über Notfallkonzepte für seltene Ereignisse und Katastrophen verfügen.
- Das Gesundheitswesen soll solidarisch, generationengerecht und innovativ sein.
- Die Gesundheitsversorgung soll sozial, ökologisch und evidenzbasiert weiterentwickelt werden.
- Freie Arzt- und Krankenhauswahl sowie Therapiefreiheit sollen Kern des Gesundheitssystems bleiben.
- Eine Akademisierungsquote von 20 Prozent in den nichtärztlichen Heil- und Gesundheitsberufen wird unterstützt.
- Eine Vollakademisierung der nichtärztlichen Heil- und Gesundheitsberufe wird abgelehnt.
- Die Einführung einer Kopfpauschale wird abgelehnt.
- Naturheilkunde und integrative Medizin werden wertgeschätzt.
- Die sprechende und beratende Medizin soll ausgebaut werden.
- Die Stigmatisierung psychisch Erkrankter wird abgelehnt; sie sollen gleiche Hilfe wie somatisch Erkrankte erhalten.
- Tagespflege soll so selbstverständlich verfügbar sein wie eine Kindertagesstätte.
- Pflegeberatung, Unterstützungsangebote und ambulante Pflege sollen in Stadt und Land gleichermaßen verfügbar sein.
- Es soll eine europäische Gesundheitsunion für Forschung und Innovation geschaffen werden.
- In der medizinischen Forschung soll das geistige Eigentum geschützt werden.
- Eine Harmonisierung der Gesundheitssysteme in der EU wird abgelehnt.
- Europa soll sich im Kampf gegen schwere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer zusammenschließen.
- Europa soll seine Führungsrolle bei der Impfstoffentwicklung ausbauen, um auf künftige Pandemien vorbereitet zu sein.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft57
- Identitätspolitik, Cancel Culture und Wokeness sollen keine kulturelle Vorherrschaft erlangen.
- Gendersprache und Wokeness werden als illiberal abgelehnt.
- Die Paragraphen 218 und 218a des Strafgesetzbuchs sollen erhalten bleiben.
- Gleichmacherei, Fremdbestimmung und Entmündigung des Menschen werden abgelehnt.
- Die bestehenden Freiwilligendienste sollen fortentwickelt werden.
- Mit stärkeren Anreizen soll jeder zu einem Dienst für das Land motiviert werden, etwa für Katastrophenschutz, Rettungsdienste, medizinische Versorgung und Landesverteidigung.
- Junge Menschen sollen während der Schulzeit im Rahmen eines kurzen Praktikums einen Dienst für die Allgemeinheit leisten können.
- Ehe und Familie bleiben Leitbild, unter Einbeziehung der Vielfalt der Lebensformen.
- Das Modell der klassischen Familie mit Mutter, Vater und Kindern soll weiterhin vermittelt werden, ohne andere Familienformen zu diskriminieren.
- Der Staat soll allen familiären Situationen gerecht werden.
- Familie umfasst alle Konstellationen, in denen Menschen dauerhaft füreinander, für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige Verantwortung übernehmen.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit soll gefördert werden.
- Alleinerziehende und Alleinlebende sollen unterstützt und anerkannt werden.
- Vereinsamung soll als gesellschaftliches Problem mehr Beachtung finden.
- Leitbild der Gesellschaft ist die solidarische Leistungsgesellschaft.
- Die Erziehung zur Selbstständigkeit soll durch gesellschaftliche Wertschätzung von Leistung und durch Leistungsanreize gefördert werden.
- Eine Entscheidung über einen aktiven Bürgerdienst setzt einen breitestmöglichen gesellschaftlichen Konsens voraus.
- Ein aktiver Bürgerdienst darf nur letztes Mittel sein.
- Gleichmacherei wird abgelehnt.
- Träger der Kinderbetreuung werden dabei unterstützt, Kinder im Umgang mit digitalen Medien zu begleiten.
- Das Elterngeld soll vereinfacht werden.
- Das Elterngeld soll in Höhe des Inflationsausgleichs angehoben werden.
- Geringverdienende Familien sollen finanziell spürbar bessergestellt werden.
- Familien sollen ideell, strukturell und finanziell gestärkt werden.
- Leitbild ist eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft.
- Grundlage der Familie ist die Gleichberechtigung der Geschlechter.
- Die traditionelle Ehe von Mann und Frau wird bejaht.
- Eltern werden in ihrer Erziehungsleistung anerkannt und unterstützt.
- Familienpolitik soll allen Familienformen gerecht werden, auch Eineltern-, Patchwork- und gleichgeschlechtlichen Familien.
