CDU und CSU Bund · Politikwechsel für Deutschland
Bildung, Wissenschaft und Forschung: was sich gegenüber 2021 geändert hat
Alle Änderungen im Wahlprogramm 2025 zur Bundestagswahl, Forderung für Forderung
Im Politikfeld Bildung, Wissenschaft und Forschung 125 neu, 19 geändert, 19 wieder aufgenommen, 3 unverändert, 133 entfallen. Die Forderungen 2025 im Vergleich mit 2021.
Neu ist ein Schwerpunkt auf dem Transfer von Forschung in die Wirtschaft: Das Programm will Erfindern an Hochschulen ein gesetzliches Verwertungsprivileg geben und eine nationale Patent- und Ausgründungsstrategie auflegen. Hinzu kommen eine Hightech-Agenda mit neuer Raumfahrtstrategie, ein bundesweites Bildungsverlaufsregister mit Identifikationsnummer für alle Schülerinnen und Schüler sowie ein digitales BAföG mit mehr Hinzuverdienst. Das Ziel von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung gilt nun bis 2030 statt bis 2025. Nicht mehr genannt sind die Corona-Aufholprogramme, der Ausbau der Agentur für Sprunginnovationen, neue KI-Professuren und das BAföG für Masterstudierende über 35 Jahre. Der Akzent verschiebt sich von einzelnen Förderinstitutionen hin zu Ausgründungen, Forschungsfreiheit und verbindlichen Leistungsstandards in der Schule. KI-Zusammenfassung
NeuNeu im Programm (125)
Forderungen, die es in keinem früheren Programm gab.
- Ausgründungen und der Transfer hin zu marktfähigen Lösungen müssen besser gelingen.
- Wirtschaft und Staat sollen bis 2030 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung aufwenden.
- Es wird eine Hightech-Agenda vorgelegt.
- Deutschland soll Kompetenzzentrum und Innovationsstandort für Zukunftstechnologien von der Luft- und Raumfahrt bis zum Quantencomputing werden.
- Es wird eine neue, ambitionierte Raumfahrtstrategie verfolgt.
- Ein funktionierendes, verlässliches Bildungssystem ist der Dreh- und Angelpunkt.
- Es soll ein bundesweit vergleichbares Abitur auf hohem Niveau geben.
- Bei den Anforderungen an das Abitur darf es keine Abstriche geben.
- Die Entwicklung der Berufsschulen wird unterstützt.
- Teilqualifizierungen werden für mehr Flexibilität im Beruf gefördert.
- Weiterqualifizierungen werden für mehr Flexibilität im Beruf gefördert.
- Das BAföG wird verbessert.
- Die Hinzuverdienstmöglichkeiten werden verbessert.
- Die Beantragung des BAföG wird unbürokratischer und schneller.
- Für klimafreundliche Energie wird eine technologieoffene Energieforschung sichergestellt.
- Forschungskooperationen werden auch über die Energieunion hinaus ausgebaut.
- Es wird in Forschung für Ersatzstoffe investiert.
- Es wird in Forschung für geschlossene Kreisläufe investiert.
- Eine Hightech-Agenda für Deutschland wird gebraucht.
- Die Forschungslandschaft soll sich wieder stärker auszahlen.
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden gestärkt, damit Ausgründungen und der Transfer zu marktfähigen Lösungen besser gelingen.
- Startups und junge Technologieunternehmen werden in allen Regionen gestärkt, damit Ausgründungen und der Transfer besser gelingen.
- Made in Germany soll ein Qualitätssiegel für Spitzentechnologie sein.
- Deutschland soll als Kompetenzzentrum und Innovationsstandort für Zukunftstechnologien entwickelt werden, von Luft- und Raumfahrt bis zu Quantencomputing, KI, Fusionsenergie, Biotechnologie, Batteriezellen und Mikroelektronik.
- Eine neue ambitionierte Raumfahrtstrategie wird verfolgt.
- Der Forschung wird mehr Freiheit gegeben.
- Das Wissenschaftsfreiheitsgesetz soll auch für alle gemeinnützigen und mehrheitlich staatlich finanzierten Forschungseinrichtungen gelten.
- Auf einen erleichterten Transfer von Forschungsergebnissen wird gesetzt.
- Die Rahmenbedingungen für die Kooperation mit regionalen Partnern aus Mittelstand, Startups und öffentlichen Einrichtungen werden verbessert.
