Für Schulen und Lehrkräfte
Wahlprogramme sind die Quelle, über die im Politikunterricht am meisten gesprochen und die am seltensten gelesen wird. wasstehtdrin.de macht sie für den Unterricht handhabbar: einzelne Forderungen statt hundert Seiten, alle Parteien nach derselben Gliederung, und zu jeder Forderung die Stelle im Original.
Wofür Sie es einsetzen
Schülerinnen und Schüler sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Dafür müssen sie wissen, was die Parteien tatsächlich fordern, und lernen, eine Zusammenfassung an der Quelle zu prüfen. Beides lässt sich hier üben: Zu einem Politikfeld stehen die Forderungen aller Parteien eines Parlaments nebeneinander, und jede führt zum wörtlichen Zitat mit Seitenzahl.
Alle Parteien werden nach derselben Methode ausgewertet, keine wird bewertet oder empfohlen. Was in der Politik umstritten ist, erscheint auch hier als umstritten. Die Auswahl der Themen und die Einordnung bleiben bei der Lehrkraft.
Möglichkeiten der Anwendung
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Ein Thema, alle Parteien
Die Klasse wählt ein Politikfeld, etwa Bildung, Klima oder Verkehr, und arbeitet in Gruppen heraus, was jede Partei dazu fordert: Wo sind sich Parteien einig, wo liegen die Gegensätze, was kommt nur bei einer Partei vor?
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Quellenarbeit
Eine Forderung wird mit der Stelle im Programm verglichen: Gibt die Zusammenfassung den Wortlaut richtig wieder? Was lässt sie weg? So wird der Umgang mit Primärquellen und mit KI-erzeugten Texten zugleich geübt.
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Vor einer Wahl
Zur Juniorwahl, zu Projekttagen oder vor einer Landtagswahl bietet die Wahlseite die Programme aller antretenden Parteien und die Spitzenkandidaturen. Im eigenen Bundesland ist der Bezug zur Lebenswelt am größten.
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Wandel über die Zeit
Für Geschichte und Sozialkunde: Wie hat sich die Haltung einer Partei zu einem Thema seit 1990 verändert? Auf der Parteiseite stehen alle Programme seit der Wiedervereinigung.
Was Sie beachten sollten
Alle Inhalte sind KI-generiert und nicht von Menschen geprüft. Das ist kein Hindernis für den Unterricht, sondern ein Lerngegenstand: Jede Aussage lässt sich an der Fundstelle nachprüfen, und Befunde mit „unsicher“ zeigen offen, wo die Maschine unsicher war.
Ein Programm sagt, was eine Partei vorhat, nicht, was sie getan hat. Für die Frage, was aus einer Forderung geworden ist, braucht es weitere Quellen. Und ähnliche Forderungen zweier Parteien bedeuten nicht, dass sie zusammenarbeiten.
Ausgewertet werden nur Parteien, die bei der jeweils letzten Wahl in den Bundestag oder einen Landtag gewählt wurden. Datensätze für Forschung und Unterricht gibt es auf Anfrage.
Methode und Offenlegung · Häufige Fragen
Weitere Zielgruppen
Parteien und Abgeordnete · Journalismus · Verbände und Organisationen · Forschung und Wissenschaft · Bürgerinnen und Bürger