- Gleichgeschlechtliche Partnerschaften und die Ehe für alle werden anerkannt.
- Mehr Menschen sollen sich für Kinder und eine Familiengründung entscheiden.
- Kindererziehung und Pflege von Angehörigen sollen stärker gesellschaftlich anerkannt werden.
- Die Ehe soll unter dem besonderen Schutz des Staates bleiben.
- Der Kinder- und Jugendschutz gilt als vordringliche Aufgabe.
- Die Seniorenmitwirkung wird gestärkt.
- Gesellschafts- und Bildungspolitik soll der altersgerechten Entwicklung von Kindern und Jugendlichen Raum geben.
- Eine an Gender-Ideologie und Frühsexualisierung orientierte Gesellschafts- und Bildungspolitik wird abgelehnt.
- Kommunale Jugendparlamente sollen gestärkt werden.
- Die Belange der Jugend und künftiger Generationen sollen bei Entscheidungen besonders berücksichtigt werden.
- Strategien gegen Vereinsamung sollen weiterentwickelt und gefördert werden.
- Familien sollen durch ein dichtes Beratungs- und Begleitungsnetz unterstützt werden.
- Die UN-Behindertenrechtskonvention wird bejaht.
- Partnerschaftliche Modelle des Elterngeldbezugs sollen gestärkt werden.
- Vielehen werden abgelehnt.
- Kinderehen werden abgelehnt.
- Die offene Gesellschaft braucht ein gemeinsames Grundverständnis für das Zusammenleben.
- Sportliche Betätigung soll nicht von der sozialen Herkunft abhängen.
- Die sportliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung soll durch barrierefreie Sportstätten gestärkt werden.
- Moderne Trainings- und Wettkampfstätten für den Spitzensport sollen weiter ausgebaut werden.
- Der Mensch soll nie Objekt einer Ideologie werden, sondern Subjekt seines Lebens bleiben.
- Identitätspolitik, Cancel-Culture, Gendersprache und Wokeness werden als antiliberale Ideologien abgelehnt.
- Ein ideologischer Umbau der Gesellschaft wird abgelehnt.
- Leitbild ist eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft.
- Menschen sollen zu Kindern ermutigt werden.
- Die Familiensorgearbeit soll gestärkt werden.
- Familien sollen ideell, strukturell und finanziell umfassend gestärkt werden.
- Die traditionelle Ehe von Mann und Frau wird bejaht; Verantwortungsübernahme in anderen lebenslangen Partnerschaften wird begrüßt.
Bildung, Wissenschaft und Forschung29
- Christlicher Religionsunterricht soll erhalten bleiben.
- Bildungsabschlüsse sollen vergleichbarer werden.
- Bundesweite Bildungsstandards sollen auf bayerisches Niveau angehoben statt nivelliert werden.
- Bildung soll ganzheitlich als Bildung von Kopf, Herz und Hand verstanden werden.
- Junge Menschen sollen die Bedeutung von Kultur, Religion und Schöpfung kennenlernen.
- Das Prinzip „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wird beibehalten.
- Die Lernpartnerschaft von Schule, Eltern und Schülern wird unterstützt.
- Das differenzierte Lehramtsstudium soll beibehalten werden.
- Lebenslanges Lernen soll selbstverständlicher, flexibler Teil der Erwerbsbiografie werden.
- Individuelle, miteinander verzahnbare Bildungswege werden befürwortet.
- Der duale Ansatz an Hochschulen für angewandte Wissenschaften wird gestärkt.
- Eine einseitige Ausrichtung auf akademische Bildung wird abgelehnt.
- Die duale Ausbildung soll neue Berufsbilder und digitale Kompetenzen abbilden.
- Schulische und kulturelle Bildung sollen das Rüstzeug für lebenslanges Lernen vermitteln.
- Schulungsangebote für ältere Menschen im Umgang mit digitalen Medien sollen ausgebaut werden.
- Das Humboldtsche Bildungsideal wird bejaht.
- Die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft in der Luft- und Raumfahrt wird gestärkt.
- Duale Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften sollen gestärkt werden.
- Hochschulen sollen Orte des freien und offenen Meinungsaustausches bleiben.
- Gendersprache als Bewertungskriterium in wissenschaftlichen Arbeiten wird abgelehnt.
- Hochschulen erhalten Autonomie und mehr Gestaltungsfreiheit.
- Internationale Talente an Universitäten und die Internationalisierung der Hochschulen werden begrüßt.
- „Study and Stay“-Programme für hochqualifizierte junge Menschen aus dem Ausland werden ausgebaut.