- Der erkenntnisgetriebenen Grundlagenforschung wird mehr Gewicht im Haushalt eingeräumt.
- Die Diskriminierung des Forschungsmittelstands außerhalb der großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wird beendet.
- Der angewandten und industrienahen Forschung wird die Freiheit gegeben, die sie für ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit braucht.
- Mehr Startup-Gründungen aus der Spitzenforschung sollen sich zu globalen Marktführern entwickeln.
- Forschungseinrichtungen werden am Erfolg ihrer Ausgründungen gemessen, insbesondere am investierten Wagniskapital.
- Forschungseinrichtungen sollen von ihren Ausgründungen profitieren.
- Staatliches Forschungsgeld wird stärker mit privatem Kapital gehebelt.
- Die Meeres- und Polarforschung wird gestärkt.
- Die Deutsche Allianz für Meeresforschung wird weiterentwickelt.
- Die Erneuerung der deutschen Forschungsflotte wird fortgeführt.
- Eine nationale Patent- und Ausgründungsstrategie mit Best-Practice-Standards wird aufgelegt.
- Für Erfinder an Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird ein gesetzliches Privileg zur Verwertung ihrer Erfindungen verankert.
- Forschende, die ihre Diensterfindungen in ein Gründungsprojekt überführen, behalten die Nutzungsrechte daran.
- Mit den relevanten Akteuren werden Musterverträge für Ausgründungen erarbeitet.
- Es werden Musterverträge für Kooperationen mit Startups und etablierten kleinen und mittleren Unternehmen erarbeitet.
- Eine auf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zugeschnittene Initiative KI im Mittelstand wird gestartet.
- Transferprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen mit Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sollen niedrigschwellig gefördert werden.
- Ein modernes Forschungsdatengesetz wird in Kraft gesetzt, damit Daten für deutlich mehr Forschung in gesellschaftlich relevanten Bereichen verfügbar und nutzbar werden.
- Die Grundlagenforschung an Hochschulen zu gewaltbereitem und nicht gewaltsam agierendem Islamismus soll ausgebaut werden.
- Die Islamismusforschung an Hochschulen soll mit dem Handeln der Sicherheitsbehörden verzahnt werden.
- Es soll eine ambitionierte Politik für Forschung und Innovationen geben.
- Religion soll als ordentliches Schulfach aufgewertet werden.
- Gebärdensprache soll als Minderheitensprache gefördert werden.
- Kinder brauchen ein funktionierendes und verlässliches Bildungs- und Betreuungssystem.
- Jugendliche ohne ersten Bildungsabschluss sollen zweite Chancen erhalten.
- Angesichts technologischer Umbrüche und Digitalisierung braucht es starke Weiterbildung.
- Bildungs-, Familien- und Sozialpolitik sollen künftig zum Wohl aller Kinder zusammenwirken.
- Bund, Länder und Kommunen sollen beim Zusammenwirken von Bildungs-, Familien- und Sozialpolitik enger kooperieren.
- Für die Schulreife wird auf Mindeststandards gesetzt.
- Länder und Kommunen sollen mit einem weiteren Investitionsprogramm beim Ausbau der Betreuungsplätze unterstützt werden.
- Alle Kinder mit Förderbedarf sollen zur Teilnahme an einem vorschulischen Programm in einer Kita, einem Kindergarten oder einer Vorschule verpflichtet werden.
- Kinder mit Förderbedarf zur Teilnahme an vorschulischer Förderung in Kita, Kindergarten oder Vorschule verpflichten.
- Es sollen rechtliche Voraussetzungen für eine verbesserte Kooperationsstruktur von Schule, Jugendhilfe und Eingliederungshilfe geschaffen werden.
- Kinder und Jugendliche sollen mehr gefördert und mehr gefordert werden.
- Schule und Schulabschluss sind Pflicht.
- Der Wohnort soll nicht maßgeblich über die Qualität der Bildung entscheiden.
- Es soll aussagekräftige und verbindliche Vergleichsarbeiten und Lernstandserhebungen geben.
- Eine Nivellierung der Anforderungen wird abgelehnt.
- Der Ausbau ganztägiger Bildungsangebote für Grundschulkinder soll forciert werden.
- Lesen, Schreiben und Rechnen gelten als Grundlage für jeden Bildungserfolg.
- Wo es sinnvoll ist, soll mit Tablet, E-Book und Whiteboard gearbeitet werden.
- Die Schule muss kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration fördern.
