Factsheet wasstehtdrin.de Stand: 22.10.2026 Was es ist wasstehtdrin.de zerlegt Wahlprogramme und Koalitionsverträge aus Bund und Ländern in einzelne Forderungen, jede mit wörtlichem Zitat und Seitenzahl im Original. Für die Programme zur letzten Wahl in Bundestag und Landtagen ordnet sie die Forderungen außerdem Politikfeldern zu, ihre Themen den Ministerien, und vergleicht sie zwischen den Parteien. Frei zugänglich, ohne Anmeldung. Zahlen --------------------------------------------------------------------------------------------------- Was Zahl ------------------------------------------------- ------------------------------------------------- Parlamente 17: Bundestag und alle 16 Landtage Ausgewertete Programme 727 Forderungen 641.406 Parteien 11 (AfD, BIW, BSW, CDU, CSU, FDP, Freie Wähler, Grüne, Linke, SPD, SSW); Zahl der Programme je Partei unterschiedlich Zeitraum Wahlen ab der Wiedervereinigung (Landtagswahlen vom 14.10.1990, Bundestagswahl vom 02.12.1990) bis heute Aktuelle Programme (je Parlament das Programm 83, alle zerlegt und verglichen, ihre Themen jeder eingezogenen Partei zur letzten Wahl) Ressorts zugeordnet Koalitionsverträge 16: Bund und 15 Länder (im Saarland regiert die SPD allein) Abgleich Koalitionsvertrag mit den Programmen der Bund und 12 Länder fertig (29 Koalitionsparteien Programm-Vertrag-Abgleiche); in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ausgesetzt, bis der neue Koalitionsvertrag vorliegt (7 weitere) Zeitverlauf (Forderungen über frühere Programme 2 von 83 aktuellen Programmen fertig; bis dahin einer Partei verknüpft) keine Aussagen „gefordert seit“ in Texten Regierungen Bundesregierung und 16 Landesregierungen mit Kabinett, Ministerien und Zuständigkeiten Politikfelder 20, fest vorgegeben Als „unsicher“ gekennzeichnet Vergleich: 47.129 von 294.765 Paaren, 16 %; Ressort: 1.303 von 5.404 Themen, 24 %. Anteil der Befunde, die nach der Nachprüfung offen bleiben, im jeweiligen Bestand; keine gemessene Fehlerquote Methodenversion 0.1 --------------------------------------------------------------------------------------------------- Methode in Kürze 1. Zerlegen: Ein Sprachmodell zerlegt jedes Programm in einzelne Forderungen: wörtliches Zitat, Umschreibung in einem Satz, Art der Aussage, Politikfeld. Ohne Sprachmodell wird jedes Zitat gegen die Originalseite geprüft; ein Programm wird nur übernommen, wenn mindestens 99 % der Zitate genau im Original stehen. Ein zweiter, unabhängiger Modelllauf prüft je Partei und Ebene eine Stichprobe. 2. Vergleichen: Die Programme der Parteien zur letzten Wahl werden paarweise verglichen (gleich, ähnlich, teilweise, gegenteilig, nur gleiches Thema, ohne Entsprechung). Gemeinsames und Trennendes muss das Modell mit wörtlichen Stellen belegen. 3. Koalitionsverträge: mit derselben Arbeitsanweisung zerlegt wie Programme; für den Bund und 12 Länder ist jeder Vertragspunkt mit den Programmen der Koalitionsparteien abgeglichen; in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ruht der Abgleich bis zum neuen Koalitionsvertrag (siehe www.wasstehtdrin.de/status). 4. Ressorts: Ein Sprachmodell ordnet jedes Thema der aktuellen Programme dem Ressort der amtierenden Regierung zu, das nach den amtlichen Geschäftsverteilungs- und Organisationsplänen federführend wäre, ohne Partei, Programm oder Jahr zu kennen. Die Seite eines Ressorts zeigt die Forderungen aus seinen Themen; einzelne davon können auch ein anderes Ressort betreffen. Die Zuordnung sagt nicht, dass das Ressort die Forderungen übernimmt. 5. Unsicher: Ist ein Urteil nicht sicher genug, urteilt ein zweites, stärkeres Modell unabhängig nach. Bleibt das Urteil offen, steht der Befund als „unsicher“ da und zählt vorsichtig. 6. Keine Handarbeit an Befunden: Einzelne Befunde ändert niemand von Hand. Bestätigte Fehler fließen in die nächste Neuberechnung ein; Änderungen der Methode bekommen eine neue Versionsnummer. 7. Beim Aufruf läuft kein Sprachmodell: Alle Ergebnisse sind vorab berechnet. Grenzen: Sprachmodelle machen Fehler; die Seite verspricht nicht Fehlerfreiheit, sondern belegte Fundstellen. Die Zahl der ausgewerteten Programme ist je Partei unterschiedlich. Das Verfahren ist in Erprobung; eine Prüfung durch eine externe Stelle wird angestrebt. Grundsätze und Prüfungen sind offengelegt, Arbeitsanweisungen und Gewichte im Einzelnen nicht. Mehr: www.wasstehtdrin.de/methode Herausgeber Institut für ergebnisorientierte Demokratie, eine Forschungsabteilung der Multifenster GmbH Knooper Weg 30, 24103 Kiel · Amtsgericht Kiel, HRB 22859 KI Geschäftsführer und verantwortlich für den Inhalt: Jascha Lemburg Offenlegung: Jascha Lemburg ist Mitglied der CDU und Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Westensee (auch auf www.wasstehtdrin.de/ueber-uns). Finanzierung Aus Eigenmitteln der Multifenster GmbH und aus Förderbeiträgen von Unternehmen. Wer fördert, steht mit dem Gesamtbetrag auf www.wasstehtdrin.de/foerderer (derzeit keine). Nutzung und Zitieren Einzelne Befunde dürfen mit der Quellenangabe „wasstehtdrin.de“ sowie Methodenversion und Datenstand zitiert werden. Umschreibungen, Vergleiche und Ressortzuordnungen sind maschinelle Auslegungen; ob eine Darstellung zutrifft, zeigt der Originaltext an der Fundstelle. Für umfangreiche Datenübernahmen bitte vorher Kontakt aufnehmen (www.wasstehtdrin.de/methode#nutzung). Kontakt Jascha Lemburg · Telefon 0431 2213010 · presse@wasstehtdrin.de Fehler an einer Forderung: Link „Fehler melden“ (öffnet eine vorbereitete E-Mail) Pressebereich mit Bildern: www.wasstehtdrin.de/presse