- Der Staat soll öffentlich in Bildung sowie Aus- und Weiterbildung investieren.
- Die steuerliche Forschungsförderung soll ausgebaut werden, stärker auf IT, Cyber-Security, Rechenzentren, Internetknoten und Mobilität zielen und technologieoffen bleiben.
- Ein Bundes-Energieforschungs-Campus für Leuchtturm-Forschung soll gemeinsam mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen gegründet werden.
- Neue Technologien sollen in Pilotprojekten und Reallaboren unter realen Bedingungen erprobt und erlebbar gemacht werden.
- Die EU soll zu einer Innovationsunion weiterentwickelt werden, die als Talent- und Patentschmiede fungiert.
- Forschung und Entwicklung sollen Vorrang haben.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung20
- Eine hohe Eigentumsquote wird als Gewinn für Lebensqualität und Sicherheit in Wohnvierteln angesehen.
- Familien sollen auch in Ballungsräumen bezahlbaren Wohnraum zur Miete oder im Eigenheim finden.
- Bezahlbarer Wohnraum für alle soll Teil des Wohlstandsversprechens der Sozialen Marktwirtschaft sein.
- Leistungsträger sollen sich Wohneigentum leisten können.
- Zwischen Eigentümern und Mietern soll ein fairer Interessenausgleich gefördert und einseitige Verschiebungen sollen vermieden werden.
- Für den Haus- und Wohnungsbau sollen alle verfügbaren Flächenreserven einschließlich landwirtschaftlicher Flächen genutzt werden.
- Landwirtschaftliche Flächen sollen steuerlich begünstigt werden, wenn auf ihnen bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.
- Staatliche Wohnungsbaugesellschaften sollen nach dem Subsidiaritätsprinzip einspringen, wo kommunale und genossenschaftliche Akteure an finanzielle oder personelle Grenzen stoßen.
- Wohnraum in Bestlagen soll genutzt und nicht als ungenutzte Immobilie der Spekulation überlassen werden.
- Ortskerne und Innenstädte sollen durch mehr Begegnungs- und Freizeitangebote stärker zu Zentren der Bürgergesellschaft werden.
- Das Wohngeldrecht soll vereinfacht werden.
- Energetische Mindeststandards für Gebäude sollen mit Augenmaß festgelegt werden.
- Eine Verstaatlichung von Wohneigentum wird abgelehnt.
- Die Einführung von Mietendeckeln wird abgelehnt.
- Vorhandene Flächenpotenziale sollen ausgeschöpft werden, bevor neue Flächen erschlossen werden.
- Die Innenentwicklung in ganz Bayern soll weiter gestärkt werden.
- Innerörtliche Brachflächen sollen reaktiviert und insbesondere für den Wohnungsbau genutzt werden.
- Die kommunale Planungshoheit soll gestärkt werden.
- Kommunen soll der Ankauf von Grundstücken für den sozialen Wohnungsbau und für Infrastruktur erleichtert werden.
- Kommunale Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten sollen verbessert werden.
Verkehr und Infrastruktur9
- Die Menschen sollen weiterhin selbst über ihr Verkehrsmittel entscheiden.
- Synthetische Kraftstoffe sollen Benzin und Diesel beigemischt werden.
- Bayerns Status als internationales Drehkreuz des Luftverkehrs soll erhalten bleiben.
- Infrastrukturelle Baumaßnahmen sollen über alle Verkehrsträger hinweg priorisiert werden.
- Der motorisierte Individualverkehr bleibt im ländlichen Raum unverzichtbar.
- Individuelle Mobilität wird als Ausdruck von Freiheit gesehen.
- Die Umwidmung von Parkplätzen wird abgelehnt.
- Das Auto als Verkehrsmittel wird bejaht.
- Der Individualverkehr im ländlichen Raum soll erhalten und mit Technologieoffenheit und Innovation klimafreundlicher gestaltet werden.
Energie20
- Der Staat soll öffentlich in Energieinfrastruktur, Wasserstoffnetze und Elektrolyseure investieren.
- Anwohner sollen über Bürgerenergieprojekte stärker von lokalen Energieanlagen profitieren.
- Kommunen sollen zu Projektentwicklern für erneuerbare Energien werden.
- Der Strommarkt soll zeitnah an die Erfordernisse der Energiewende angepasst werden.
- Energieeffizienz soll in allen Bereichen weiter gestärkt werden.
- Die Energieversorgung soll jederzeit sicher sein.
- Es soll geprüft werden, wo in Deutschland moderne, umweltfreundliche Gasfördermethoden eingesetzt werden können.