- Der DigitalPakt Schule 2.0 soll den Fokus auf digitale Lehr- und Lernprogramme legen.
- Der Talentwettbewerb „Jugend forscht“ soll ausgebaut werden.
- Bund und Länder sollen ein bundesweites Bildungsverlaufsregister über alle Stufen formaler Bildung schaffen.
- Die Forschung soll regelhaften Zugang zu den Daten eines Bildungsverlaufsregisters erhalten.
- Als erster Schritt soll eine ländergemeinsame datenschutzkonforme Identifikationsnummer für alle Schülerinnen und Schüler eingeführt werden.
- Die Auswirkungen früher Social-Media-Nutzung auf Gesundheit sowie Lern- und Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen sollen schnellstmöglich wissenschaftlich bewertet werden.
- Die Stärken der Menschen in beruflicher und akademischer Bildung sollen gefördert werden.
- Die Entwicklung der Berufsschulen soll unterstützt werden.
- Im Bündnis mit Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Kammern soll die Berufsbildung zukunftsfest gemacht werden.
- Die Allianz für Aus- und Weiterbildung soll fortgeführt werden.
- Die Zahl der Jugendlichen, die weder zur Schule gehen noch eine Ausbildung absolvieren oder einer Beschäftigung nachgehen, soll gesenkt werden.
- Die bestehenden Maßnahmen der Berufsorientierung sollen zusammen mit den bundesweit und regional engagierten Akteuren aufeinander abgestimmt werden.
- Bund und Länder sollen den Deutschen Qualifikationsrahmen rechtlich in einem Staatsvertrag verankern.
- Aus- und Fortbildungsordnungen sollen regelmäßig geprüft und angepasst werden.
- Die Digitalisierung der Weiterbildung soll vorangetrieben werden.
- Teil- und Weiterqualifizierungen sollen gestärkt und in weiteren Berufen eingeführt werden.
- Das Wissenschaftssystem braucht leistungsfähige Strukturen.
- In der Forschungspolitik wird auf Freiheit, Effizienz, Eigenverantwortung, Wettbewerb und Kooperationsmodelle gesetzt.
- Forschungspolitik soll auch strategisch begriffen werden.
- Exzellenz entsteht durch Wettbewerb.
- Der bürokratische Aufwand für Wettbewerbsverfahren in der Wissenschaft soll auf ein Minimum reduziert werden.
- Die Wissenschaft soll ein attraktiver Arbeitgeber bleiben.
- Junge, hochtalentierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen in den Fokus rücken.
- Israel soll als Forschungsstandort noch stärker in die Forschungsaktivitäten der EU eingebunden werden.
- Durch intensivere Formen der Kooperation soll mehr von Israel gelernt werden.
- Das Wissen über jüdisches Leben in Deutschland und weltweit soll ausgebaut werden.
- Die vorhandene Expertise zur jüdischen Gegenwartsforschung soll gebündelt und gestärkt werden.
- Das Weimarer Dreieck soll um eine Wissenschaftsplattform erweitert werden.
- Strategische Sicherheitsforschung gilt als von existenzieller Bedeutung für Deutschland.
- Vorhandene Expertise zur strategischen Sicherheitsforschung soll gebündelt, die Akteure sollen vernetzt und gezielt gefördert werden.
- Es soll ein Kompetenznetzwerk für strategische Sicherheitsforschung entwickelt werden.
- Es soll ein Netzwerk für unabhängige Chinawissenschaften aufgebaut werden.
- Das Innovationspotenzial von Studierenden und Wissenschaftlern an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften soll gehoben werden.
- Das Programm „Forschen an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW)“ soll weiterentwickelt werden.
- Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sollen ihre Geräte gegen Gebühr vermieten können.
- Das Haushaltsrecht soll durch Experimentierklauseln angepasst werden.
- Alle Talente im Land sollen bestmöglich gefördert werden.
- Talente sollen ihre Zukunft im Land sehen.
- Der Zugang zu den Begabtenförderungswerken soll weiter geöffnet werden, damit auch beruflichen Talenten Auslandsaufenthalte, Vernetzung und finanzielle Unterstützung zugutekommen.
- Leistungsträger in der beruflichen und akademischen Bildung sollen auf dem Weg in die Selbständigkeit unterstützt werden.
- Stipendien sollen möglichst unbürokratisch vergeben werden.
- Talente in der beruflichen und akademischen Bildung brauchen Freiräume für Bestleistungen.
- Ein Stipendium soll in Deutschland vollauskömmlich sein.