- Analog zur Ölbevorratung soll eine strategische Gasreserve eingerichtet werden.
- Die Gasspeicher sollen vor jedem Winter vollständig befüllt sein.
- Eine staatliche Beteiligung an den Gasspeichern wird angestrebt.
- Der beschlossene Ausstieg aus der Kernkraft wird mitgetragen.
- Ein europäischer Energie-Binnenmarkt mit europäischer Energieinfrastruktur soll geschaffen werden.
- Ein flexibles Energiesystem soll intelligent auf Erzeugungs- und Einspeisebedingungen reagieren und eine stabile Versorgung gewährleisten.
- Solange Netze und Speicher nicht ausreichen, sollen konventionelle und flexibel einsetzbare Kapazitäten für die Versorgungssicherheit vorgehalten werden.
- Die EU soll eine wirksame Energieunion erhalten.
- Eine europäische Energieunion mit dem Ziel der Klimaneutralität soll geschaffen werden.
- Ein echter europäischer Energie-Binnenmarkt soll geschaffen werden.
- Die notwendige europäische Energie-Infrastruktur soll aufgebaut werden.
- Europa soll im Energiesektor unabhängiger werden.
- Die EU soll eine Energieunion werden.
Klima, Umwelt und Naturschutz20
- Klima- und Umweltschutz sollen mit Wettbewerbsfähigkeit vereinbar sein.
- Die natürlichen Lebensgrundlagen sollen für kommende Generationen erhalten werden.
- Kommunen sollen bei der Entsiegelung von Flächen unterstützt und dafür mit Anreizen ausgestattet werden.
- Wirtschaftswachstum soll vom Ressourcenverbrauch entkoppelt und Rohstoffabhängigkeiten sollen verringert werden.
- Künftige Produkte sollen langlebiger gestaltet werden.
- Wiederaufbereitung und Reparatur von Produkten sollen ermöglicht werden.
- Produkte sollen so gestaltet werden, dass ihre Komponenten und Wertstoffe am Ende der Lebensdauer getrennt, recycelt und wiederverwendet werden können.
- Deutschland soll Vorreiter beim Klimaschutz sein.
- Ein Klimabonus für Unternehmen oder Staaten soll Klimainvestitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern anreizen, angerechnet nach europäisch abgestimmten, überprüfbaren Kriterien auf Basis des Pariser Übereinkommens.
- Starke Wirtschaft und effektiver Klimaschutz sollen als zusammengehörig gezeigt werden.
- Die Belastungen durch Klimaschutz sollen für die Wirtschaft tragbar bleiben.
- Gesetzliche Rahmenbedingungen für die Kohlenstoffspeicherung sollen geschaffen werden.
- CCS- und CCU-Technik soll in Deutschland mit marktwirtschaftlichen Mechanismen umgesetzt werden.
- Der EU-weite Emissionshandel soll konsequent ausgebaut werden.
- Der Emissionshandel soll zu einem globalen Kohlenstoffmarkt weiterentwickelt werden.
- Entwicklungs- und Schwellenländer sollen ihre wachsende Wirtschaft von Beginn an klimafreundlich aufbauen, damit die Klimaziele erreichbar sind.
- Europa soll Vorreiter in der Klimapolitik sein und als erster Kontinent klimaneutral werden.
- CO2-Emissionen sollen über den Emissionshandel in allen Sektoren mit den günstigsten Technologien einschließlich CCS und CCU gesenkt werden.
- Der europäische Emissionshandel soll langfristig zu einem globalen Kohlenstoffmarkt weiterentwickelt werden.
- Wirtschaftswachstum und Treibhausgasreduktion sollen verbunden werden, um anderen Weltregionen ein Vorbild zu geben.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum15
- Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Verbraucherschutz sollen im Welthandel Raum für Regionalität und Vielfalt behalten.
- Über Anreize wie das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) soll die Flurbereinigung ökologisch weiterentwickelt werden.
- Die Landwirtschaft gilt als Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel.
- Großflächige Stilllegungen im Wald werden abgelehnt.
- Das gesellschaftliche Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes soll gestärkt werden.
- Die Waldpädagogik wird weiter ausgebaut.
- Gesellschaftlich gewünschte ökologische, tierwohlbezogene und soziale Mehrleistungen der Landwirtschaft sollen vom Markt oder Staat angemessen honoriert werden.
- Die Lebensmittelverschwendung soll verringert werden.
- Der Humusaufbau soll gefördert werden.
- Landwirte sollen durch Anreize statt Verbote gesteuert werden.
- Die Ernährungssicherung in Europa soll ohne Abstriche bei Klimaschutz und Biodiversität gesichert werden.
- Europa soll seine Ernährungssouveränität nicht gefährden.
- Bei Lebensmitteln sollen Transparenz und Klarheit verbessert werden, etwa bei der Haltungs- und Herkunftskennzeichnung.
- Die EU soll eine wirksame Ernährungsunion erhalten.
- Der ländliche Raum soll als Zukunftsraum gelten.
Digitalisierung, Daten und Technologie12
- Suchmaschinen und soziale Netzwerke sollen ihre Algorithmen gegenüber Aufsichtsbehörden offenlegen.
- Angestrebt wird eine weltweit führende europäische Datenwirtschaft.
- Gewinnung und Nutzung von Daten sollen zu einem Wachstumsmotor in Deutschland und Europa werden.
- Das Teilen von Daten soll gestärkt werden.
- Der Datenschutz soll pragmatisch sein, Menschen absichern und zugleich Fortschritt fördern.
- Die digitale Souveränität am Hightech-Standort Bayern soll gefördert werden.
- In ganz Bayern soll flächendeckender, hochleistungsfähiger Mobilfunkempfang sichergestellt werden.
- Bei Hardware, Software und Mobilfunknetzen soll keine Abhängigkeit von undemokratischen Drittstaaten entstehen.
- Die digitale Infrastruktur soll gerade im ländlichen Raum gestärkt werden.
- Der digitale Binnenmarkt der EU soll vollendet werden.
- In Europa soll eine vernetzte, regelbasierte Datenwirtschaft aufgebaut werden.
- Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen sollen durch europäische Gesetzgebung leichteren Zugang zu großen digitalen Plattformen erhalten.
Europa, Euro und europäische Institutionen33
- Auch auf europäischer Ebene soll verantwortungsvolle Haushaltspolitik betrieben werden.
- Die Maastricht-Kriterien sollen europaweit effektiv durchgesetzt werden.
- Die Europäische Zentralbank soll sich strikt am Ziel der Preisniveaustabilität orientieren.
- Schrankenlose Geldschöpfung und monetäre Staatsfinanzierung werden abgelehnt.
- Die EZB soll unabhängig im Rahmen ihres Mandats für Preisstabilität handeln, aber an dieses Mandat gebunden sein.
- Die EU-Mitgliedstaaten, vor allem die Euro-Länder, sollen Strukturreformen angehen.
- Die EU-Mitgliedstaaten, vor allem die Euro-Länder, sollen sich über Steuereinnahmen statt über Kredite finanzieren.
- Die geplante EU-Erweiterung soll zum Anlass genommen werden, die Stimmverteilung im EZB-Rat zu ändern.
- Die EU soll sich auf ihre Kernaufgaben und den großen Rahmen konzentrieren.
- Die bestehende Wirtschafts- und Währungsunion soll gefestigt werden.
- Die EU soll mehr im Großen und weniger im Kleinen regeln.
- Wo Fortschritte zunächst nur durch verstärkte Zusammenarbeit einzelner Staaten möglich sind, soll dieser Weg gegangen werden.
- Das Europäische Parlament soll ein Initiativrecht erhalten.
- Die EU-Kommission soll verschlankt werden.
- Mehrheitsentscheidungen im Rat der EU sollen ausgeweitet werden.
- In der Außen- und Sicherheitspolitik der EU soll das Einstimmigkeitsprinzip zugunsten qualifizierter Mehrheitsentscheidungen abgeschafft werden.
- Das Einstimmigkeitsprinzip in der EU soll nur noch für Entscheidungen von besonders großer Tragweite gelten.
- Die Position des Hohen Beauftragten für Außen- und Sicherheitspolitik soll im Sinne eines Europäischen Außenministers gestärkt werden.
- Es soll starke europäische Parteien geben, die den Wählern Alternativen bei Kandidaten und Programmen bieten.
- Für das Europäische Parlament sollen Direktwahlkreise eingeführt werden.
- Das Europäische Parlament soll die Herzkammer der europäischen Demokratie sein.
- Der Präsident der EU-Kommission soll im Lichte des Europawahlergebnisses vom Europäischen Parlament gewählt werden, das auch die Kommissare bestätigt.
- Transparenz soll auch auf europäischer Ebene gefördert werden.
- Versuchen, die Rechtsstaatlichkeit in der EU anzugreifen, soll entschlossen entgegengetreten werden.
- Regeln zu Rechtsstaatlichkeit und Maastricht-Kriterien sollen für alle Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten gleichermaßen gelten.
- Die Kopenhagener Kriterien sollen für den EU-Beitritt verbindlich sein.