- Studien- und Forschungsaufenthalte sollen gefördert werden, insbesondere bei Schlüsseltechnologien.
- Fachkräfte sollen in ihren Fortbildungsaktivitäten stärker unterstützt werden.
- Das BAföG und der KfW-Studienkredit sollen besser aufeinander abgestimmt werden.
- Das BAföG muss auskömmlich sein.
- BAföG-Anträge sollen künftig einfacher und vollständig digital gestellt, bearbeitet und damit schneller beschieden werden können.
- Der Gesetzesvollzug für das Auslands-BAföG soll beschleunigt werden.
- Der Gesetzesvollzug für das Auslands-BAföG soll zentral in bundeseigener Verwaltung verankert werden.
- BAföG-Empfänger sollen mehr hinzuverdienen können.
- Die Aufnahme eines Studienkredits darf kein unkalkulierbares Risiko sein.
- Für Studienkredite sollen faire Konditionen gelten.
- Für Studienkredite soll ein fester Zinssatz sichergestellt werden.
GeändertFortgeführt, aber geändert (19)
Forderungen aus 2021, die 2025 mit anderen Einzelheiten wiederkommen: andere Zahl, Frist, Reichweite oder Bedingung.
- Alle Kinder brauchen von Anfang an beste Startmöglichkeiten.
- Im Vorschulalter werden verpflichtende Sprachtests durchgeführt.
- Kinder mit Sprachproblemen müssen eine Kita oder eine Vorschule besuchen.
- Es wird breit zur besten Form der Energieerzeugung geforscht, einschließlich Brennstoffzelle, klimaneutraler Gase, Geothermie, Kernenergie der vierten und fünften Generation, Small Modular Reactors und Fusionskraftwerke.
- Ebenso wird zu Transport und Speicherung von Energie geforscht.
- Die größtmögliche Anhebung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs- und Innovationsstandorts wird wieder zu einem prioritären gesamtstaatlichen Ziel gemacht.
- Ausgründungen erhalten Vorfahrt.
- Die Grundlagenforschung wird ausgebaut.
- Wirtschaft und Staat sollen bis 2030 jährlich 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung aufwenden.
- Ziel ist, dass Kinder unabhängig von Herkunft und Geldbeutel die Chance bekommen, das Beste aus sich herauszuholen.
- Die klar geregelten Zuständigkeiten von Bund und Ländern in der Bildung sollen nicht infrage gestellt werden.
- Über Bildungsforschung sollen einheitliche Standards zur flächendeckenden Diagnose des Entwicklungsstands aller Drei- bis Vierjährigen geschaffen werden.
- Das Bundesprogramm Sprach-Kitas soll neu gestartet werden.
- Jedes Kind soll individuell mehr gefördert und gefordert werden.
- Die Schule muss neben anderen Kompetenzen auch Medienbildung und Informatik fördern.
- Die Exzellenzstrategie soll weiterentwickelt werden.
- Forschungskooperationen mit den USA, Kanada, dem Vereinigten Königreich und Israel bei Schlüsseltechnologien sollen strategisch ausgebaut werden, um Europa wettbewerbsfähiger zu machen.
- Der Austausch internationaler Wissenschaftler soll gestärkt werden.
- Das Aufstiegs-BAföG soll dem technologischen Wandel angepasst werden.
Wieder daWieder aufgenommen (19)
Forderungen, die 2021 fehlten und aus einem älteren Programm zurückkehren.
- Anstrengung und Leistung werden wieder in den Mittelpunkt gestellt, von Kernfächern wie Mathe und Deutsch bis zu den Bundesjugendspielen.
- Ein Programm für Forschung, Innovationen, Technologien, Transfer und Entrepreneurship wird als Hightech-Agenda vorgelegt.
- Das Wissenschaftsfreiheitsgesetz wird novelliert.
- Die Forschungsförderung des Bundes wird gebündelt.
- Der Technologietransfer in den Mittelstand wird gestärkt.
- Für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen soll es individuelle Bildungsmöglichkeiten geben.
- Neben Inklusionsangeboten sollen auch Förderschulen Bestandteil der Bildungswelt bleiben.
- Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern in der Bildung soll in Form und Inhalt deutlich verbessert werden.
- Ziel ist ein bundesweit qualitativ vergleichbares Abitur auf hohem Niveau.
- Der DigitalPakt Schule 2.0 soll den Fokus auf digitale Infrastruktur legen.