- Ein EU-Beitritt ohne Erfüllung der Beitrittskriterien wird abgelehnt.
- Beitrittsverhandlungen zur EU sollen von beiden Seiten mit Ehrlichkeit und sachlicher Konsequenz geführt werden.
- Für Länder mit nicht- oder nur teileuropäischem Charakter sollen besondere Formen der Zusammenarbeit statt einer Mitgliedschaft geschaffen werden.
- Eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei wird abgelehnt.
- Die EU soll keine Transferunion werden.
- Bereits aufgenommene EU-Schulden sollen zurückgezahlt und nicht künftigen Generationen überlassen werden.
- Die EU soll eine Union der Regeln sein, die Grenzen setzt und Partnerschaft pflegt.
Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit76
- Die strategische Partnerschaft im Westen soll in Wirtschaft und Innovation vertieft werden.
- Deutschland soll gegenüber Autokratien eigene Interessen selbstbewusst wahren, ohne Partner in Europa und den USA durch Alleingänge zu umgehen.
- Deutschland soll sich gegenüber China gemeinsam mit Europa eng mit den USA abstimmen.
- Entwicklungshilfe soll an echte Kooperation, insbesondere bei der Rücknahme ausreisepflichtiger Staatsbürger, geknüpft werden.
- Staaten, die ihre Staatsbürger zurücknehmen, sollen im Fokus der deutschen Politik stehen.
- Die Entwicklungszusammenarbeit soll sich auf die Schaffung geeigneter politischer, wirtschaftlicher und sozialer Rahmenbedingungen konzentrieren.
- Gegen asymmetrische und terroristische Bedrohungen soll ein integriertes nationales Sicherheitskonzept geschaffen werden.
- Die Bundeswehr soll gegen terroristische Bedrohungen, zur Grenzsicherung und bei Angriffen auf kritische Infrastruktur auch außerhalb der Katastrophenhilfe im Innern eingesetzt werden können.
- Das Konzept „Wandel durch Handel“ wird nicht als Garantie für Frieden angesehen.
- Sicherheit soll wieder vermehrt durch Stärke und Abschreckung garantiert werden.
- Primäre Aufgabe der Außenpolitik soll die Durchsetzung deutscher und europäischer Interessen sein.
- Die Außenpolitik soll den Zugang zu Rohstoffen sichern.
- Neue EU-Handelsabkommen mit anderen Weltregionen sollen strategisch abgeschlossen werden.
- Die Außenpolitik soll zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus beitragen.
- Deutschland soll bündnis- und handlungsfähig sein und als Motor transatlantischer Kooperation wirken.
- Der Begriff der Sicherheitspolitik soll weiter gefasst werden.
- Außenpolitik soll sich an Interessen orientieren und auf Werte stützen.
- Zum Multilateralismus, zum Selbstbestimmungsrecht der Völker, zur OSZE-Charta von Paris und zu den Zielen der Vereinten Nationen wird sich bekannt.
- Die Außenpolitik soll dem Prinzip des Ausgleichs und des Friedens folgen.
- Innere Stärke, Sicherheitspolitik, europäische Einigung und internationale Stabilität sollen in einem vernetzten Ansatz neu gedacht werden.
- Soldatinnen und Soldaten sollen die bestmögliche Ausbildung erhalten.
- Bei der Bundeswehr erworbene Fähigkeiten sollen im zivilen Leben anerkannt werden.
- Die militärisch-technologischen Fähigkeiten der Bundeswehr sollen ausgebaut werden.
- Ausrüstung und Ausstattung der Bundeswehr sollen Spitzenniveau haben.
- Das Beschaffungswesen der Bundeswehr soll strukturell reformiert werden.
- Planungs- und Beschaffungswesen der Bundeswehr sollen konsequent entbürokratisiert werden.
- Bei der Beschaffung soll eine verstärkte Zusammenarbeit mit europäischen Partnern und zivilen Leistungserbringern geprüft werden.
- Schlüsseltechnologien sollen gestärkt und gefördert werden.
- Für Schlüsseltechnologien sollen Forschungs- und Entwicklungsprogramme aufgesetzt werden.
- Die europäische Rüstungszusammenarbeit soll mit gemeinsamen, verbindlichen Rüstungsexportregeln verstärkt werden.
- Am Leitbild des Staatsbürgers in Uniform wird festgehalten.
- Die Bundeswehr soll im öffentlichen Leben sichtbar sein.
- Die Bundeswehr soll die notwendige Ausrüstung im Rahmen der Vollausstattung erhalten.
- Die Bundeswehr soll ihren Nachwuchs aus der Mitte der Gesellschaft gewinnen.
- Umfang, Ausbildung und Ausstattung der Streitkräfte sollen sich an der Bedrohungslage orientieren und regelmäßig überprüft werden.
- Die Bundeswehr soll gefechts- und kaltstartfähig sein und zugleich Einsatzarmee bleiben.
- Deutschland soll seiner internationalen Verantwortung weiterhin gerecht werden.
- Auslandseinsätze zur Krisenbewältigung sollen auf den Kern des Problems wie Terrorismusbekämpfung beschränkt bleiben und Vorrang vor Nation Building haben.
- Die Bundeswehr soll eine echte Strukturreform erhalten.
- Deutschland soll unter den europäischen Bündnispartnern eine Führungsrolle einnehmen.
- Das NATO-Ziel von mindestens zwei Prozent des BIP für Verteidigung soll dauerhaft erfüllt werden.
- Perspektivisch sollen 2,5 Prozent des BIP für Verteidigung aufgewendet werden.
- An der nuklearen Teilhabe Deutschlands wird festgehalten.
- Die europäische Verteidigungszusammenarbeit innerhalb der EU und der NATO soll gestärkt werden.
- Militärische Fähigkeiten in Europa sollen gemeinsam geplant, beschafft und bereitgestellt werden.
- Das Zusammenwirken der nationalen Streitkräfte soll in einem starken europäischen Verteidigungsverbund weiter ausgebaut werden.
- Angestrebt wird eine europäische Armee im Sinne einer gestärkten europäischen Verteidigungsunion, eingebettet in die Strukturen der NATO.
- Die nationalen Armeen in Europa sollen enger kooperieren und zusammenwachsen, etwa beim Aufbau der Cyberabwehr oder eines gemeinsamen Raketenabwehrschirms.
- Länder mit guter Regierungsführung sollen bei Unterstützungsmaßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit Vorrang bekommen.
- Die EU-Staaten sollen sich gemäß ihrer Leistungsfähigkeit am Welternährungsprogramm beteiligen, um Hungersnöte und daraus folgende Fluchtbewegungen zu verhindern.
- Die Entwicklungszusammenarbeit soll vorrangig zielgerichtete Programme zur Verbesserung der Schul- und Berufsbildung umfassen.
- Die Entwicklungszusammenarbeit soll zielgerichtete Programme zur Stärkung von Familienplanung und Gleichberechtigung umfassen.
- Die EU soll in ihrer Entwicklungszusammenarbeit, vor allem mit Afrika, dem expansiven Engagement von Ländern wie China eine attraktive Alternative entgegensetzen.
- Energiepartnerschaften und Clean-Tech-Initiativen, insbesondere mit nordafrikanischen Ländern, sollen als Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung gefördert werden.
- Die EU soll eine wirksame Verteidigungsunion mit gemeinsamer Außenpolitik erhalten.
- Europäische Kompetenzen in der Außen- und Sicherheitspolitik sollen gebündelt werden.
- Die europäische Außenpolitik soll nach Dominanz strebende Staaten dazu bewegen, die Prinzipien der internationalen Ordnung einzuhalten.
- Die deutsch-französische Freundschaft, erweitert um Polen im Weimarer Dreieck, gilt als unverzichtbar für die Weiterentwicklung der EU.
- Deutschland soll allen Staaten Europas auf Augenhöhe begegnen und seiner besonderen Verantwortung gerecht werden.
- Europa soll seinen Schutz selbst leisten können.
- Die EU soll einen gemeinsamen strategischen Ansatz und eine europäische Sicherheits- und Verteidigungsunion erhalten.
- Innerhalb der NATO soll ein europäischer Pfeiler der Verteidigung aufgebaut werden.
- Durch verstärkte Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik und gemeinsame Beschaffung sollen Kosten reduziert und gemeinsame Kapazitäten gestärkt werden.
- Für Rüstungsexporte sollen gemeinsame europäische Regeln gelten.
- Europa soll strategische Souveränität im Weltraum und eigene KI-Fähigkeiten in der Verteidigung aufbauen.
- Europa soll eine gemeinsame Cyber-Abwehr aufbauen.
- Europa soll eine europäische Eingreiftruppe aufbauen.
- Europa soll einen gemeinsamen Raketenabwehrschirm aufbauen.
- Mit der Türkei soll eine enge Partnerschaft bestehen.
- Die Kooperation mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft und des Mittelmeerraums soll besonderes Gewicht haben.
- Die EU soll eine Verteidigungsunion werden.
- Deutschland soll seine Sicherheit wieder stärker selbst in die Hand nehmen.