- Der DigitalPakt Schule 2.0 soll den Fokus auf die forschungsbasierte Qualifizierung von Lehrkräften und Schulleitungen legen.
- Kompetenzen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gelten als zentral, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.
- Ein strukturierter individueller Prozess der Berufsorientierung in allen Schulformen gilt als entscheidend, um die Zahl der Jugendlichen ohne Schule, Ausbildung oder Beschäftigung zu senken.
- Innovative Konzepte für Schulabgänger, Studienabbrecher und Studienzweifler, wie das Freiwillige Handwerksjahr, sollen bekannter werden.
- Das Wissenschaftssystem, Hochschulen wie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, soll zukunftsfest aufgestellt werden.
- Das Wissenschaftssystem braucht eine stabile Finanzierung.
- Spitzenleistungen, Profilbildungen und Kooperationen im Wissenschaftssystem sollen unterstützt werden.
- Der Mittelbau an Hochschulen soll gezielt gestärkt werden.
- Stipendien sollen in Art und Umfang ausgebaut werden.
GleichUnverändert fortgeführt (3)
Dieselbe Forderung wie 2021, der Wortlaut darf abweichen.
EntfallenNicht mehr im Programm (133)
Forderungen aus 2021, die 2025 nicht mehr vorkommen.
- Das berufliche duale Ausbildungssystem soll gemeinsam an die Gegebenheiten vor Ort angepasst und noch stärker gefördert werden.
- Ein parlamentarisches Patenschaftsprogramm des Bundestages für ein Schüler-Austauschjahr in Großbritannien soll eingerichtet werden.
- Die anwendungsnahe Forschung soll ausgebaut werden.
- Auf europäischer Ebene soll ein einheitlicher gemeinsamer Rechtsrahmen für bestehende und künftige Europäische Hochschulen geschaffen werden.
- Das Rahmenprogramm Horizont Europa soll mit dem öffentlichen und privaten Sektor so umgesetzt werden, dass die weltweit besten und innovativsten Forschenden ihre Projekte in Europa verwirklichen können.
- Austauschprogramme sollen ausgebaut werden.
- Der Mitteleinsatz für ErasmusPlus soll verdoppelt werden.
- Mehr persönliche Begegnungen sollen in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf ermöglicht werden.
- Das Luftfahrtforschungsprogramm wird ausgebaut.
- Ein Technologie-Demonstrator-Programm für die Luftfahrt wird eingerichtet.
- Die ernährungswissenschaftliche Forschung soll Ernährungswissen aktiver aufarbeiten und breit kommunizieren.
- Die Datenkompetenz in der Verbraucherbildung und Verbraucheraufklärung wird weiter gestärkt.
- In Deutschland gilt auch weiterhin der Patentschutz.
- Auf dem Finanzmarkt wird auf finanzielle Bildung gesetzt.
- Familien sollen gute Schulen und Kitas erhalten.
- Digitale Bildung wird angegangen.
- Schulen werden modernisiert.
- Gesunde Lebensführung soll ein eigenständiges Bildungsziel werden.
- Politische Bildung und Wertekunde werden gestärkt.
- Mehr junge Frauen sollen eine Ausbildung oder ein Studium im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich ergreifen.
- Gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft wird dafür geworben, dass sich junge Menschen für naturwissenschaftlich-technische Berufe entscheiden.
- Ihnen werden Qualifizierungs- und Karrieremöglichkeiten aufgezeigt, und sie werden mit Beratung unterstützt.
- Kooperationen von Hochschulen mit kommunalen Einrichtungen bei der Kinderbetreuung werden unterstützt, um mehr junge Menschen für eine wissenschaftliche Karriere zu gewinnen.
- Familienfreundliche Anstellungsmodelle insbesondere in der Postdoc-Phase werden angestrebt.
- Kein Kind darf zurückbleiben.
- Für jedes dieser Kinder soll ein individueller Sprachförderplan erstellt werden, der Förderziele, Dauer und Umfang der Maßnahmen neben der durchgängigen integrierten Sprachförderung umfasst.
- Kinder mit sprachlichem Förderbedarf werden stärker in den Fokus genommen.
- Schulen vor allem in sozial schwierigen Lagen werden weiter gestärkt.
- Die Bund-Länder-Initiative „Schule macht stark“ wird gestärkt und so weiterentwickelt, dass Schulen bestmögliche individuelle Förderung anbieten können.