- Die Bundeswehr soll nachhaltig finanziert und gestärkt werden.
- Deutschland soll bündnis- und handlungsfähig sein und als Motor der transatlantischen Kooperation und gestaltende Kraft in Europa auftreten.
- Die Außenpolitik soll den strategischen Abschluss neuer EU-Handelsabkommen mit anderen Weltregionen verfolgen.
- Die Außenpolitik soll zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus beitragen.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung22
- Die christlichen Wurzeln der Gesellschaftsordnung werden als Grundlage anerkannt.
- Religionsfreiheit endet dort, wo sie der verfassungsmäßigen Ordnung widerspricht.
- Die Trennung von Staat und Kirche soll mit einer rechtlich geregelten Kooperation verbunden bleiben.
- Sonn- und Feiertage sollen geschützt werden.
- Die Identität der Nation soll erhalten werden.
- Nationalismus als Abwertung anderer Nationen wird abgelehnt.
- Mit der eigenen Kultur soll selbstbewusst umgegangen werden.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich auf seine Kernaufgaben beschränken.
- Der öffentliche Rundfunk soll die Menschen sachlich und gut informieren.
- Für große Plattformanbieter im Internet soll es vielfaltssichernde Vorgaben geben.
- Globale Medienanbieter im Netz sollen den Zugang zu europäischen, nationalen und regionalen Inhalten bereitstellen.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll anspruchsvolle und objektive Berichterstattung und nachprüfbare Information bereitstellen.
- Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren.
- Die klare Trennung von Kommentar und Bericht soll wieder Markenzeichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden.
- Das Sprechen und Fördern von Dialekten auch in Schulen wird begrüßt.
- Die Politik soll Kunst und Kultur nicht bewerten und nicht in die kulturelle Sphäre eingreifen.
- Die Freiheit der Kunst wird bejaht.
- Der Austausch zwischen Politik und Kunst soll gestärkt werden.
- Für die Kultur sollen neue Begegnungsformen eingerichtet werden.
- Die bestehenden Zugangsmöglichkeiten zur Kultur sollen ausgebaut und verbessert werden.
- Kulturelle Bildung und Vermittlung sollen gestärkt werden, um auf verändertes Publikumsverhalten zu reagieren und einem Generationenabriss vorzubeugen.
- Die deutschen Minderheiten in den östlichen Nachbarstaaten sollen beim Erhalt ihrer kulturellen Identität und Muttersprache unterstützt werden.
Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung20
- Bayern soll eine starke Rolle im bundesdeutschen Föderalismus behalten.
- Übergeordnete Einheiten sollen keine Aufgaben übernehmen, die kleinere Einheiten gleich gut oder besser erfüllen.
- Der Wettbewerb im Föderalismus soll gestärkt werden.
- Die Länder sollen untereinander und mit dem Bund um die besten Lösungen konkurrieren.
- Die Länder sollen ihre Aufgaben stärker wahrnehmen und den Wettbewerb untereinander annehmen.
- Im Wettbewerbsföderalismus soll Haushaltsdisziplin der Länder belohnt und Leistung nicht bestraft werden.
- Die Vielfalt der bayerischen Kommunen soll erhalten werden.
- Kommunale Besonderheiten in allen Regierungsbezirken werden gefördert.
- Die föderale Selbstständigkeit der Länder gegenüber Bund und Europa soll verteidigt und gestärkt werden.
- Versuche, die Eigenstaatlichkeit der Länder zu untergraben oder ihre Kompetenzen auszuhöhlen, werden zurückgewiesen.
- Europa und der Bund sollen Länderkompetenzen achten und mehr regionale Gestaltungsspielräume zulassen.
- Eine aktive Bürgerbeteiligung vor Ort wird angestrebt.
- Die Kommunen sollen eigenverantwortliche Gestaltungsmöglichkeiten haben.
- Die kommunale Selbstverwaltung soll gestärkt werden.
- Die Organisation der öffentlichen Daseinsvorsorge soll Sache der Kommunen sein.
- Am Konnexitätsprinzip wird festgehalten.
- Der Wettbewerb im Föderalismus soll gestärkt werden.
- Im Finanzausgleich soll Leistung nicht bestraft und Haushaltsdisziplin belohnt werden.
- Die Eigenständigkeit Bayerns soll gesichert werden.
- Bayern soll eine starke Rolle im bundesdeutschen Föderalismus haben.
„Nicht gefunden“ heißt nicht, dass es zu dem Thema keine Forderung gibt. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der Reihenfolge unseres Katalogs; „Ohne Politikfeld“ steht hier am Anfang.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.