- Lernschwächere Kinder und Jugendliche brauchen Aufmerksamkeit, damit sie Rückstände aufholen und ihre Lernmotivation zurückgewinnen.
- Für die Jahre 2021 und 2022 ist ein Unterstützungsprogramm in Höhe von einer Milliarde Euro aufgelegt, damit niemand zurückbleibt.
- Lese- und Sprachkompetenz sowie Lesefreude werden gestärkt.
- Lehramtsstudierende, Seniorlehrkräfte, Anbieter von Nachhilfe und Volkshochschulkräfte werden aufgerufen, Kinder und Jugendliche schulbegleitend und in den Ferien beim Aufholen zu unterstützen.
- Mit einer weiteren Milliarde Euro wird Kindern und Jugendlichen geholfen, die sozialen und psychischen Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen.
- Die Mittel werden in frühe Bildung, Ferienfreizeiten, Familienerholung und zusätzliche Sozialarbeit investiert.
- Bildungseinrichtungen haben die Aufgabe, Kinder und Jugendliche zu selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten heranzubilden.
- Schülerinnen und Schüler sollen lebensbegleitendes Lernen, insbesondere Fort- und Weiterbildung, als permanente eigenverantwortliche Aufgabe begreifen.
- Zum lebensbegleitenden Lernen gehört eine Lernumgebung, die Kompetenzen fördert.
- Pädagogische Konzepte und die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern sollen weiterentwickelt werden.
- Bundesweite Bildungskompetenzzentren sollen lehrerbildende Hochschulen, Forschungsinstitute und Lehrerfortbildungseinrichtungen vernetzen und Erkenntnisse der Bildungsforschung für die Lehrerbildung praktisch nutzbar machen.
- Die Qualitätsoffensive Lehrerbildung soll inhaltlich weiterentwickelt werden.
- Es geht insbesondere um die Fähigkeit, Medien zu nutzen und Inhalte sowie die Funktionsweise digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz zu bewerten.
- Die politische Bildung wird in allen Jahrgangsstufen der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen gestärkt.
- Schule, Eltern und Gesellschaft sollen aktiv gegen Cybermobbing und Cyberbullying vorgehen.
- Duale Studiengänge werden weiter ausgebaut, vor allem in den Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Betriebswirtschaftslehre sowie den Sozial- und Gesundheitswissenschaften.
- Bestehende und neue digitale Bildungsplattformen sollen zu einem bundesweiten und europäisch anschlussfähigen Plattform-System verknüpft werden.
- Allen Menschen vom Schulkind bis zum Rentner soll der Zugang zu digital gestützten Bildungsangeboten erleichtert werden.
- Ein Schwerpunkt liegt auf Weiterbildung und lebensbegleitendem Lernen.
- Alle sollen das passende Angebot schnell finden und sicher nutzen können.
- Für die Entwicklung von Prototypen, Curricula und didaktischen Konzepten werden in einem ersten Schritt 150 Millionen Euro bereitgestellt.
- Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird ausgebaut, um Beschäftigte mit den benötigten Zukunftskompetenzen auszustatten.
- Unternehmen und Beschäftigte im Strukturwandel werden mit passgenauen Informations- und Beratungsangeboten zur Weiterbildung unterstützt.
- Vorausschauende Forschung zur Kompetenzentwicklung wird gefördert.
- Das BAföG wird flexibilisiert und zu einem Instrument der individuellen Förderung des Lebensunterhalts für Bildung und Weiterbildung im Lebensverlauf weiterentwickelt.
- Wer nach dem Bachelor zunächst Berufserfahrung sammelt und später einen Master erwirbt, soll nach einer elternunabhängigen Einkommens- und Vermögensprüfung auch nach Vollendung des 35. Lebensjahres BAföG erhalten können.
- Der Zweck des BAföG wird um eine zweite Berufsausbildung erweitert.
- Die bestehenden Altersgrenzen werden durch Höchstgrenzen ersetzt.
- Die Rückzahlung des Darlehens muss vor Renteneintritt gegeben sein.
- Ein angemessener sozialer und wirtschaftlicher Nutzen für den Zuschussanteil muss vor Renteneintritt gegeben sein.
- Die Möglichkeit, dass sich Beschäftigte und Selbstständige auch während des Berufs weiterqualifizieren, gilt als Schlüssel zur Chancengerechtigkeit und zur Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung.
- Mit dem Aufstiegs-BAföG werden die Lebenswirklichkeit der Menschen, insbesondere junger Familien, und die dynamische Entwicklung des Bildungswesens adressiert.
- Allen Menschen muss ein Platz in einem Alphabetisierungskurs angeboten werden.
- Ziel ist ein Land, in dem jeder einzelne Mensch lesen und schreiben kann.
- Innovationen und neue Technologien werden konsequent gefördert.
- Für eine neue Innovations-, Forschungs- und Gründerkultur wird gesorgt.
- Innovationen und Forschung werden gebraucht, um im internationalen Wettbewerb um Märkte, Möglichkeiten und kluge Köpfe erfolgreich zu bleiben.
- Es wird eine Innovationskultur gebraucht, in der Mut, Experimente, neue Ideen und neue Gründungen Vorrang haben.
- In der Innovationskultur soll keine Angst vor Fehlern gelten.
- Der Staat soll vor allem für beste Rahmenbedingungen sorgen.
- Globale Herausforderungen erfordern eine weitsichtige und verlässliche Forschungs- und Innovationspolitik.
- Innovationen werden technologieoffen vorangetrieben.
- Das Potenzial der Wissenschaft soll voll genutzt werden, um Möglichkeiten aufzuzeigen und zu erproben.
- Lösungen für die großen Herausforderungen sollen entwickelt und umgesetzt werden.
- Die Bemessungsgrundlage der steuerlichen Forschungszulage wird erneut auf 8 Millionen Euro pro Unternehmen verdoppelt.
- Ideen brauchen finanzielle Unterstützung, um daraus Innovationen im Weltmaßstab zu machen.
- Die Anwendung eines Modells für Vorzugskapital wird geprüft, um Investitionen in Technologie und Innovationen kleiner und mittlerer Unternehmen in der Wachstumsphase zu fördern.
- Für erfolgreiche Cluster werden neue Möglichkeiten der dauerhaften institutionellen Förderung geschaffen.
- Mit dem genannten Instrument werden die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Leibniz-Gemeinschaft und die Max-Planck-Gesellschaft gezielt unterstützt.
- Der Wissenschaftsstandort Deutschland wird gestärkt.
- Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts wird verbessert.
- Mit zusätzlichen Leistungskomponenten sollen exzellente wissenschaftliche Leistungen stärker anerkannt werden.
- Exzellente Universitäten werden weiter kraftvoll unterstützt.
- Mindestens eine deutsche Universität soll unter die zwanzig besten Universitäten der Welt kommen.
- Die themen- und technologieoffene Projektförderung wird gestärkt.
- Ein Teil der Förderung soll statt über Kostenzuschüsse von den erzielten und im Unternehmen verbliebenen Gewinnen abhängen.
- Belohnt werden soll das Ergebnis, nicht der Prozess.
- Die Aus- und Weiterbildung zu Quantentechnologien wird gemeinsam mit allen Partnern vorangebracht, indem Fachkenntnisse und Ausbildungsziele mit Bezug zu industriellen Anwendungen früh erhoben werden.
- Es werden gezielt neue Professuren für Künstliche Intelligenz eingerichtet.
- Der wissenschaftliche Nachwuchs wird gefördert, um die weltweit klügsten Köpfe an den Forschungsstandort für Künstliche Intelligenz in Deutschland zu holen.
- Weitere Campus für Künstliche Intelligenz mit attraktiven Bedingungen sollen entstehen.
- Jedes in einem Campus für Künstliche Intelligenz entwickelte Patent soll in Deutschland bleiben.
- Bis 2025 soll eine nationale Agentur für biomedizinische Forschung und Entwicklung gegründet werden, die Wertschöpfungsketten von der Forschung bis zum Markt für Therapien, Impfstoffe und Medikamente bündelt und vernetzt.
- Ein Bio-IT-Forschungszentrum soll aufgebaut werden, um den Transfer von der Forschung in die Anwendung zu beschleunigen.
- Es soll Software, Methoden und Datenbestände in Deutschland und Europa miteinander verbinden.
- Es soll die Forschung auf internationalem Niveau vorantreiben.
- Im Bio-IT-Zentrum sollen Grundlagenforschung, anwendungsnahe Technologieentwicklung und Wirtschaft zusammenarbeiten und Bio-IT-relevante Cluster mit erheblichem Industrie-Know-how bilden.
- Mit der Förderung von Sprunginnovationen soll Deutschland an die Weltspitze herangeführt werden.
- Die 2019 gegründete Agentur für Sprunginnovationen wird ressortunabhängig aufgestellt.
- Die Agentur für Sprunginnovationen wird zu einem Reallabor mit flexiblen und agilen Instrumenten zur Identifizierung, Entwicklung und Finanzierung vielversprechender Innovationsprojekte ausgebaut.
- Der Agentur wird ein Globalhaushalt garantiert.
- Die Agentur wird aus dem Gehaltsgefüge des öffentlichen Dienstes entlassen.
- Projekte in der vorwettbewerblichen Frühphase können vollumfänglich gefördert werden.
- Die Agentur kann sich an Projekten in der vorwettbewerblichen Frühphase als Minderheitsgesellschafterin beteiligen.
- Gelungener Transfer soll als Kategorie guter Wissenschaft etabliert werden.
- Technologiebiotope sollen entstehen, die die weltweit besten Köpfe und innovativsten Unternehmen anziehen und aus sich heraus durch Exzellenz, Gründerkultur und Innovationen weltweit sichtbar wachsen.
- Für die Technologiebiotope wird Handlungsfreiheit garantiert.
- Für die Technologiebiotope wird eine verlässliche Grundfinanzierung garantiert.
- Unterstützungsleistungen vor der Gründung, darunter Beratung, Nutzung der Infrastruktur und Machbarkeitsnachweise, könnten gemeinnützig durchgeführt werden.
- Ansiedlungen von Forschungseinrichtungen, auch aus der Wirtschaft und in Ostdeutschland, sollen weiter gefördert werden.
- Grundlagenforschung und anwendungsorientierte Forschung verdienen gleichermaßen Aufmerksamkeit.
- Forschungsverbünde werden weiter finanziell unterstützt.
- EU-Restriktionen beim Transfer von Wissenschaft in die industrielle Anwendung sollen überwunden werden.
- Die Förderung der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes wird ausgebaut.
- Die Deutschen Schulen im Ausland werden in ihrer Arbeit gestärkt.
- Internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sollen insbesondere nach der Promotion bessere Karriere- und Bleibeperspektiven in Deutschland geboten werden.
- Bestehende Strukturen müssen geändert werden.
- Herausragende Spitzenwissenschaftler und Innovationsträger sollen mit attraktiven Bedingungen im Land gehalten werden.
- Exzellente Forscherinnen und Forscher müssen über Senior-Research-Programme unabhängig von Ruhestandsgrenzen ihr Potenzial in Deutschland weiter einbringen können.
- Die Wissenschaftskommunikation soll durch mehr Weiterbildungsangebote für Forschende sowie durch Formate der Bürgerwissenschaft gestärkt werden.
- Wer digital werden möchte, soll dazu Hilfe bekommen können.
- Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sollen sich auf eigene Initiative digital weiterbilden können, um die Möglichkeiten einer digitalen Welt zu nutzen.
- Die Medienkompetenz von Kindern soll gefördert werden.
- Kinderschutz soll Pflichtfach für alle werden, die mit Kindern arbeiten, in der Erzieherausbildung, im Studium Soziale Arbeit, in der Pädagogik, in der Ausbildung für das Familiengericht, im Psychologiestudium und in der Ausbildung von Kinderärzten.
- Durch gezielte Bildungsarbeit soll jeder problematische Entwicklungen im persönlichen Umfeld frühzeitig erkennen und rechtzeitig reagieren können.
- Die Cyber-Sicherheitsforschung in Deutschland soll stark vorangetrieben werden.
- Die Wissenschaftsbeziehungen in die mittel- und osteuropäischen Staaten sollen ausgebaut werden.
- Eine regelmäßige Wissenschaftskonferenz mit mittel- und osteuropäischen Staaten soll stattfinden.
- Ein deutsch-tschechisches Forschungsinstitut soll gegründet werden.
- Die besten wissenschaftlichen Talente mit Innovationsorientierung sollen gezielt gefördert werden.
- Ein Joint Innovation Track soll mit der Fraunhofer-Gesellschaft und führenden Universitäten als Pilotprojekt gefördert werden.
- Die Nachwuchsförderung für effizienten Technologietransfer soll in den neuen Bundesländern erprobt werden.
- Bei Erfolg soll diese Nachwuchsförderung für Technologietransfer bundesweit ausgebaut werden.
- Zusammen mit den Ländern sollen 5000 zusätzliche Studienplätze für Humanmedizin geschaffen werden.
Ob eine Forderung entfallen ist, heißt nur: Sie steht nicht mehr im Wahlprogramm. Wie das entsteht